Thema: Chrysanthemen

  1. #1
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    Chrysanthemen

    Chrysanthemen


    Chrysanthemen, ach
    welch herrliches Wort, welch Melodie,
    welch Klang!

    Und doch:
    Ich mag Gänseblümchen lieber.
    "Man schreibt nicht, was man schreiben möchte, sondern was man zu schreiben fähig ist."
    Jorge Luis Borges


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  2. #2
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    Chrysanthemen -

    welch herrliches Wort, das zu solch vielen Kämpfen mit der Rechtschreibung einlädt!

    Erst mal hallo!

    Sorry, das musste sein, immerhin ist jedesmal mein erster Gedanke bei diesen Blumen - wie schreibt man das?
    Von daher erst einmal danke, ich werd's mir merken.

    Jetzt aber zum Textchen:
    Ich persönlich würde es eher einen Gedankenfetzen denn ein Gedicht nennen.
    Die Grundaussage ist recht klar: Chrysanthemen, wahrhaft wunderbare Blumen und doch liegt im Schlichten und Einfachem oft weitaus mehr Reiz.

    Ansonsten: es ist sehr kurz, mir fast ein bisschen zu kurz und recht wenig, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob man aus diesem Thema (zumindest mit diesen Bildern) ein ganzes Gedicht rausholen kann.
    Wahrscheinlich ist es immer derselbe Konflikt bei Gedankenfetzen und Kurzgedichten und ich fühle mich merklich an mein letztes Textchen erinnert...

    Verbleibe etwas unschlüssig +
    lg
    Anja
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  3. #3
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    Hallo Anja,

    vielen lieben Dank für deinen Kommentar und es freut mich, wenn ich ein bisschen zu deiner Rechtschreibung beitragen konnte.

    Vielleicht hast du Recht und das Gedicht ist tatsächlich ein wenig kurz geraten, aber andererseits liegt in der Kürze bekanntlich die Würze. Hier bin ich der Ansicht, dass weitschweifendere Erläuterungen oder zusätzliche Infos das Gedicht nur zerstören, die kleinen Gänseblümchen zertreten würden. Interessanterweise habe ich übrigens ausgerechnet für dieses Gedichtchen länger gebraucht als für viele andere meiner Gedichte (was nicht an der Frage nach der korrekten Schreibweise von "Chrysanthemen" gelesen ist). Allein die Frage nach der Zeichensetzung - ob und wenn ja, wie - hat mich ziemlich lange beschäftigt. Gut, "ziemlich" ist hier natürlich auch relativ zu sehen, aber vom ersten Gedanken bis zur Ausarbeitung war es doch etwa eine halbe Stunde, was angesichts der Kürze des Gedichtes doch lang ist.

    Was ich hier unbedingt einbringen wollte, ist nicht nur die Schönheit der Chrysanthemen (die ja im Auge des Betrachters liegt), sondern mehr die Schönheit des Wortes an sich. Insofern ist das Gedicht durchaus aus der Sichtweise eines Dichters zu lesen. Chrysanthemen, ist mir aufgefallen, kommen in Gedichten sehr gerne mal vor, irgendwie scheinen viele Dichter einen Narren an diesen Blumen gefressen zu haben. Das liegt meiner Ansicht nach an dem wunderschönen Klang des Wortes - sag mal "Chrysanthemen" halblaut und mit getragener Stimme - Gänsehaut! Wenn du mir das zärtlich ins Ohr hauchst, mache ich dich zum Alleinerben! Also, schönes Wort, schöner Klang. Aber: Was hat das arme Gänseblümchen verbrochen, dass es im Gegensatz zu den Chrysanthemen in der Lyrik so geschnitten wird. Gut, es klingt nicht wirklich sexy, wenn man "Gänseblümchen" sagt und wenn du mir das ins Ohr hauchst, dann lasse ich dich wohl eher einliefern als in mein Testament schreiben, aber dennoch ist das Gänseblümchen eine wirklich schöne, sehr sympathische und fröhliche Blume. Und hier stellt sich nun die Grundsatzfrage:

    Magst du - als Dichterin - lieber die Chrysanthemen wegen ihres tollen Klanges oder die Gänseblümchen, die vielleicht netter anzusehen sind, aber dafür nur schwer ernsthaft in ein Gedicht eingebaut werden können?

    Du siehst, in meinem Gedicht steckt also durchaus eine philosophische, fast existenzielle Frage!

