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  1. #1
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    Machtuebergabe

    Der Herbst schließt leis die Farbpalette,
    küßt abschiednehmend noch ein Blatt,
    das, schon berührt von Windeshänden,
    sein Leben längst beendet hat.

    Gespenstergleiche Nebelschwaden
    ziehn wabernd über Flur und Wald,
    der Winter naht im weißen Kleide,
    sein Rauhreifatem glitzert kalt.

    Die Ernte lagert in den Scheunen,
    das Feuer im Kamin entfacht,
    verklungen sind die Dankeslieder,
    der Tag - er schenkt sein Licht der Nacht.

    Noch einmal schwingt der Herbst das Zepter,
    denn Bruder Winter wartet schon,
    verneigt sich und nimmt es entgegen -
    besteigt gemächlich seinen Thron.
    Geändert von Lailany (12.09.2008 um 18:08 Uhr)

  2. #2
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    Liebe Lailany

    wie kann es sein, dass sich hier noch keiner geäußert hat, denn ich finde dein Herbstgedicht ausgesprochen schön und sehr stimmungsvoll. Du hast dir ungleich vielen anderen eher Klischeebeladenen Herbst- oder Naturgedichten, die jetzt Konjunktur haben, merkliche Mühe gegeben, deine anschaulichen Bilder mit feinen Konnotationen zu belegen und dadurch eine Sprache gefunden, die mich zu überzeugen weiß. Die Metrik scheint durchgängig im Lot zu sein und auch das gewählte Reimschema (abcb) passt sich gut dem Text an.

    Der Herbst schliesst leis' die Farbpalette,
    kuesst abschiednehmend noch ein Blatt,
    das, bald gepflueckt von Windes Haenden,
    sein Leben schon beendet hat.

    Schon gleich zu Beginn weht einen beim Lesen ein Hauch von Melancholie an, die sich in Worten wie abschiednehmend oder wie in Z4 durch "Leben schon beendet hat" niederschlägt.

    Gespenstergleiche Nebelschwaden
    ziehn wabernd ueber Flur und Wald...
    der Winter naht im weissen Kleide,
    sein Rauhreifatem glitzert kalt.

    Auch S2 wartet mit einer besonderen Stimmung auf, die du sehr gut rüberbringst, das Kopfkino überträgt klare Bilder.

    Die Ernte lagert in den Scheunen,
    das Feuer im Kamin entfacht...
    verklungen sind die Dankeslieder,
    der Tag - er schenkt sein Licht der Nacht.

    Hier wird es jetzt gemütlich. Das Feuer im Kamin brennt und strahlt seine wohlige Wärme ab. Sehr ansprechend empfinde ich Z4.

    Noch einmal schwingt der Herbst das Szepter,
    Freund Winter steht erwartend schon...
    verneigt sich und nimmt es entgegen -
    besteigt gemaechlich seinen Thron.

    Einfach nur Zepter, ohne "S". Hier gefällt mir besonders das Bild der majestätisch-gemächlichen Thronübernahme seitens des Winters, der nun huldvoll den Herbst ablöst.

    Habe dein feines Gedicht mit Freude gelesen und gerne kommentiert.

    Liebe Ferngrüße
    crux

  3. #3
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    Hallo Lailany,

    da muss ich crux zustimmen und zwar in allen Belangen.
    Wahrscheinlich waren wir alle mit unseren eigenen Herbttexten beschäftigt

    Nun freut es mich, dass dein schönes stimmungsvolles Gedicht wieder ganz oben gelandet ist.
    Schon der Titel macht neugierig und man fragt sich, wer oder was übernimmt da von wem die Macht?

    Dir ist es gelungen, durch poetisch-lyrische Sprachmelodie ein Gedicht zu schaffen, das mich in jeder Hinsicht überzeugt.

    Interpretiert wurde es schon, so bleibt mir nur noch, von meiner Seite ein weiteres Lob hinzuzufügen.

    Lieben Gruß,
    Katzi
    Nickänderung: supikatzi wurde zu Chavali


    ~WÖRTERWUNDERTÜTE~

    Werkeverzeichnis (unvollständig - ruft nach Aktualisierung): Katzenspuren

    ©
    auf alle meine Texte!

  4. #4
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    Wirklich! Ich muss mich meinen Vorrednern anschließen. Deine Bilder sind ein wahres Märchen, klingen einfach majestätisch (vor allem durch den Thron in der letzten Strophe ). Der Lesefluss ist ausgezeichnet. Wenn der Herbst oder der Winter doch immer so schön wären wie dein Gedicht...

