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  1. #1
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    Tapfere Baltenkrieger (Quadrupel-Schüttelreimsonett)

    Wer kennt sie nicht, die alten, kecken Balten,
    die übermütig selbst beim Kacken bellten?
    Denn klatschten auf die Hinterbacken Kelten,
    ließ sie Gestank vom Baltenbecken kalten!

    Vergeblich fochten selbst die Rasseschotten.
    Im Kampfe suchten ihre Rosse Schatten.
    Ein Balte schoss - die Wurfgeschosse Ratten!
    Er wusste letztlich wohl, das schasse Rotten,

    der Schotten, die erzürnt zu Tale stürmten.
    Was mussten sie den tollen Rasen lochen
    und über all die schönen Rosen lachen?

    Mag sein, weil Ratten, die sie lasen, rochen!
    Auch trafen Nager manchen losen Rachen,
    worauf sie wild im Ritterstahle türmten!
    Geändert von Lachmalwieder (04.11.2006 um 15:56 Uhr)
    Bist du ernst, mit flachen Lippen,
    solltest du mal lachen, flippen.

  2. #2
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    Hi Steffen

    also, jetzt übertreibst du aber, wer soll denn dieses Werk unfallfrei lesen?

    Oh, Mann, was doch für eine zügellos-wilde Fantasie in diesem Burschen steckt, zum wegschießen (ohne Dreher )

    Immer, wenn sich Balten ballten
    um Gelage abzuhalten,
    soffen sie aus Baltenbecken,
    kackten in des Nachbarns Hecken,
    wo die Schützen, die versteckten
    hinterlistig aus was heckten.
    Durch der Pfeile arges Pieksen
    hörte man die Balten quieksen.

    Schotten, die sich gern besaufen,
    ihren Whiskey selten kaufen.
    Schwarzgebrannter Fusel schmeckt
    billig zwar doch in ihm steckt
    power für den ganzen Tag,
    was ich ja schon immer sag'.

    Cherio, Miss Sophie,
    you'r looking younger than ever...

    Very funny indead your Baltic stuff

    lg crux
    Geändert von crux (03.11.2006 um 01:18 Uhr)

  3. #3
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    also die cruxversion gefällt mir viel besser
    liest sich viel leichter.
    ich weiß du hast dir da sehr viel mühe gegeben
    mit dieser vertauschung. Hat das eigentlich einen bestimmten namen?
    aber dadurch ists schon ein bisschen umständlich geworden
    teilweise ists schon lustig. vielleicht lässt sich da ja noch mehr draus machen.
    freundliche grüße
    Onkie IIV

  4. #4
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    Hallo ihr beiden,
    also, ich muss schon sagen, ich habe über beide Kommentare herzlich abgelacht und danke euch ganz herzlich dafür *ggg*
    @crux: Bei dir, mein Lieber, kann ich mich ja immer nur wiederholen, irre witzige Reimantworten, zum totlachen, hab vielen Dank dafür

    @Onkie IIV: Ich danke dir auch herzlich und muss schon sagen, dein Komm. war nicht minder witzig Du fragst, wie so etwas heißt, was ich da fabriziert habe. Nun, der Name steht dick und fett in der Überschrift - Quadrupel-Schüttelreimsonett.
    Die äußere Form, das Versmaß und der Rhythmus entspricht dem des Sonetts. Dieses wiederum ist dieses mit Schüttelreimen aufgebaut. Dabei werden (bei einfachen Schüttelreimen, die auch nicht einfach sind) die Vorsilben der Wortstämmer der letzten beiden Worte getauscht. Bei Quadrupelen tauscht man dann auch noch die darauf folgenden Selbstlaute wechselseitig aus. Insofern ist meine Hoffnung = 0, noch mehr draus zu machen, da ist schon was draus gemacht worden Aber ich weiß schon, dass Schüttelreime nicht jedermanns Sache sind, insofern ist es doch fein, dass du über die Crux - Reimantwort lachen konntest
    Übrigens, wenn du dich genauer belesen willst, wie man Schüttelreime bastelt, dann empfehle ich dir:
    www.schuettelreis.de, dort findest du tolle Erklärungen und Anleitungen und natürlich eine Menge Schüttelreime...