    Jedenfalls vielen Dank fürs Lesen und Kommentieren. Hat mich sehr gefreut, dich wieder mal unter einem meiner Gedichtchen zu finden, auch wenn dieses tatsächlich ein wenig kurz geraten ist. (Mir ist nach "Die Netze der Stadt" - hier eingestellt im Diversen - auch einfach die Luft ausgegangen und ich musste wieder mal was Kurzes, Knappes schreiben um nicht zu hyperventilieren.)

    Liebe Grüße

    Thomas
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  4. #4
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    Zitat Zitat von Roderich
    Vielleicht hast du Recht und das Gedicht ist tatsächlich ein wenig kurz geraten, aber andererseits liegt in der Kürze bekanntlich die Würze. Hier bin ich der Ansicht, dass weitschweifendere Erläuterungen oder zusätzliche Infos das Gedicht nur zerstören, die kleinen Gänseblümchen zertreten würden. Interessanterweise habe ich übrigens ausgerechnet für dieses Gedichtchen länger gebraucht als für viele andere meiner Gedichte.
    Eigentlich kann ich dir damit voll und ganz zustimmen und denke, es ist in den meisten Fällen ein Zwiespalt:
    Wie viel steckt in den Zeilen?
    Wie würde es als "ausführliches" Gedicht wirken?
    Oder liegt eben doch in der Kürze die Würze?

    Ich habe mir zu diesem Thema in letzter Zeit sehr viele Gedanken gemacht - vor allem aufgrund einiger Kommentare zu einem Gedicht von mir ( Link, falls du möchtest hier)

    Es ist eine persönliche Entscheidung, die man als Dichter fällen muss, genau so wie sie der Leser später trifft.
    Aber in jedem Fall ein interessantes Thema.

    Was ich hier unbedingt einbringen wollte, ist nicht nur die Schönheit der Chrysanthemen (die ja im Auge des Betrachters liegt), sondern mehr die Schönheit des Wortes an sich. Insofern ist das Gedicht durchaus aus der Sichtweise eines Dichters zu lesen. Chrysanthemen, ist mir aufgefallen, kommen in Gedichten sehr gerne mal vor, irgendwie scheinen viele Dichter einen Narren an diesen Blumen gefressen zu haben.
    Und wenn mir dieses Bild nicht in den Sinn gekommen ist, dann liegt das wohl daran, dass ich mich an kein bestimmtes Gedicht mit Chrysanthemen (ich übe! ) erinnern kann (was aber auf keinen Fall heißen muss, dass es sie nicht gibt.)
    Wobei ich mir unter den Chrysanthemenpflückern schon ein ganz bestimmtes Dichterklientel vorstellen kann.

    Ich werde heute dank dir wohl gut schlafen - ich wurde aufgeklärt, dass Chrysanthemen sexy sind und wie ich dadurch mal an gutes Geld kommen werde (also bring bei irgendeinem Forentreffen, an dem ich auch erscheine, schon mal den Notar mit ) und bin mir ganz nebenbei einer echt wichtige Frage des Lebens bewusst geworden.

    Verbleibe beruhigt + weiterhin
    mlg
    Anja
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  5. #5
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    Hallo Roderich

    Trotz das dieses Gedicht sehr kurz ist, wurde im Grunde ja alles Wichtige genannt.

    Es gibt so viele Werke, die über die Einfachheit der Schönheit diskutieren, da braucht man doch nur auf zwei Worte zu achten:

    "
    einfach
    Genial
    "

    Zwei Worte, so gebrochen wie man glaubt, aber selbst wenn man sie untereinander schreibt passen sie zusammen.

    Dein Gedicht ist kurz, aber hat mir gefallen.

    Der letzte Vers spiegelt mit Keck eben die wichtige Aussage.

    Und wie sagt man so gerne?

    "Alles ist Ansichtsache"



    Liebe Grüße f.D.
    Geändert von falscher Denker (03.11.2006 um 18:32 Uhr)
    In die Massen zu schreien, ist wie in der Stille zu schweigen.
    Neuste Texte:
    Hörbares-Lied: Rote Lippen

    Mein Werkeverzeichnis:
    Die Lyrikwelt des richtig Falschen

    Lesetipp:

  6. #6
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    Hallo Roderich!

    "In der Kürze liegt die Würze!"
    So isses Dein Gedicht ist zwar kurz, musste aber sehr schmunzeln, als ich die letzte Zeile las.
    Kam mir auch irgendwie so ein wenig wie Spott vor: Ha, ihr dachtet, das wird ein Lobgedicht auf Chrysanthemen? Falsch gedacht!