    Ich hätte da aber noch etwas zu Strophe 2 Z.3 anzumerken: "weissen" wird immer noch mit ß geschrieben.

    Ansonsten tolle Arbeit
    die faint
    Den Kamelen ging es gut, und dann kam ich...

  5. #5
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    @Lieber crux!

    Dank Dir ganz herzlich fuers Entdecken, Kommentieren und Belobigen!

    Dieses Dings ist einfach in einer melancholischen Stimmung entstanden, ganz spontan hingekritzelt, und ich hab nicht mal mit Antworten gerechnet, da ich vorzugsweise kraftvolle Federstriche setze und es mir eigentlich ziemlich blass vorkam.

    Umso mehr freut mich, dass es denn doch angesprochen hat.

    Vielen Dank fuer den Hinweis auf den peinlichen Fehler ... meine Repalaus hat anscheinend ein paar Hebeln falschrum gezogen..muss besoffen gewesen sein, die Gute...lol..(das ist die einzige Ausrede, die mir im Moment einfaellt..*g*)

    Ganz liebe Gruesse aus dem schon sommerlich heissen Neuseeland
    von Lailany



    @Liebe supikatzi!

    Auch Dir ein ganz liebes Dankeschoen fuers Vorbeischauen und Kommentieren.

    Da Du die Muse anscheinend als Untermieterin beherbergst, werd ich mich gleich an Deine neuen Werke ranmachen...

    Freut mich natuerlich sehr, dass Du trotzdem Zeit gefunden hast, bei meinem Herbstgedicht zu verweilen!

    Aus der Ferne winkt
    Lailany



    @Liebe faint!

    Freut mich sehr, eine neue Leserin in meinem Faden begruessen zu duerfen!

    Vielen Dank fuers Kommentieren und fuers Lob.

    Ich finde das Herbstende und den Winter in Mitteleuropa auch nicht so besonders toll und kann wohl eher unbedarft und locker ein stimmiges Gedicht darueber schreiben, da in meiner Wahlheimat diese Jahreszeiten ja bloss im Kalender vorkommen.

    Zu Deiner Kritik: ich benutze eine englische Tastatur, auf der es kein scharfes 'S' gibt und auch keine Umlaute, was natuerlich Mist ist, aber leider im Moment net zu aendern.

    Herzliche Gruesse
    von Lailany

  6. #6
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    Hallo Lailany!
    Das ist ehrlich gesagt eines der schönsten Herbstgedichte, die ich las. Gut, so viele habe ich noch nicht gelesen, aber es gefällt mir trotzdem.
    Man kann den Hauch des Winters geradewegs schon spüren in deinen Worten. Die Melodie beim lesen ist sehr schön und welches Kompliment wäre da noch angemessen?
    Denke dir eines aus und denke dir dazu, es ist von mir.
    Sehr gern gelesen und liebe Grüße vom Strassenreimer
    (Du wärest nicht der Strassenreimer,
    wenn am Ende noch ein Vogelzwitschern zu hören gewesen wäre,
    eher hätte dir der fliegende Freund auf den Kopf gemacht.) Tessa

    Stolpersteine (alles aus Reimerhand)

  7. #7
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    Nohm Lailany

    Wie betüpfelt und beträufelt liest man hier deine Zeilen. Gar ruhig und gesetzt und in wundervollen Worten verstehst du es, ein Jahrezeitengedicht zu kreieren, das eine feine und bildreiche Sprache hat. Die Reime sind, und da kann man nicht streiten, einfach wunderschön und, obwohl ich der ganzen Herbstgedichterei überdrüssig, da jeder Dichter nun meint er müsse die entflammte Natur besingen, darum ist dieses Dings eine Bereicherung des Forums.
    "Machtübergabe": kein reines Herbstgedicht, nein, ein Übergangsgedicht in der Übergangsjahreszeit. Das ist wie Nordnordost. Eine wundervolle Idee glänzend in Szene gesetzt.

    Der Herbst schliesst leis' die Farbpalette,
    kuesst abschiednehmend noch ein Blatt,
    das, bald gepflueckt von Windes Haenden,
    sein Leben schon beendet hat.
    Die langen Vokale, die durchweg das Dings durchziehen, machen die behäbige Situation klar. Es wird kalt. Man wird langsamer und müder. Die Tage werden kürzer und rauher. Diese Strophe hier, ein Glanzstück, der Rhythmus - ein Tanz.

