Thema: Liebeskummer

  1. #1
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    Liebeskummer

    Öde Langeweile,
    von Nichtstun durchbrochen;
    Gähnende Leere,
    mit Löchern gefüllt;
    Stummes Schweigen
    zerreißt die Stille.

    Schwarze Dunkelheit,
    von Schatten erhellt;
    Eisige Wüsten,
    im Kältehauch geschmolzen;
    Wunden heilt die Zeit -
    nicht mehr.

    Aus den Angeln gehoben,
    aus der Bahn geworfen,
    meine Welt,
    verschluckt.

    Mein Leben sinnlos,
    meine Arme leer,
    mein Herz,
    ohne dich


    edit2:
    Gedicht grundlegend überarbeitet.
    Original:
    Öde Langeweile,
    von Nichtstun
    durchbrochen.

    Gähnende Leere,
    mit Löchern
    gefüllt.

    Stummes Schweigen
    durchdringt
    die Stille.

    Schwarze Dunkelheit,
    wird von Schatten
    erhellt.

    Eiswüsten
    schmelzen
    im Hauch der Kälte.

    Wunden
    verschließt
    die Zeit -
    nicht mehr.

    Meine Welt,
    aus den Angeln gehoben,
    aus der Bahn geworfen
    und von einem schwarzen Loch
    verschluckt.

    Mein Leben ist sinnlos,
    denn du fehlst.
    Meine Arme sind leer
    und mein Herz zerbricht
    ohne dich.
    Komm zurück!



    edit:
    Strophe 6 geändert:
    Original:
    Wunden
    verschließt
    nicht einmal die Zeit.
    Geändert von thamis (15.11.2006 um 23:10 Uhr)
    Do you need to see to believe? Believe and you will see!

  2. #2
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    des is doch mal gut!

    gefällt mir, ich hab auch schn 2,3 solche gedichte geschrieben, ähnlich bis gleiche beispiele...

    Wunden
    verschließt
    nicht einmal die Zeit.
    nur der satz passt wieder nicht rein
    wie wärs mit sowas wie
    Wunden
    aufgerissen
    durch heilende Zeit
    würde wieder zum rest passen!

    ansonsten schöne umsetzung:

    Lob von mir!

    MfG,
    PoD
    Das Leben ist hart, aber unfair!...............................................36144mal gelesen, 622 Antworten... Danke! (Stand 17.3.2009)

    < Der Fliesenboden > als Fortsetzung von < Ein Routinier? >
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  3. #3
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    Hallo Patron of Death

    vielen Dank für deine schnelle Kritik.
    Es freut mich, dass dir das Gedicht gefällt!
    Meiner Meinung nach passt die sechste Strophe so wie sie ist schon in das Gedicht rein, da sie den Übergang von der Beschreibung der Gefühle des lyrischen Ichs zur Begründung dieser Gefühle bildet und insgesamt den Übergang vom immer gleich aufgebauten Anfang des Gedichtes zum sich davon lösenden Ende.
    Ich kann allerdings auch deine Kritik an diesem Satz verstehen (auch wenn ich das Bild sehr schön und passend finde) und werde daher über deinen Alternativvorschlag nachdenken, beziehungsweise mir überlegen, was ich an dieser Stelle noch ändern könnte.

    viele Grüße
    thamis
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  4. #4
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    wenn du dann nen übergang machen wolltest, könnt ich dir vorschlagen einen vierzeiler draus zu machen... dann gehts 3,3,3,3,3,4,5,6...
    auch wieder ein übergang und somit vll klarer als ein solcher zu erkennen

    MfG,
    PoD
    Das Leben ist hart, aber unfair!...............................................36144mal gelesen, 622 Antworten... Danke! (Stand 17.3.2009)

