Thema: zuhören

  1. #1
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    zuhören

    Reime schiessen mir ins Hirn
    über Liebe und Verderben
    Näh´ sie fest mit einem Zwirn
    an die Stirne meines Erben

    Leiden solle er darüber
    und es lieben manchmal auch
    Wenn Gedanken trüber werden
    finden sie zurück zum Brauch

    Wortmanchetten schnüren Denken
    und Offenheit kapituliert
    Wie könnte ich denn was verschenken
    was er durch Worte nicht kapiert?


    reimschema und metrik sind gewollt unregelmässig...würd mich freuen ob jemand sagen könnte ob das in diesem fall gelungen ist andere statements sind natürlich ebenso gern gesehen lieben gruss schon mal an alle leser
    Geändert von heimlicheFeder (30.10.2006 um 20:14 Uhr)
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  2. #2
    dein_engelchen Guest
    hey.
    ich finds richtig gut.
    am besten gefällt mir persönlich die stelle:
    "Wortmanchetten schnüren Denken
    und Offenheit kapituliert"

    meiner meinung nach wirklich sehr gelungen.
    glg englechen

  3. #3
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    hallo feder. da bin ich wieder nach 2 wochen frankreich sehr schönes einstiegsgedicht hier bei gedichte.com für mich hat mir gefallen. allerding in der letzten strophe 3. vers fehlt ne silbe. mein tipp, mach aus "was" "etwas" ich denke das solltest du ändern, denn obwohl du es gewollt regelmäßig gemacht hast, ließt es sich trotzdem flüssig bis auf diese stelle würde mich auch freuen wenn du mein neues gedicht kommentierst. liebe und romantik, 2.seite ---> träumer
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    eine Sehnsucht, die sich nie erfüllen lässt.
    . (Edgar Reitz)
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  4. #4
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    hmm, freut mich dass es euch gefällt, hab da auch ein bißchen zur alten form zurückgefunden *denk*
    das mit der letzten strophe, dritte zeile würde ich gern so stehen lassen. find da irgendwie keinen metrischen bruch . selbst wenn diese vorletzte zeile unsauber ist...ich finds gut wenn man sie etwas aus dem rythmus lesen muss.
    freut mich, dass du wieder zurück bist noname... hatte eine ziemlich schwere phase die letzten tage.
    dein engelchen...menno, dass es dir gefällt freut mich wirklich... hab schon einiges von dir gelesen und bin erstaunt dass dir meine "art" gefällt

    lieben gruss
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  5. #5
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    Hi Feder,

    gefällt mir auch gut.

    wobei ich auch "wie könnte ich den was verschenken" schreiben würde, was den Bruch natürlich zunichte macht aber dem Fluß erheblich gut tut....

    Inhaltlich und von den Wortbildern sehr gut!!

    lg
    Thomas

  6. #6
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    Guten Abend hF,

    ein sehr gelungenes Gedicht.
    Bzgl. des Leseflusses muss ich allerdings dem Thomas Recht geben. Das "könnte" liest sich besser. Oder hast du einen ganz bestimmten Zweck dieser Unregelmäßigkeit zugrunde gelegt? Ich hab so keinen fidnen können.

    Die erste Strophe hat einen schnellen Rhythmus, der einen gleich in den Text hineinzieht. Beim ersten Lesen ist die Verlangsamung der 2.S etwas gewöhnungsbedürftig, aber danach sehr angenehm zu lesen.

    Zur Dritten nur die o. g. Bemerkung.

    Gruß

    Garahn

    P.S.: auch wenn's sich nicht Schickt, um Kritik zu "betteln", würde ich mich freuen, auch deine Meinung zu meinem "Seelenschein" zu hören. http://www.gedichte.com/showthread.php?t=81778
    Dort habe ich (im Gegensatz zu deinem obigen Gedicht), erstmals von Anfang an auf das Versmaß geachtet und versucht, mich einer indirekten Wortwahl zu bedienen.
    Geändert von Garahn (30.10.2006 um 19:47 Uhr)
    Blicke zurück, um zu lernen.
    Schaue nach vorn, um zu träumen.
    Halte inne, um zu leben.

  7. #7
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    jau... mannoman, hatte ich auch jedesmal selbst so gelesen... das war beim durchgehen einfach so passiert, weil ein buchstabe fehlte *lol*... ich danke euch. das mit dem etwas hätte mr einen zu grossen bruch entstehen lassen, deswegen wollte ichs so stehen lassen. naja, jetzt hat die zeile eben 9 silben... wenns euch denn nicht stört

    lieben gruss erstmal an euch und ein dickes danke
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