1. #1
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    und jetzt frage ich mich

    Und jetzt frage ich mich...

    Annähernd ewig bereits
    hab ich nun erkannt,
    ist mein Lächeln wie fixiert,
    auf mein Gesicht gebannt.

    Nicht mehr unantastbar
    und doch unverändert,
    spüre ich es kommen,
    wunderschön und doch….

    So unsanft hinterlassen,
    auf meiner blassen Haut,
    die Berührungen deiner,
    nur rot brennende Streifen.

    Kläglich bemerke ich
    die aufgeschürfte Makellosigkeit,
    schmerzvoll entstanden,
    nur durch dein liebendes ich.

    Und jetzt frage ich mich
    ob ich das Ich wirklich liebe,
    oder, ob ich es nur meine,
    weil du mich für uns beide liebst.

    Schreibt mir doch bitte was ihr zu dem meint, ist eben erst enstanden
    Curtus Necdum Exsecratus

    Unwirkliches, ewiges Verlangen,
    seht ihr nicht, sie ist doch
    mit einem Lächeln gegangen,
    vom Tod geträumt noch und noch.

  2. #2
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    hallo...ich wäre sehr froh wenn du dein gedicht einwenig erläutern würdest....komme mir etwas hilflos vor, habe es nun schon zum 10mal durchgelesen...bin mir aber immer noch nicht sicher was du ausdrücken möchtest??...sorry, vielleicht verstehn es andre besser...ich wäre aber sehr neugierig, danke..liebe grüsse felicitasXXX

  3. #3
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    okee ich versuche mal es einwenig zu erklären

    Und jetzt frage ich mich...

    Annähernd ewig bereits
    hab ich nun erkannt,
    ist mein Lächeln wie fixiert,
    auf mein Gesicht gebannt.


    Der Zustand von Leere, alles ist einem Egal, nur "Gute Mine zum bösen spiel", das Leben und alles Läuft an einem vorbei und aber sie hat es sich angewöhn einfach nur bei allem zu lächeln obwohl es ihr in drin nicht gut geht.

    Nicht mehr unantastbar
    und doch unverändert,
    spüre ich es kommen,
    wunderschön und doch….


    Hier hat sie einen Teil davon abgelegt, sie ist nicht mehr unerreichbar für alles, trotzdem beleibt noch ein teil dieser schmerzen/verzweiflung in ihr.
    sie spürt sie kommen -> die Liebe/ Erlösung, es ist wunderschön und doch bedrückt sie etwas, irgend etwas ist da noch,dass sie nicht weiss.

    So unsanft hinterlassen,
    auf meiner blassen Haut,
    die Berührungen deiner,
    nur rot brennende Streifen.


    Kläglich bemerke ich
    die aufgeschürfte Makellosigkeit,
    schmerzvoll entstanden,
    nur durch dein liebendes ich.


    Die Liebe ist jetzt da, aber sie kann es nicht richtig spüren, alle "liebe" die auf sie zukommt, sie berührt hinterlässt bei ihr schmerz. dann bemerkt sie es und ist traurig.

    Und jetzt frage ich mich
    ob ich das Ich wirklich liebe,
    oder, ob ich es nur meine,
    weil du mich für uns beide liebst.


    Und dann beginnt sie sich zu fragen ob es wirklich ist, ob es richtig wahr, ob sie ihn wirklich liebt oder ob sie es nur meint weil er sie so fest liebt.




    So ich hoffe du hast jetzt einen etwas besseren überblick und erkennst vielleicht was das gedicht aussagen möchte.
    Würde mich über weitere Komentare und Meinungen freuen
    Geändert von ExsEcratus (31.10.2006 um 10:26 Uhr)
    Curtus Necdum Exsecratus

    Unwirkliches, ewiges Verlangen,
    seht ihr nicht, sie ist doch
    mit einem Lächeln gegangen,
    vom Tod geträumt noch und noch.

  4. #4
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    ehrlich gesagt, auch ich hatte meine schwierigkeiten, aber durch deine erklärungen (danke!) wurde es klarer. ich mag das. dennoch, man muss wirklich sehr lange darüber nachdenken.
    lg cori

  5. #5
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    Ja das kann ich verstehen.
    Am besten versteht ein Gedicht ja immer der Verfasser, weil er selbst die Gefühle, Erlebnisse und Anregungen hatte und sie in Worte gefasst hat.

    Schön magst du es
    Danke für deine Antwort
    Curtus Necdum Exsecratus

    Unwirkliches, ewiges Verlangen,
    seht ihr nicht, sie ist doch
    mit einem Lächeln gegangen,
    vom Tod geträumt noch und noch.

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