1. #1
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    Aus dem Gleichgewicht geraten

    Gott erschuf uns,
    gab uns Leben
    und für manchen
    ist’s ein Segen.

    Gott schuf leider
    auch das Sterben,
    schuf die Schurken
    und Verderben.

    Gott scheint weise,
    ohne Tadel.
    Warum schuf er
    noch den Adel?
    (Du wärest nicht der Strassenreimer,
    wenn am Ende noch ein Vogelzwitschern zu hören gewesen wäre,
    eher hätte dir der fliegende Freund auf den Kopf gemacht.) Tessa

    Stolpersteine (alles aus Reimerhand)

  2. #2
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    HI Strassenreimer

    Als ich grad hier drübergeflogen bin, habe ich bemerkt dass zu deinem Gedicht noch niemand etwas geschrieben hat, was ich allerdings sehr schade fand...
    Zum Inhalt: Ich finde es gut, dass du jedem die Freiheit lässt selber darüber zu entscheiden ob Gott nun "gutes oder böses" gemacht hat. Und nicht zu sehr deine Meinung mit rein bringst, eben nur einen Denkanstoss.

    Aber nun zur Metrik:

    XxXx
    XxXx
    XxXx
    XxXx

    XxXx
    XxXx
    XxXx
    XxXx

    XXXx
    XxXx
    XxXx
    XxXx


    Bis auf diesen einen Punkt, astrein! Vielleicht lese ich es auch nur falsch, aber ich stocke auch an dieser einzigen Stelle....

    Im Ganzen: Lob

    LG
    ashok
    "Angesichts der Macht der lebendigen Natur überkommt den Menschen ein Gefühl von Furcht.
    Um nicht wieder in tierhaftes Benehmen zurückzufallen, ist er dazu gezwungen, sich zu zivilisieren.
    So macht er sich ein ganz eigenes Bild von den Tieren, und über die Rollen, die er ihnen in diesem Spiel zuweist,
    versichert er sich seiner eigenen Situation."

    aus: Tiere und Menschen - Die Geschichte einer besonderen Beziehung

  3. #3
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    Hallo ashok!

    Erst einmal möchte ich dir danken für deinen Kommentar. Ich denke aber anders, über die Interpretation. Ich denke, man kann sehr gut rauslesen, dass ich den Adel für überflüssig halte. Jener, der das Gleichgewicht ins schwanken bringt und da hast du sicherlich recht, dass man es auch zur guten Seite schwanken sehen kann. Für dich ist es so, für andere eben anders.
    Mit der Metrik; ich denke man kann "scheint" in diesem Falle auch unbetont stehen lassen. Wenn es noch jemandem aufstößt, kann man es getrost noch ändern. Aber danke für deinen Denkanstoss. Bin immer glücklich, wenn sich jemand Gedanken über mein Gedicht macht und kritisiert, nur so wächst man.

    Liebe Grüße und schönen Abend noch

    der Strassenreimer
    (Du wärest nicht der Strassenreimer,
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  4. #4
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    Hallo Strassenreimer

    Also ich bin mit Ashok nicht einer Meinung, ich lese diese Zeile genauso XxXx wie
    du. Die Sache mit dem Adel, dass er das einzige Ungleichgewicht in der Welt wäre,
    nun die glaube ich persönlich nicht wirklich

    Dein Gedicht in seiner Klarheit und Kürze aber, das gefällt mir.

    lg... Shadow...
    neu: Düsteres Tal
    Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche bleibt den Augen verborgen.
    ( Der kleine Prinz, Saint Exupéry )


  5. #5
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    Hallo Schattenlady!
    Danke auch dir für dein Lob.
    Ungleichgewicht oder eher überflüssig. Irgendwie denke ich schon, dass der Adel auch heute noch die Schmarotzer der Gesellschaft sind, die keinen Beitrag, außer Schlagzeilen, schaffen. Vielleicht ist es auch nicht mehr Zeitgemäß, dieses kleine Werk. Danke fürs ins Grübeln bringen
    liebe Grüße
    (Du wärest nicht der Strassenreimer,
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