Fürderhin fürchte ich den Tod!

Zu Nächten träumte ich vom Sterben.
Er packte mich, die Krankheit kam:
Doch lang bevor sie mich dann nahm,
da tat sie mich schon ganz verderben.

Der Diagnose gleichgesetzt!
Denn als der Arzt zu mir leis’ sprach,
beziehungsweise: gleich danach!,
Da ward der letzte Punkt gesetzt.

Ich träumte weiter, welch ein Graus,
dass ich noch ganz bei Kräften sei,
konnt’ alles machen, frisch und frei
und malte mir dies furchtbar aus!

Im Ende müsst man „könnte“ schreiben.
Sie fragten mich nach einem Sarg,
welch Trauerspiel gespielt sein mag.
Vermocht ich doch rein nichts zu treiben.

Zum letzten male: Sex im Bett.
Das letzte Spiel vom Heimverein.
Das letzte mal beim Liebsten sein.
Zum letzten mal: McDonalds-Fett.

Denn alles was im Traum ich machte,
ich wusst’, es ist das letzte mal.
Das letzte mal ist grau und fahl!
Drum war ich froh, als ich aufwachte.