    In diesem Sinne, herzlichen Dank an euch beide und VG von
    Steffen
    Bist du ernst, mit flachen Lippen,
    solltest du mal lachen, flippen.

  5. #5
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    Moin Steffen

    Ein schönes Stück Arbeit steht hier geschrieben. Beim Lesen hatte ich schon Schwierigkeiten die Quadrupel-Schüttelreime richtig auszumachen und nachzuvollziehen, wie muss es dich erst gequält haben diese zu erdenken. Auch wenn die Kritik, ob der Lesbarkeit ganz so falsch nicht ist, so kann man doch sehr deutlich einen Sinn erfassen. Ob der Leistung und dieses Sinns ist dies aber ein prachtvolles Dings feinster Sprachkunst. Daher äußerst lesenswert.

    lyr. Grüße
    mechellion

  6. #6
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    Hallo Steffen,

    auch ich bin sehr angetan von deiner Schüttelreimorgie, noch dazu als Sonett. Inhaltlich ist es zwar nicht leicht zu erfassen, aber man kommt ganz gut mit, wenn man konzentriert liest. Allein für die Arbeit, die du dir da angetan hast, vergebe ich schon mal volle Punkte und die Witzchen, die hier eingebaut sind, tun ihr Übrigens. Eine wirklich feine Sache und vielen Dank für den Lesegenuss über die Balten und Schotten.

    Viele Grüße

    Thomas
    "Man schreibt nicht, was man schreiben möchte, sondern was man zu schreiben fähig ist."
    Jorge Luis Borges


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  7. #7
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    Hallo Ferdi und mechellion
    @ferdi:
    ich danke dir für deinen ausführlichen Kommentar Du nennst ja neben deinem Lob durchaus viele Kritikpunkte, das ist auch absolut in Ordnung, ich möchte natürlich gern dazu meine Meinung sagen:
    zum Gedichtsinn:
    Also, wir sind hier in der Rubrik Humor. Der ist (zum Glück) relativ. Dieses Gedicht ist natürlich ein Nonsensgedicht, aber mit Sicherheit nicht sinnlos. Schaut man durch die Nonsenbrille, dann halte ich die Vorstellung, dass die Balten mit ihren Katapulten statt mit Steinen mit toten Ratten schmeissen für durchaus lustig (mein Geschmack). Auch die Tatsache, dass die Balten z.B. ihren Rasen pflegen und sich ärgern, dass die Schotten ihn mit ihren Pferde, Schwertern, Lanzen etc. lochen, halte ich in Anbetracht einer Schlachtszenerie und den eigentlichen Problemen der Balten für witzig, aber auf keinen Fall für sinnlos. Ebenso abstrus (aber für mich nicht humorfrei ) ist die Tatsache, dass die Schotten, während sie angreifen, in den Rosenbeeten wildern und die Rosen von den frisch BEPFLANZTEN Rosenstöcken schneiden und daran riechen. Rosen haben zunächst Wurzeln, sie müssen schon eingepflanzt werden, sonst wachsen sie nicht Erst wenn man die Blümchen geschnitten hat, stellt man sie in die Vase *ggg* Be- oder Ge-pflanzt ist für mich kein großer Unterschied. Ich habe mich für Be- entschieden, weil das aktiver ist. Gepflanzt ist weniger "liebevoll" Schließlich liebten die Balten ihre schönen Rosen
    Stichwort Zirkus:
    Das ist ein äußerst treffender Vergleich. Quadrupel-Schüttelreime würde ich in der Tat eher in die Kategorie "Kunststück" einordnen. Zunächst muss man sie erst mal finden. Ich denke >90% der Paare fallen wieder heraus, weil sie keinerlei Sinn ergeben. Deshalb ist die Quadrupel-Schüttelreimerei auch anders. Am Anfang steht die Suche nach den Paaren, dann versucht man, eine Geschichte zu erzeugen (nicht anders herum wie gewöhnlich) Dass meine Geschichte Nonsens ist, ist klar, aber Sinn hat sie trotzdem. Dass es nicht dein Geschmack ist und du Wortkapriolen dieser Kategorie nichts abgewinnen kannst, ist völlig i.O. Ich mag den Zirkus auch in Gedichten
    zum Komma:
    Da könntest du Recht haben, ich bin mir nicht ganz sicher. Ich habe "der Schotten" als Apposition verstanden, diese wird mit Kommas abgetrennt. Andererseits könnte man auch in der Tat einfach weiterlesen. Ich weiß also nicht genau.
    @mechellion:
    Dank auch dir Du hast dich ja schon des öfteren als Schüttelliebhaber "geoutet" und verdaust die schwere Kost auch lieber, weil du auch die sprachlichen Aspekte mit einbeziehst. Klar, es ist eine Frage der Prioritäten. Wer durch ein Gedicht huschen und mächtig ablachen will, der hat hier Probleme. Wer sich aber auch an sprachlichen Wendungen an sich erfreuen kann, der kommt auch hier auf seine Kosten, denke ich. Deshalb ist die Schüttelreimerei auch eine besondere Sparte und ich beobachte immer wieder kontroverse Diskussionen, weil die Ansprüche an ein "gutes" Dingens eben sehr verschieden sind.
    Ich danke euch beiden herzlich und wünsche euch ein tolles WE
    LG Steffen
    Bist du ernst, mit flachen Lippen,
    solltest du mal lachen, flippen.