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  5. #5
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    Hallo Patron of Death

    ein sehr guter Vorschlag!
    Was meinst du zu der überarbeiteten Version? Besser so? Oder sollte ich mir doch mehr Zeit für eine ausführlichere Überarbeitung nehmen?
    Ich finde den Trennstrich eigentlich recht passend, er suggeriert eine Rückkehr zur Normalität (Die Zeit heilt alle Wunden), die aber, nach einer kurzen (gedanklichen) Pause, sofort aufgehoben und sogar ins Gegenteil verkehrt wird. In der nächsten Strophe erkennt der Leser dann, warum dies so ist. Die "Naturgesetze" gelten nicht mehr, weil die Welt des lyrischen Ichs aus den Fugen geraten ist, wenn man die Bilder mal so plastisch nehmen will.

    viele Grüße
    thamis
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  6. #6
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    doch, der bindestrich gefällt mir
    gut gemacht, macht für mich jetzt sogar inhaltlich mehr sinn...
    ein schönes gedicht

    MfG,
    PoD
    Das Leben ist hart, aber unfair!...............................................36144mal gelesen, 622 Antworten... Danke! (Stand 17.3.2009)

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  7. #7
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    Entschuldige, ich will dich nicht mit Negativa überfrachten, aber ein Bisschen muss schon sein.

    Öde Langeweile,
    Ein Pleonasmus. Dagegen habe ich nichts.

    Gähnende Leere
    Stummes Schweigen

    Das sind beides häufig gelesene Wendungen, ich würde sie aus Gründen der Abgrenzung vom Lyrik-Einerlei vermeiden.

    durchbrochen--->durchdringt
    Auf wenigstens eins dieser beiden "durch"-Wörter hätte ich verzichtet. Das "durch" hat so einen eigenen Klang, man spürt die Wiederholung.

    Eiswüsten
    schmelzen
    im Hauch der Kälte.

    Der Widerspruch stört mich nicht, denn das hat in deinem Gedicht System [Pleonasmus versus Paradoxon (= Sinndoppelung gegen Scheinwiderspruch)]. Nur, die "schmelzenden Eiswüsten" an sich, bezogen auf die Liebesthematik, sind allzu ausgeleiert.

    Wunden
    verschließt
    die Zeit -
    nicht mehr.

    Ich verstehe diese superkurzen Verse nicht. Warum nicht einfach:
    "Wunden verschließt die Zeit/
    - nicht mehr."
    ?
    So gefällt mir das jedenfalls besser. Wenn die Strophe unbedingt vier Verse haben soll, musst du wohl den Inhalt erweitern, um mehr Verse herauszuholen.


    Meine Welt,
    aus den Angeln gehoben,
    aus der Bahn geworfen
    und von einem schwarzen Loch
    verschluckt.

    OK. Fügt sich gut zusammen.

    Mein Leben ist sinnlos,
    denn du fehlst.

    Schade, dass nicht mehr dahinter steht.

    Meine Arme sind leer
    Wie das denn? Wieso ausgerechnet die Arme?

    und mein Herz zerbricht
    ohne dich.
    Komm zurück!

    Schade, dass nicht mehr dahinter steht.

    Soviel von meiner Seite. Gehört mit zum Besseren von den Gedichten, die ich heute gelesen habe, aber ich hätte Einiges anders gemacht.
    fatcat's Zahmlose
    Es ist etwas an meinem Wort
    dran, das sticht.

    Tippsen: \_anamolie_/\_Flamme_/\_Anti Chris._/ ~ Bewegungsschule(fit for fun) ~

  8. #8
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    Hallo Patron of Death

    schön, dass dir das Gedicht jetzt gefällt!



    Hallo f@c@

    vielen Dank für deine Kritik.
    Du kanst mich ruhig "mit Negativa überfrachten", nur aus seinen Fehlern kann man lernen!

    Zitat Zitat von f@c@
    ...
    Gähnende Leere
    Stummes Schweigen

    Das sind beides häufig gelesene Wendungen, ich würde sie aus Gründen der Abgrenzung vom Lyrik-Einerlei vermeiden.
    Du hast recht. Diese Wendungen kommen sehr oft in Gedichten vor, ich fand sie hier aber passend.

    Zitat Zitat von f@c@
    durchbrochen--->durchdringt
    Auf wenigstens eins dieser beiden "durch"-Wörter hätte ich verzichtet. Das "durch" hat so einen eigenen Klang, man spürt die Wiederholung.
    Finde ich persönlich nicht so schlimm, da eine Strophe ohne "durch" dazwischen ist. Werde aber darüber nachdenken ob und wie ich eines davon ersetzen könnte.

