Thema: Wunschtraum

  1. #1
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    Wunschtraum

    Deine Worte gleiten
    an meiner Seele hinab,
    umspielen meine Sinne,
    streicheln mein Herz
    und fesseln den Verstand.

    Ein Schleier der Gefühle
    schwebt zärtlich über uns
    verfliegt gespenstisch schnell
    wenn der Morgen graut.

    Nur ein Hauch von Hoffnung
    wandelt weiterhin in mir,
    dass nicht nur ich dich liebe.
    Geändert von tenderness (05.02.2007 um 14:32 Uhr)
    "Wie kurz ist die Liebe und wie lang das Vergessen..." Pablo Neruda

  2. #2
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    Titel auf Wunsch geändert.

  3. #3
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    hallo tenderness
    also ich finde dein gedicht wirklich schön.
    die aufbau ist interessant und gefällt mir

    lg
    rose
    Zum Schwarzen Rosengarten (Werkeverzeichnis)


    frisch aus meiner Feder Seelenbrand im Stundenschlaf, Göttertanz, Seelenduett,
    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben
    Hermann Hesse

    *schwarzeRose*

  4. #4
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    dankeschön,
    war eher eines meiner spontanen werke(werd kreativ wenn ich liebeskummer hab).
    schön das es dir gefällt.

    lg tender
    "Wie kurz ist die Liebe und wie lang das Vergessen..." Pablo Neruda

  5. #5
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    Hallo tenderness,

    auch mir gefällt dein Gedicht sehr gut.
    Erlaube mir aber bitte ein paar Anmerkungen

    Zum Ende hin finde ich liebe besser als lieb. Es klingt vollständiger und hat einen sanfteren Abschluss.

    Was ich nicht ganz verstehe: "Deine Worte gleiten an meiner Seele hinab"
    Meinst du das negativ: die Seele bleibt von den Worten des LD unberührt!?
    Danach haben diese Worte ja einen positiven Effekt.

    Gruß

    Garahn
    Blicke zurück, um zu lernen.
    Schaue nach vorn, um zu träumen.
    Halte inne, um zu leben.

  6. #6
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    danke garahn,
    das mit dem lieb und liebe hab ich grad geändert. du hast damit recht.

    zu dem anderen. das mit dem gleiten, meine ich im positiven sinne. so wie umschmeicheln.wusste nt ganz wie ich das ausdrücken sollte, aber vielleicht hast du ja eine idee.

    lg tender
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  7. #7
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    Du beschreibst eine Liebesnacht mit wunderschönen Worten . Érzählst von wunderbaren Gefühlen und davon wie das lyr. Ich sich darin verliert .
    Und endest zum Schluss in einem leisen Schimmer von Hoffnung .
    Schön geschrieben ,
    gern gelesen
    Nightinbird
    "Mein Schwert , den Schild leg ich nun nieder .
    Den Krieg ... führ ich nie wieder !" (Der Wilde Wald - Tonke Dragd)

  8. #8
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    danke für die lieben worte,obwohl liebsnacht es nt ganz trifft,aber eurer phantasie soll keine grenzen gesetzt sein.

    lg tender
    "Wie kurz ist die Liebe und wie lang das Vergessen..." Pablo Neruda

  9. #9
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    mhmm , es muss nicht unbedingt eine Liebesnacht sein . Nur da bei dir der Morgen graut musste ich daran denken
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  10. #10
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    Hallo tender,

    hab mir ja schon gedacht, dass du's so meinst. Eine bessere Umschreibung, die nicht abgedroschen klingt, fällt mir im Moment leider nicht ein.

    Zur Interpretation:

    Zwei Menschen verbringen eine wudervolle Zeit miteinander. Sie sagen sich zärtliche, liebevolle Worte.
    Dennoch währen diese Momente nicht lange, werden vom Alltag eingeholt.
    Vielleicht ist es auch das LD, welches aus diesen zauberhaften Augenblicken immer wieder ausbricht!?
    Das LI ist jedoch voll von diesem Zauber gefangen und liebt. Der hoffnungsvolle Abschluss umschreibt m. E. die Angst, das Gegenüber liebt nicht von ganzem Herzen. So hofft das LI, das nicht nur es selbst liebt, sondern auch wirklich geliebt wird.

    So schön das Gedicht aus klingen mag, es liegt ein kleiner Schatten über den letzten Versen.

    Gruß

    Garahn
    Blicke zurück, um zu lernen.
    Schaue nach vorn, um zu träumen.
    Halte inne, um zu leben.

  11. #11
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    hi tenderness
    ich finde wunschtraum trifft ganz genau das was du beschreibst.
    ich würde es so interpretieren
    Das träumen von der liebsten dem liebsten.
    wie er/sie zu dir spricht.
    der Wunsch ihm /ihr nah zu sein.
    man möc´hte am liebsten ewig in seiner eigenen zusammengesponnen welt bleiben, was allerdings nicht geht, da die realität der morgengrauen zu allgegenwärtig ist.
    und da das LI scheinbar nciht mutig genug ist seine liebe zu fragen ob es auf gegenseitigkeit beruht, muss es weiterhin träumen und hoffen.
    lg Dornenrose
    Wer glücklich sein will, muss wissen was Traurigkeit bedeutet!

  12. #12
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    lieber garahn und auch ihr anderen, nahe dran was die interpretation angeht.abe da ist ja jedem seine freiheit gelassen. was ich damit ausdrücken will:

    die beiden verbringen eine schöne nacht/zeit(wohl wahr) aber nur nebeneinander liegend.halten sich einfach fest und schenken einander geborgenheit. das LI ist so verliebt, nein sie liebt wahrhaft. aber als der morgen graut, scheint alles vorbei, denn er empfindet nur freundschaft. und das LI hofft, dass er doch noch die liebe zu ihr entdeckt.

    lieben gruß tender
    "Wie kurz ist die Liebe und wie lang das Vergessen..." Pablo Neruda

  13. #13
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    mmmh, okay, kann ich mich mit anfreunden

    Ist sogar noch dichter an meinem persönlichen Gefühl, dass ich mit deinem Gedicht verknüpfe.

    Allerdings empfinde ich dann den letzten Vers als mißverständlich:

    Nur ein Hauch von Hoffnung
    wandelt weiterhin in mir,
    dass nicht nur ich dich liebe.


    Wenn also das LI, Erzähler/-in nur Freundschaft empfindet (Zitat: das LI hofft, dass er doch noch die liebe zu ihr entdeckt.), passt die Formulierung m.E. nicht besonders gut. Es hört sich nämlich so an, als ob eben nur das LI lieben würde, und hofft, dass dem nicht so ist (also auch das LD liebt).

    Gruß

    Garahn
    Blicke zurück, um zu lernen.
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    Halte inne, um zu leben.

  14. #14
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    ich verstehe was du sagen willst lieber garahn.

    doch da teilen sich die meinungen.
    das Li liebt und denkt das irgendwie auch vom LD.
    nur als der morgen kommt, scheint dies vorbeiund es erkennt, das das LD nur freundschaft will,aber das LI wird nicht aufgeben zu hoffen.

    aber ich werd noch mal genau drüber schauen und sehen ob es noch etwas verständlicher geht. und wenn nicht ist es auch nicht schlimm. das gedicht ist da, um meine gefühle zu verarbeiten, und allen anderen denne es gefällt, soll es so interpretieren wie es ihnen beliebt.ich freu mich eher darüber,denn manche können auf sich beziehen und können vlt auch etwas verarbeiten.

    aber danke.

    lg tender
    "Wie kurz ist die Liebe und wie lang das Vergessen..." Pablo Neruda

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