  8. #8
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    Hallo Thomas,
    hab lieben Dank Während ich die Antwort oben schrieb, hast du auch noch einen Kommentar geschrieben. Ich freu mich immer, wenn ich auf Schüttelfreunde treffe aber verstehe auch jeden, der es nicht mag. (meine Frau gehört übrigens auch dazu... )
    LG und ein schönes WE wünscht
    Steffen
    Bist du ernst, mit flachen Lippen,
    solltest du mal lachen, flippen.

  9. #9
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    ja ich geb ja zu die Klammer hab ich nicht gelesen.
    das mach ich meistens so. gehört ja nicht zum gedicht.
    Quadrupel war das wort das mir fehlte ^^ (kannt ich bisher einfach nicht)
    Nein nein das mit dem was draus machen meint ich anders.
    Es war keine kritik an der perfektion deiner form
    denn an der form gibt es nichts zu bemängeln.
    du könntest die Schüttelreime zum Beispiel mit anderen Reimen umspannen.
    Vlt. wird dadurch das Gedicht wieder leichter.
    Außerdem ein Sonett? wenns doch witzig sein soll.
    Für mich etwas schwer. nunja vielleicht ansichtssache.
    freundliche grüße
    Onkie IIV

  10. #10
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    Hallo noch einmal,

    gerade die Wahl des Sonetts als Form finde ich hier sehr gelungen, da eben ein witziger Widerspruch entsteht. So wird die Form selbst zur Pointe. Also mir gefällt das.

    Viele Grüße

    Thomas
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  11. #11
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    Hallo nochmal onkie IIV und Thomas,

    @onkie: Nix für ungut , aber weißt du, ich kann das Gedicht nicht mal eben umreimen. Ich will es nochmal an der ersten Strophe kurz erklären, warum das so ist ( beim Rest ist es auch so) Sie mal, das sind die Reimworte.
    kecken Balten
    becken kalten
    Kacken bellten
    backen Kelten