    Zitat Zitat von f@c@
    Eiswüsten
    schmelzen
    im Hauch der Kälte.

    Der Widerspruch stört mich nicht, denn das hat in deinem Gedicht System [Pleonasmus versus Paradoxon (= Sinndoppelung gegen Scheinwiderspruch)]. Nur, die "schmelzenden Eiswüsten" an sich, bezogen auf die Liebesthematik, sind allzu ausgeleiert.
    Sollte ich diese Strophe dann besser rausnehmen?

    Zitat Zitat von f@c@
    Wunden
    verschließt
    die Zeit -
    nicht mehr.

    Ich verstehe diese superkurzen Verse nicht. Warum nicht einfach:
    "Wunden verschließt die Zeit/
    - nicht mehr."
    ?
    So gefällt mir das jedenfalls besser. Wenn die Strophe unbedingt vier Verse haben soll, musst du wohl den Inhalt erweitern, um mehr Verse herauszuholen.
    Der Grund für diese kurzen Verse liegt im ähnlichen Aufbau der ersten sechs Strophen:
    Subjekt
    Prädikat
    Objekt

    bzw.
    Subjekt
    Objekt
    Prädikat

    Zitat Zitat von f@c@
    Mein Leben ist sinnlos,
    denn du fehlst.

    Schade, dass nicht mehr dahinter steht.
    Was hättest du denn erwartet?

    Zitat Zitat von f@c@
    Meine Arme sind leer
    Wie das denn? Wieso ausgerechnet die Arme?
    Die leeren Arme stehen als Sinnbild für das Fehlen des lyrischen Du's.

    Zitat Zitat von f@c@
    und mein Herz zerbricht
    ohne dich.
    Komm zurück!

    Schade, dass nicht mehr dahinter steht.
    Was hätte denn deiner Meinung nach besser dahinter stehen sollen?

    viele Grüße
    thamis
    Do you need to see to believe? Believe and you will see!

  9. #9
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    Hi, thamis!
    Zuerst gehe ich auf deine Anmerkungen ein, dann folgt ein kleiner Exkurs zur Verarbeitung von Liebe, schlussendlich biete ich dir einen Verbesserungsvorschlag an.

    Zitat Zitat von thamis
    Du hast recht. Diese Wendungen kommen sehr oft in Gedichten vor, ich fand sie hier aber passend.
    Mag sein.

    Zitat Zitat von thamis
    Finde ich persönlich nicht so schlimm, da eine Strophe ohne "durch" dazwischen ist. Werde aber darüber nachdenken ob und wie ich eines davon ersetzen könnte.
    Ich meinte nur, dass Wiederholungen bedacht eingesetzt sein wollen. Wenn das so war, will ich nicht darüber streiten.

    Zitat Zitat von thamis
    Sollte ich diese Strophe dann besser rausnehmen?
    Ups, naja, vielleicht doch nicht. Der Übergang von den kurzen zu den langen Strophen ist schon nicht ganz leicht, ich bin mir auch nicht sicher, wie man das in dem Fall am besten macht.

    Zitat Zitat von thamis
    Der Grund für diese kurzen Verse liegt im ähnlichen Aufbau der ersten sechs Strophen:
    Subjekt
    Prädikat
    Objekt

    bzw.

    Subjekt
    Objekt
    Prädikat
    Das schaue ich mir nochmal genauer an.

    Zitat Zitat von thamis
    Die leeren Arme stehen als Sinnbild für das Fehlen des lyrischen Du's.
    Hoppla, hab ich nicht bedacht.