    Prädikat:
    formvollendetes Laub, schöngeschneite Flocken: unbedingt lesenswert.

    beste lyr. Grüße
    mechellion

  8. #8
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    hallo,
    das gedicht liest sich ganz zauberhaft. wunderbar gewählte worte die du da verwendest. metrum passt denk ich doch, die bilder sind schön.

    Der Herbst schliesst leis' die Farbpalette,
    kuesst abschiednehmend noch ein Blatt,
    das, bald gepflueckt von Windes Haenden,
    sein Leben schon beendet hat.
    xXxXxXxXx
    xXxXxXxX
    xXxXxXxXx
    xXxXxXxX

    Gespenstergleiche Nebelschwaden
    ziehn wabernd ueber Flur und Wald... ü?
    der Winter naht im weissen Kleide, ß?
    sein Rauhreifatem glitzert kalt.
    xXxXxXxXx
    xXxXxXxX
    xXxXxXxXx
    xXxXxXxX

    Die Ernte lagert in den Scheunen,
    das Feuer im Kamin entfacht... <- wieso hier ausgerechnet...??
    verklungen sind die Dankeslieder,
    der Tag - er schenkt sein Licht der Nacht.
    xXxXxXxXx
    xXxXxXxX
    xXxXxXxXx
    xXxXxXxX

    Noch einmal schwingt der Herbst das Zepter,
    Freund Winter steht erwartend schon...
    verneigt sich und nimmt es entgegen -
    besteigt gemaechlich seinen Thron. ä?
    xXxXxXxXx
    xXxXxXxX an der grenze mit dem freund
    xXxXxXxXx
    xXxXxXxX
    gerne gelesen
    und du magst die umlaute wohl nicht so.
    liebe grüße
    Onkie IIV

  9. #9
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    @Lieber Strassenreimer!

    Dankeschoen fuer Deinen positiven Kommentar, das Kompliment hab ich mir in der Tat bildlich in Form eines schimmernden Pokales vorgestellt und Dich, wie Du ihn mir feierlich ueberreichst...
    (Tja..wo waeren wir Schreiberlinge ohne Phantasie??? )

    Bei Deinen Werken kommt die Pointe im letzten Satz, bei Deinem Kommi hast Du sie vorweggenommen...*g*
    Du bist immer gut fuer Ueberraschungen, und enttauescht wird man nie!

    Ganz herzliche Gruesse
    von Lailany



    @Lieber mechellion!

    Meinen allerherzlichsten Dank fuer Deine Antwort, wunderbare Worte, welche ich bei diesem Dings nie und nimmer erwartet haette.

    Ganz spontan in einer sentimentalen Seelenherbstphase aus dem Hirn getroepfelt, hatte ich Zweifel, ob ich es ueberhaupt posten soll....
    und nun dazu dieser grossartige Kommentar von Dir...ich bin geruehrt..

    Liebe Gruesse aus der Ferne
    von Lailany



    @Hallo onkie IIV

    Dankeschoen auch Dir fuer Deinen positiven Kommi und dass Du Dir die Muehe mit dem x-en gemacht hast!

    Zu Deiner Frage, warum das Feuer im Kamin ausgerechnet dort entfacht wird..hm..da haste mich nu erwischt.
    Kann mit keiner praezisen Erklaerung aufwarten...ich schreib meine Dingser rein aus dem Bauch heraus: eine Szene oder ein Bildchen setzt sich im Hirn fest und deren Beschreibung kritzel ich dann hin.

    Da Du mich stutzig gemacht hast mit Deiner Frage, hab ich den Aufbau dieser Strophe erstmals richtig behirnt...die Moeglichkeit, Z2 und Z4 umzudrehen, wuerde vielleicht dem Ablauf des Geschehens besser stehen...hm..ich ueberleg mirs noch.

    Zu den Umlauten...lol...und immer wieder suchen sie mich heim...also, eigentlich, ihre Abwesenheit auf meiner Tastatur und die daraus resultierenden Folgen suchen mich heim....
    Ich lebe in Neuseeland, benutze daher eine englische Tasta..keine Umlaute und kein scharfes 's'...grummel...ist natuerlich sehr aergerlich und dazu krieg ich fast zu jedem Dings eine Frage gestellt.
    Damit muss ich jedoch leben bis zu meinem naechsten Oesterreichurlaub..

