Einst befiel mich in der Nacht,
ein Traum der wie von Gott gemacht,
mit dem Blick in meine Richtung,
stand eine Fee auf einer Lichtung.

Vom Schein der Sonne eingehüllt,
war ihr Kleid mit Gold gefüllt,
hell schien es durch das Seidgewand,
und hat die Sinne mir gebannt.

In diesem Zauberlicht so schön,
war ihr Gesicht noch nicht zu sehn,
aber ahnen tat ich`s wohl sofort,
sie harrte meiner hier am Ort.

Am Rande blieb ich staunend stehn,
voller Angst zu ihr zu gehen,
an ihren Füßen sanfter Spitzen,
sah ich des Waldes Tiere sitzen.

Dann flogen, bunt und herrlich schön,
Schmetterlinge, fröhlich anzusehen,
aus dem glänzend Grase auf,
in des Lichtes strahlend Lauf.

Langsam schritt ich zu ihr hin,
und mein Herz mit freudig Sinn,
wollt voller Glück zerspringen,
mein ganzes Selbst zu ihr zu bringen.

Als ich in ihrem Schatten stand,
löste sich das Feengewand,
umschlungen und im Gras versunken,
waren wir von Liebe trunken.

Mein Herz das hatte nicht gelogen,
meine Sinne nicht betrogen,
ich wusste es die ganze Zeit,
nur Du trugst dieses Feenkleid.

Für Kamila