    Zitat Zitat von thamis
    Was hättest du denn erwartet?
    Was hätte denn deiner Meinung nach besser dahinter stehen sollen?
    Hmm. Ich habe schon ne Menge Liebesgedichte gelesen und einige selbst geschrieben. Man muss heutzutage schon einiges leisten, um mit dieser Thematik punkten zu können. Die von Goethe haben mich sehr nachhaltig beeindruckt, da steckt schon fast alles drin. Auch die "Die Kunst des Liebens" von Erich Fromm wäre eine nützliche Lektüre. Dort werden alle möglichen Formen von Liebe analysiert, unter anderem wird die sogenannte "romantische Liebe" als eher egoistisch entlarvt. Ich selbst halte die Überbordung unserer Gesellschaft mit den immer gleichen Liebesergüssen für ziemlich gefährlich. Dahinter stehen vordergründig kommerzielle Interessen der Anbieter, denn moderne Musik, Literatur und Filme wollen möglichst viele Konsumenten erreichen. Das schaffen sie durch das ewige Herunterleiern der immer gleichen Klischees. Dadurch wird Liebe verallgemeinert und immer unbedeutender.
    Ich will deiner Lyrik nicht dasselbe unterstellen (du verdienst ja auch nichts dran), trotzdem weisen manche deiner Wendungen auch eher ins Klischee.


    Nun gut, ich will dir eine Vorschlag unterbreiten - "dein Werk antasten" -, auf dass du für die Überarbeitung einen Ansatz hast.


    Öde Langeweile,
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    durchdringt die Stille.

    Schwarze Dunkelheit,
    von Schatten erhellt;
    Polare Wüsten,
    im Eishauch geschmolzen;
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    aus der Bahn geworfen,
    meine Welt,
    verschluckt.

    Mein Leben sinnlos,
    meine Arme leer,
    mein Herz,
    ohne dich.

    Zu beachten wäre zuerst die Zeichensetzung: Jede Strophe bildet einen Satz, der jeweils Aufzählungen beinhaltet (abgetrennt durch Semikolon ";") und durch die Verwendung eines Prädikats abgerundet wird. Zumindest funktioniert das in den ersten beiden Strophen.

    Das "Eiswüsten"-Problem habe ich nur leicht umformuliert. So klingt es wenigstens ein Bisschen interessanter, schätze ich mal.

    Die beiden letzten Strophen funktionieren nach einem anderen Schema: Erst kommen zwei Attribute, dann das Subjekt, dann eine Ergänzung. Das steckte schon in deiner ursprünglichen Fassung mit drin, war aber nicht konsequent ausgearbeitet.

    Das "schwarze Loch" ist zwar nicht unwichtig, aber der Vers würde dadurch zu lang, meiner Meinung nach. Also habe ich es bei "verschluckt" belassen, was ja auch keine schlechte Wirkung hat.

    Wie du siehst, habe ich in der letzten Strophe viele klischeehafte Wendungen ganz entfernt. Dadurch verliert die Strophe nichts an Wirkung und bleibt vollkommen verständlich. Und so erspart man sich außerdem die Häme der "erfahreneren" dotcomler.

    Durch die vielen von mir vorgeschlagenen Detailveränderungen (die du genau untersuchen solltest) dürfte die Struktur deines Gedichts jetzt schonmal viel klarer und, mit Verlaub, künstlerischer ausfallen.

    Ich freue mich auf eine Fortsetzung dieses Projektes. Eigentlich gehört das ja ins "Sprechzimmer", wo Gedichte in gemeinschaftlicher Arbeit fertig gestellt werden, aber was soll's, jetzt sind wir einmal hier...

    gruß
    f@c@
    Geändert von fatcat (08.11.2006 um 13:01 Uhr)
    fatcat's Zahmlose
    Es ist etwas an meinem Wort
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  10. #10
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    Hallo f@c@

    erst einmal wow und vielen, vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar! und sorry für meine späte Antwort, ich bin leider nicht früher dazu gekommen.

    Ich habe noch einmal über die "Doppel-Durch"-Problematik nachgedacht und "durchdringen" durch "zerreißen" ersetzt. Bin mir aber noch nicht sicher, ob es jetzt nicht zu hart klingt.

    Die überarbeitete Form des Gedichtes gefällt mir so schon einmal viel besser als im "Original" und auch die weggefallenen Klischees vermisse ich nicht.

