1. #1
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    Exclamation Für meinen Vater

    Kehre um!

    Deine Augen haben ein weiches Braun.
    Ich sehe in Dir das pure Vertrauen.
    Deine Liebe lese ich in jedem Vers.
    Du hast ein großes, warmes Herz!

    Was willst du mehr?
    Deine Seele gibt nichts mehr her!

    Doch was ist dann passiert,
    dass Du bald schmerzvoll krepierst?
    Höre auf dein Herz und den Herrn.
    Er steht Dir bei, ohne den Weg zu versperr’n!

    Du hast Dich entschieden, den steinigen Pfad zu gehen.
    Du sahst einen Abzweig, doch Du gingst in ein Land wie Eden.

    Das war ein schöner Traum.
    Deine Sünden aber, sind so groß wie ein Baum!
    Kehre um und lauf zurück!
    Bald ist es nicht mehr ein kleines Stück!

    Wir warten mit offenen Armen auf Dich.
    Schmerzt es Dich nicht, im Herzen, wie mich?

    Es tut so schrecklich weh,
    Dich leiden zu seh’n!
    Deiner Familie schmerzt es noch viel mehr,
    Denn sie seh’n Dich auf dem großen, weiten Meer!

    Ohne uns bist Du ganz einsam und allein...
    Du siehst es nicht, trinkst lieber süßen Wein!

    Ich vergieße viele Tränen wegen Dir...
    Du siehst es nicht, denkst auch nicht an uns Vier!

    Ist Dir nun alles, was wir machen egal?
    Du weißt es nicht, handelst lieber illegal!

    Was ist nur aus Dir geworden?
    Wär’s Dir lieber, wir wär’n gestorben?

    Ich habe Dich noch viel besser in Erinnerung:
    Du hast mit uns gespielt und gelacht.
    Meistens gab’s am Ende noch´ne Kissenschlacht!
    Und wenn mir das noch immer nicht genügte,
    hast du mich ausgekitzelt, bis ich kaputt auf dem Boden kniete.

    Du hast mit uns immer tolle Sachen gemacht.
    Und als wir klein waren, ins Bett gebracht.
    Zusammen haben wir Flöte und Klavier gespielt.
    Gemeinsam über Witze gelacht und gequiekt.

    Sonntags sind wir in die Kirche gegangen.
    Ich habe Dich bewundert, als Bischof in den obersten Rängen!
    Wir haben gesungen und viel gelacht.
    Wir haben gegrillt, bis in die Tiefen der Nacht.

    Das war eine schöne Zeit mit Dir!
    Und ich weiß, so ging es nicht nur mir!
    Hast Du es etwa nicht genossen?
    Warum sonst hast Du Dich selbst erschossen?

    Denke über meine Worte nach!
    Ich kann warten, sogar bis zur späten Nacht!



    Das Gedicht ist für meine Dad!
    Wie findest ihr es?

    Habt ihr etwas Kritik und Verbesserungen für mich?
    Würde mich über jeden Tipp freuen!

  2. #2
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    Mar 2006
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    376
    Hej Minschen!

    Dein Gedicht ist vom Inhalt her sehr schön geworden. Du beschreibst, wenn ich jetzt nicht ganz falsch liege, die Abkapselung eines sehr nahestehenden Menschen. Warum er das tut, steht in deinem Gedicht zur Frage. Denn es weiß keiner so wirklich.

    Doch an der Form ahbe ich etwas zu meckern :
    Deine Reime sind sehr unsauber und du hast keine richtige Struktur in deinem Gedicht. Ich würde es an deiner Stelle nochmals überarbeiten. Als kleinen Hinweis, was ich meine:

    Es tut so schrecklich weh,
    Wenn ich dich leiden seh'!

    Du kannst aus deinen Sätzen viel machen, du stellst sie meistens einfach nur falsch zusammen, dadurch kommen die erzwungenen, unsauberen Reime, das sehr unregelmäßige Metrum und auch die viel zu vielen Absätze. Mache doch ganz einfach immer jeweils vier Zeilen pro Absatz. Bringe die Zeilen auf eine Länge und überarbeite deine Sätze erneut. Ich denke, dass dann das grobe Problem gelöst sein wird.

    Lg Muddel
    Reimen kann ich nicht - Metrum ist mir ein Fremdwort - Ähm, rehchshraibuhnk...mehr brauch ich nicht zu sagen.... Aber Gefühle stecken in meinen Gedichten, wenn auch versteckt

    ************************************

    Liebe: das triebartig beim homo sapiens als Zwangsvorstellung auftretende Phänomen, trotz Milliardenvorkommens von Individuen des anderen Geschlechtes nur mit einem einzigen Exemplar dieser Gattung leben zu können. Ron Kritzfeld

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