Thema: C`est la vie

  1. #1
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    C`est la vie

    Ein kleiner Versuch,
    die vielen "Liebe lassen,
    doch nicht hassen,
    ich liebe dich noch immer,
    du mich nimmer" - Gedichte zu relativieren.

    C`est la vie

    Trennen und Zusammenbinden,
    Vereinigung, erneutes Scheiden,
    verlieren und dann wiederfinden:
    Menschenlos! - Wir müssen `s leiden.

    Sturm und Regen folgt die Sonne,
    jähem Fall ein stolz Erheben,
    tiefstem Leid folgt höchste Wonne,
    und den Tod besiegt das Leben!
    Geändert von Festival (11.10.2016 um 22:52 Uhr)

  2. #2
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    Hey Heinzi!
    Alles roger?^^

    Ganz gut gereimt, finde ich, außer bei Menschenlos bin ich kurz hängen geblieben- gibt es dieses wort wirklich? oder ist das Marke eigenkreation? *gg*

    Sturm und Regen folgt die Sonne, --> hier müsste doch noch auf stehen...

    tiefsten Leid folgt höchste Wonne, --> hier müsste ein m stehen glaubb ich.

    Metrisch noch nicht ideal glaube ich, aber das ist nicht so schlimm!

    Aber was hat der letzte vers mit der thematik zu tun?

    lg
    C§k
    Der Boden unter meinen Füßen bewegt sich wie Treibsand;
    Aus keiner Ecke leuchtet mir mehr ein Licht.
    Ich muss den Sand der Zeit aus meinen Augen reiben.
    von Dornenrose in "Schwarzes Licht"

  3. #3
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    Hallo Kulturheinzi,
    relativieren kannst du sie, aber sie werden immer wieder kommen. Wie der Regen. Und jeder Tropfen denkt er ist einzigartig.

    @mood.on.paper,
    hast du hier noch nie Gedichte gelesen, die kurz nach der Tat von Selbstmördern verfasst wurden?

  4. #4
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    Hallo, mood
    erwischt! Mich hst Du erwischt. Ausgerechnet mir muss das passieren. Also, aus dem falschen "tiefsten" habe ich erst einmal "tiefem" gemacht. Man kann "tief" zwar steigern, aber wir wollen ja nicht gleich übertreiben.
    Bei Sturm und Regen bin ich nicht Deiner Auffassung. Klar, da könnte stehen:
    "Dem Sturm und dem Regen ..." oder "Auf Sturm und Regen...", aber ich wollte das kürzer haben und habe mir die beiden "dem" geschenkt.
    Zur Metrik: Da weiß ich nicht genau, wo es da hapert. Ich lese/spreche so:
    XxXxXxXx
    xXxXxXxXx-
    xXxXxXxXx-
    XxXxXxXx

    XxXxXxXx
    XxXxXxXx
    XxXxXxXx
    XxXxXxXx

    Stören Dich da die beiden Verse 2 + 3 in der 1. Strophe, die ich in vierhebigen Jamben geschrieben habe?
    "Menschenlos"? Also ich meine, das schonmal anstelle von Schicksal gelesen zu haben. Ich glaube nicht, dass ich da ein neues Wort erfunden habe. Letzter Vers: Vielleicht ein bisschen zu abrupt die weitere Gegenüberstellung, soll aber sagen, dass allem Bösen das Gute schon innewohnt.
    Danke jedenfalls für Deine fragende, bewertende, an einer Stelle sogar positive Kritik!
    Hi, Krähe
    mein Zwerchfell hat zu tun!
    Gruß! heinzi
    Vielen Dank jedenfalls für Deine

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