    Allerdings gefällt mir das "polare" nicht so gut, weil ich es zu "wissenschaftlich" für ein Gedicht finde.

    Das Fehlen des schwarzen Loches macht das Gedicht sogar noch spannender, finde ich so auch besser.

    Auch die Überarbeitung der letzten Strophe ist sehr gelungen! Das "mein Herz" ist jetzt schön doppeldeutig:
    1. Mein Herz im Sinne des Körperteils beziehungsweise der damit verbundenen Metapher.
    2. Mein Herz als Kosename für den/die Geliebte/n.

    Insgesamt ist das Gedicht jetzt schon einmal viel klarer, viel künstlerischer und viel besser!

    Öde Langeweile,
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    mein Herz,
    ohne dich


    Bin schon gespannt auf deine Reaktionen auf die Änderungen.

    mit freundlichen Grüßen
    thamis
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  11. #11
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    Hi, thamis!

    Zitat Zitat von thamis
    sorry für meine späte Antwort, ich bin leider nicht früher dazu gekommen.
    Macht doch nix. Nimm dir die Zeit, die du brauchst!

    Zitat Zitat von thamis
    Die überarbeitete Form des Gedichtes gefällt mir so schon einmal viel besser als im "Original" und auch die weggefallenen Klischees vermisse ich nicht.
    Na, das ist doch mal sehr aufbauend, wenn ein Verbesserungsvorschlag so offenherzig angenommen wird. Das beweist, dass es dir Ernst damit ist, deine Gedichte weiter zu verbessern. Da wir soweit einer Meinung sind, denke ich, dass du diese Fassung in den ersten Eintrag übernehmen solltest (die alte Fassung kannst du ja in anderem Layout darunter stehen lassen, mit einem entsprechenden Hinweis, für die anderen User zum Vergleich). Und dann gilt es weitere Kommentare / Anregungen von Dritten abzuwarten.

    Zitat Zitat von thamis
    Allerdings gefällt mir das "polare" nicht so gut, weil ich es zu "wissenschaftlich" für ein Gedicht finde.
    Da könntest du in diesem Fall Recht haben. Ich kenne aber Gedichte, die sehr schön mit wissenschaftlichen Ausdrücken arbeiten, z. B. Gefühlsvirus von Chris. Deine Version dieser Zeilen ist auf jeden Fall akzeptabel.

    Zitat Zitat von thamis
    Das Fehlen des schwarzen Loches macht das Gedicht sogar noch spannender, finde ich so auch besser.
    Interessant, dass du es so siehst. Ich hatte Bedenken, weil die Metaphern im Weltraum zu spielen schienen, und ich befürchtete, das "schwarze Loch" könnte vermisst werden. Aber wenn man nichts davon weiß, dass es da mal dieses "schwarze Loch" gab, fehlt es nicht unbedingt. Hiermit ein Kompliment für deine objektive Herangehensweise!

    Wichtig finde ich vor allem, dass du erkannt hast, dass deine erste Fassung noch etwas "roh", also ungeformt war, mehr ein Entwurf. Das ist ja nichts Schlimmes, nur die Einsicht fällt manchem schwerer als dir ... Ich glaube fest, du nimmst du dir ein paar Anregungen mit, wie du künftig deine Texte gestalten kannst.

    --> Wie du siehst, spielen Wiederholung und Variation eine entscheidende Rolle für den künstlerischen Gehalt eines Werks. Was du darunter verstehst, darfst du glücklicherweise bei jedem neuen Werk neu festlegen.

    Viel Spaß für die Zukunft, vielleicht trifft man sich wieder!
    LG
    f@c@
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  12. #12
    Registriert seit
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    Hallo f@c@

    Vielen Dank deine "abschließende" Bewertung.

    Ich habe das Gedicht nun im ersten Post abgeändert (mit dem Original untendrunter, damit die Leser die Veränderungen nachvollziehen können).

    In "Gefühlsvirus" passen die Fremdwörter sehr gut und sie sind dort auch gehäuft. In meinem Gedicht wäre das polare alleinstehend und meiner Meinung nach dadurch nicht so passend.

    viele Grüße
    thamis
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