Thema: Aufgetaut

  1. #1
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    Aufgetaut

    m

    Aufgetaut


    Eisiges Feuer
    schmilzt
    die Kristalle
    gefrorener Glut.


    Lodernd
    triumphiert
    die Wiedergeburt.


    Doch die
    Splitter
    der Vergangenheit
    sind hartnäckig.

    m

  2. #2
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    dein gedicht macht mich nachdenklich. so wenige worte, aber so ausdrucksstark.mir gefallen die widersprüche in der esten strophe besonders. sie haben so etwas starkes von bitterkeit, was ich momentan sehr mag. aber ich finde es gänzlich gelungen.

    lg tender
    "Wie kurz ist die Liebe und wie lang das Vergessen..." Pablo Neruda

  3. #3
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    also ich muss mich tenderness anschließen
    mir gefällts auch richtig gut
    kurz knapp und doch so eingängig

    lg
    rose
    Zum Schwarzen Rosengarten (Werkeverzeichnis)


    frisch aus meiner Feder Seelenbrand im Stundenschlaf, Göttertanz, Seelenduett,
    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben
    Hermann Hesse

    *schwarzeRose*

  4. #4
    LeLe ist offline Die mit den Krümmeln schiesst
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    Gefällt mir
    die Bilder sind gut gewählt
    Wieder wenige Worte die aber sehr gut gewählt und bedacht sind
    hat mir gut gefallen

    Keks und Looooob
    von der Lea
    Werkle: Gefangen Versinkende Herzen Widerstehen Die Elemente Ein kleines Winterspiel
    gebrochene Rinde / Winterkleid der Weiden Mein Spiegelbild Seelenstein
    Verlorenes bleibt stehen Resonanzmoment Notenlos
    und wie ich finde die besten: Zwillinge Des Schreiberlings Traum


    Mein neustes: Äonen und Gedanken

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    also bitte erst fragen, bevor man sie kopiert.

  5. #5
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    wow, mein erster keks!!! *g* danke für das lob an euch drei!
    mich würde aber mal interessieren, wie ihr das gedicht interpretieren würdet. ich bin mir nämlich nicht ganz sicher, ob man das, was ich damit ausdrücken wollte auch als außenstehender versteht. wär voll lieb, wenn sich jemand mal die mühe einer kleinen interpretation machen würde.

    grüße an alle

    Jay!
    Man muss nicht unbedingt ein Engel sein,
    um anderen Menschen das Gefühl zu geben,
    gebraucht und geliebt zu werden.
    In den Augen der Menschen,
    denen man dieses Gefühl gibt,
    wird man jedoch zu einem Engel.

  6. #6
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    Ich schließe mich weitestgehend an die Elogen an. Nur das "eisige Feuer", sicher eine ungewöhnliche Metapher, will mir nicht gefallen.
    gruß!
    heinzi

  7. #7
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    danke für euren kommentar. aber mich würde immer noch gerne eine kleine interpretation eurerseit interessieren.

    liebe grüße

    Jay!
    Man muss nicht unbedingt ein Engel sein,
    um anderen Menschen das Gefühl zu geben,
    gebraucht und geliebt zu werden.
    In den Augen der Menschen,
    denen man dieses Gefühl gibt,
    wird man jedoch zu einem Engel.

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