    Herzliche Gruesse
    uebern Teich
    von Lailany
    Geändert von Lailany (08.11.2006 um 08:25 Uhr)

  10. #10
    ria.roos Guest
    Hi, liebe Lailany,

    ich schmäme mich sehr, Dein wundervolles Gedicht nicht rechtzeitig ausgemacht zu haben.
    Deine Worte werden zu Bildern in meinem Sinn, davon sprach auch crux und er hat schon alles so wunderbar kommentiert, dass mir ohnehin nur noch bleibt Dich, mit diesem herrlichen Gedicht, über den grünen Klee zu loben.
    Diese ausgezeichnete Wortwahl ist so einmalig, unnachahmbar, eben Dein ganz besonderer Stil.

    Ein ganz großes Lob von mir, Du Unvergleichliche

    es grüßt herzlichst

    ria.roos
    ***

  11. #11
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    Liebe Lailany,
    für die schönen Worte, die du dem Herbst hier schenkst, könnte der sich in unseren Breiten wirklich mal bedanken, aber der benimmt sich im Augenblick wirklich unmöglich
    Mir gefällt dein Text sehr gut - so schöne leise Töne, das könnte ich sicher nicht schreiben
    LG Steffen
    Bist du ernst, mit flachen Lippen,
    solltest du mal lachen, flippen.

  12. #12
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    @Liebe ria.roos!

    Freut mich sehr, dass Du mein Naturdings entdeckt hast.
    Dein tolles Lob macht mich nun ganz verlegen, aber zugeben muss ich schon, dass es runtergeht wie 'junger' Wein...

    Deine wunderschoenen Worte werd ich mir noch oft durchlesen.
    Ich werd mich auch nicht auf den Lorbeeren ausruhen, nur, im Moment will mir gar nix gelingen, waehrend Ihr alle so fleissig seid...

    Vielen herzlichen Dank
    und liebe Gruesse
    von Lailany


    @Lieber Lachmalwieder!

    Schoen, auch Dich wieder in meinem Faden begruessen zu duerfen und vielen Dank fuers Kommentieren und Belobigen.

    Ach Du...nu stellste aber Dein Licht gehoerig unter den Scheffel.
    Du bist ein Multitalent, welches auf allen Hochzeiten tanzen kann und das mit Gewandtheit und Stil..

    Ich hingegen krieg net mal nen Limerick hin...

    Es winkt aus der Ferne
    die Lailany
    Geändert von Lailany (19.02.2007 um 03:54 Uhr)

  13. #13
    Registriert seit
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    Salzburg
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    124
    Hi Lailany!

    Dein Herbst-Wintergedicht gefällt mir ausgesprochen gut, doch am anderen Ende der Welt müsstet ihr doch eigentlich bald Sommer haben.
    Schöne Bilder, interessante Sprache und klasse Metaphern, kann mich nicht erinnern, jemals ein so schönes Jahreszeitengedicht gelesen zu haben, gratulation!

    Lg, André

  14. #14
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    Hallo Edgar Zohner!

    Freut mich sehr, dich wieder mal in einem meiner Faeden zu lesen und dann noch dazu mit einem so tollen Kommentar.
    Das geht natuerlich runter wie Sahne... Vielen Dank dafuer!

    Ja, bei uns ist Sommerbeginn, gestern hatten wir 26Grad, durch die hohe Luftfeuchtigkeit kommt einem das wesentlich heisser vor als in Mitteleuropa.
    Wir sind genau 6 Monate auseinander mit den Jahreszeiten und zeitmaessig, bis Ihr auf Sommer- und wir auf Winterzeit umstellen, exakt 12 Stunden.

    Angenehmes Wochenende und
    ein sommerlicher Gruss
    von Lailany

  15. #15
    Tessa Guest
    Hallo Lailany,

    wirklich ein zauberhaftes Herbstgedicht.
    Die Farbpalette reicht vom Ende des Sommers, der Ernte, der letzten Herbstblätter bis zum Winterbeginn und dem Kaminfeuer.

    Kommentiert wurde es ausreichend und mir bleibt nur, mich an die Schlange der Lobenden zu stellen.
    Ein besonderes Herbstbild, warm, weich und gefühlvoll, in perfektem Lesefluss. Mein großes Kompliment und Daumen ganz weit nach oben.
    Ich kann richtig den Winter sehen, wie er mit rauschebart ans Werk geht.

    Sehr gern gelesen und sicher wieder.
    Ganz liebe Grüße,
    Tessa

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