    Die Paare beginnen alle mit b bzw. mit k und besitzen dann jeweils ein e bzw. a bei ansonstem sprachtechnisch identischem Wortstamm. Nur wenn diese Bedingungen erfüllt sind, kann ich Vorsilben und die Selbstlaute tauschen. Wenn ich nur ein Wort ändere, fällt das ganze Gedicht wie ein Kartenhaus zusammen, es ließe sich nicht schütteln und selbst wenn, dann wird der Sinn der Worte komplett anders. Umdichten geht nicht, man kann nur ein ganz anderes Gedicht schreiben OK? Was die Reimform betrifft, genau das, was Roderich sagt, ist auch meine Meinung. Das Sonett kommt getragen daher und stellt zum Schüttelreim einen krassen Widerspruch dar. Dies passt wiederum zum Inhalt, weil eine Schlacht- bzw. Kampfszene, die sehr ernst ist, durch Blödeleien wie Blumen pflücken, Pferde die Schatten suchen etc. ins Lächerliche gezogen wird. Das Gedicht gewinnt auch für mich gerade durch diese offensichtlichen Widersprüche an Witz... Thomas, du hast das, was ich lang erklärte, sehr kurz, knapp und treffend auf den Punkt gebracht Dank dir
    Aber nochmal, es bleibt Geschmackssache und ich muß und will natürlich akzptieren, wenn es nicht Jedermanns Geschmack ist.
    Euch beiden nochmal lieben Dank, dass ihr euch erneut Zeit für den Kommentar genommen habt.
    LG und ein schönes WE
    Steffen
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    solltest du mal lachen, flippen.

  12. #12
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    Hallo Lachmalwieder!
    Nur wer mal so etwas versucht hat, weiß wie lobenswert deine Mühe ist. Ich bin in diesem Forum um etwas zu lernen, um weiter zu kommen indem ich alles mal probiere. Beim Schüttelreim war allerdings Schluß mit Probe. Erachte ich noch als viel zu schwer und somit wären wir wieder am Anfang meiner Bewunderung zu deinem Gedicht. Das man nicht gleich den Sinn durchschaut, weil man sich viel zu sehr auf das Lesen konzentriert, ist mir auch klar.
    Also muss ich erst noch ein paar Male drüberlesen und weiter lernen, dann versuche ich irgendwann auch mal was Geschütteltes. Solange bleib ich beim Gerührten.
    Liebe Grüße und ein großes Kompliment vom Strassenreimer
    (Du wärest nicht der Strassenreimer,
    wenn am Ende noch ein Vogelzwitschern zu hören gewesen wäre,
    eher hätte dir der fliegende Freund auf den Kopf gemacht.) Tessa

    Stolpersteine (alles aus Reimerhand)

  13. #13
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    Hi Steffen,

    das, was du hier immer ablieferst, ist schon professionell und unter eben diesem Punkt abzulegen. Deine Ausflüge in die Kategorie "geschüttelt" allerdings setzen dem noch die Krone der Artistik auf. Wer sich jemals auf dieses schwankende Seil begeben hat, ist zumeist an mühsam Zusammengestoppeltem kläglich gescheitert. Ich auch.

    Ich habe in meiner nicht grade schmalbrüstigen Bibliothek (ca. 5.000 Bände) nur ein kleines Büchlein gefunden, das sich explizit mit diesem Genre befasst ( Michel Diekert, "Pass auf, dass nicht beim Schmusen beißt..", 134 S., Granier Verlag) und ich habe auch in dem nichts gefunden, was nur annähernd deinen umfangreichen und witzigen, vor allem aber meist sinnvollen Schüttel-Dinger nahe kommen würde. Gut, 2-Zeiler hab ich auch'n paar, wie zettbeh

    Den Jäger hörte dämlich niesen,
    das Reh, und mied drauf nämlichen diesen.

    oder

    Ein Löwe streift durch Feuerland,
    doch keinen weit'ren Leu er fand.

    das aber sind kleine Fische gegenüber dem, was Du verzapfst.

    Du kannst sicher sein, dass einer der größten Bewunderer deiner Kunst-Stücke, nicht nur der geschüttelten, jetzt grade dieses hier schreibt!

    Liebe Grüße von Bruno

  14. #14
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    Nix für ungut aber das war mir bereits beim ersten drüberlesen klar.
    aber weil du mir das so schön erklärt hast, schreib ich nochmal was
    naja solang es leute gibt die diesen Widerspruch witzig finden geschmacksache.
    außerdem kannst du sehr viel ändern, es gibt formen wo du das noch weniger kannst. du brauchst ja nur die enden stehen lassen. außerdem könntest du aus der sonettform ausbrechen und AABB machen... oder begleitreime schreiben...
    ich probier das jetzt auch mal :
    Sacht verzieren Leibe Rauten.
    ich kenn die "die Reibe" lauten
    nurnoch auf dem Laube reiten
    nebenbei zum Raube leiten.
    ?

    so richtig oder?
    liebe grüße
    Onkie

  15. #15
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    Hallo alle
    @strassenreimer: Ich danke dir für dein großes Lob und für dein Verständnis , dass ein Schüttelreim mitunter nicht ganz so leicht verdaulich wie ein Paar- oder Kreuzreimgedicht ist Jede Reimform hat halt ihre Qualitäten und Nachteile, beim Schüttelreim braucht der Leser eben ein klein wenig mehr Zeit zum Verdauen. Vielleicht hilft ja auch ein Kräuterschnaps und die Augen rollen dann entgegensetzt zur Drehrichtung beim Lesen, was dann wieder auf starre Pupillen hinausläuft Dank dir nochmal...

    @Bruno: Da hast du ja tief in den zuckrigen Lobesbeutel gegriffen, ich bin ganz beschämt Übrigens, der Feuerland - Schüttler ist ein klasse Teil. Das ist auch das schöne an Schüttlern, die dürfen ruhig kurz sein. Zwei Zeilen reichen da schon für einen richtigen Brüller, wenn man das richtige Paar gefunden hat...
    Was das Buch betrifft; vielleicht gibt es auch nur so wenige davon, weil Schüttelreime in der Tat nicht jedermanns Sache sind, ich weiß es nicht. Bei Schüttelreimgedichten stelle ich mich immer besonders schon im Vorfeld auch auf Kritik ein.... Lieber Bruno, ich danke dir gaaaaaaanz herzlich für deine wohlwollenden Worte , dann werde ich wohl auch noch meine geschüttelte Frau Holle anbieten und ob des geschüttelten und der unverschämten Länge auf Kritiken warten

    @ferdi: Immer hübsch locker bleiben, mein Lieber Sag mal, du bist wohl Journalist, dass du dir als Zitat nur das von meiner Antwort herausziehst, was dir passt ? Wir sind uns doch einig. Ich schrieb, dass die Wiese/ Beeten mit Rosenstöcken BEpflanzt wurden. OK, du hast es nicht so gelesen bzw. verstanden. Aber sieh es mal positiv, ich lass das bepflanzt so, wie es steht, dafür ist das Gedicht dann eben für dich ein Komplett - Verriss... Wo ist das Problem? Wir müssen uns doch nicht zwangsläufig einigen, oder? Ich finde das Dings sinnvoll und witzig, du öde und sinnlos, dann ist doch alles klar Lass dir ob eines Gedichtes und des Regenwetters nicht die Laune verderben...

    @onkie: Wow - ein Quadrupel-Akrostichon RESPEKT! Nur, der Sinn steht allein vorn, nicht aber im Text Da fand ich meinen auch sinnvoller *ggg*
    Aber einig sind wir uns schon, dass mit anderen Worten ein anderer Inhalt rauskommt, oder??? Und nochmal, lieber onkie, ich WOLLTE aus beschriebenen Gründen ein Sonett schreiben. Ich habe schon viele Schüttler im Paarreim/Kreuzreim und 8-silbig etc. geschrieben, hier habe ich mich bewußt für das Sonett entschieden.
    Dann einigen auch wir uns auf "Geschmackssache", OK?
    Euch allen nochmal LG und ich wünsche ein schönes WE
    Bist du ernst, mit flachen Lippen,
    solltest du mal lachen, flippen.

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