    Einfach und sicher nicht dein bestes Werk, aber nette Abwechslung für zwischendurch

    Liebe Grüße
    Veröffentlich wird jetzt schwarz auf weiß, auf echten Seiten. Infos auf meinem Blog.

  7. #7
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    Hallo ihr,

    vielen Dank für eure Kommentare.

    @ Anja noch mal: Habe mir dein Gedicht angesehen - werde dann gleich noch einmal meinen Senf dazu abgeben. Ansonsten: Die Frage, wo Minimallyrik aufhört und "ordentliche" Lyrik anfängt, ist natürlich schwer zu beantworten. Ich würde als Faustregel mal in den Raum werfen, dass zumindest bei Anzeichen einer lyrischen Verarbeitung und von Tiefgang die Minimallyrik so grade umschifft werden kann. Ob das hier vorliegende Gedicht nun so etwas wie ein wenig Tiefgang hat, bleibt dem Leser selbst zu entscheiden. Versucht habe ich es als Autor zumindest.

    Ansonsten wünsche ich dir noch eine gute Nacht.

    @ Denker: Freut mich sehr, wenn's in aller Kürze und Prägnanz gefällt - das hört man als Autor sehr gerne. Die Einfachkeit der Schönheit trifft es übrigens sehr gut - auch ich finde, dass die schönsten Dinge die einfachsten sind. Wenn man etwas vielleicht noch künstlich auftakeln muss, wenn mit der Schönheit ein Aufwand verbunden ist, dann verliert es für mich.

    @ GreyDream: Schön, dich wieder mal zu lesen. Vielen Dank auch dir für deine Worte. Ich zähle dieses Gedicht selbst nicht zu meinen allerbesten, das ist schon klar, aber wenn es so manchen Leser erreicht und ihn zum nachdenken oder zumindest zum schmunzeln bringt, ist für mich alles in bester Ordnung und ich kann mich zufrieden zurücklehnen. Der leise Spott, den du heraus liest, ist natürlich nicht ganz unbeabsichtigt. Deshalb habe ich mein Gedicht auch "Chrysanthemen" getauft und nicht "Gänseblümchen". Die Titelwahl erfolgte schon sehr bewusst.

    Viele Grüße euch allen

    Thomas, derzeit gänseblümchenlos, da Schnee und kalt
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  8. #8
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    Hallo Thomas,

    was ich jetzt schreibe, wird wahrscheinlich bescheuert klingen, aber ich muss es trotzdem schreiben: die Zeilen gewinnen, wenn man sie öfters liest. Man kann dann im Leseton schön schwiemelnd und schwärmerisch ansetzen und dann richtig aus dem Bruch was rausholen . Bei den "Netzen der Stadt" fühl ich mich nicht als Kritiker, da ich noch nie in Salzburg war und mir einige Bilder schlicht verschlossen geblieben sind.

    Wie deine Chrysanthemen werden ja häufig besonders aparte, kostbare (teure?) Begrifflichkeiten ausgesucht, manchmal greift man dann daneben und muss feststellen, dass sich mit etwas viel Alltäglicherem und Einfacherem auch gute Bilder spinnen lassen, die auch dem Inhalt gerecht werden. Und "Chrysanthemen" ist echt ein böses Wort, das im Englischen auch noch auf der 2. Silbe "ChrySANthemums" betont wird, immer wieder gern, immer wieder *g*.

    Nach mehrfachem Anklicken und Lesen mag ich den Bruch, und auch deine Gänseblümchen .

    Lieben Gruß,
    Malle

  9. #9
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    Hallo Frau Malle,

    vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Und was du geschrieben hast, klingt überhaupt nicht bescheuert, denn, offen gestanden, ist mir das selbst auch passiert, als ich dieses Gedicht erdacht habe (geschrieben habe ich es erst später). Musste mir das Gedicht merken, da ich gerade unter der Dusche war (und da macht sich ein Laptop nicht wirklich gut ) und habe daher die Zeilen immer wieder vor mich hergesagt, da ich echt lausig bin, wenn es darum geht, sich etwas auswendig zu merken. Und von Mal zu Mal hat mir das Gedichtchen selbst besser gefallen - was mir nicht oft passiert, denn für mich persönlich verlieren viele Stellen und Phrasen, wenn man sie zu oft hört.

    DAS klingt jetzt wahrscheinlich bescheuert, aber so war's jedenfalls.

    Es freut mich jedenfalls sehr, wenn du diesem kleinen Gedichtchen so viel abgewinnen kannst. Im Übrigen kann ich deiner Aussage, dass sich auch mit einfacheren Bildern viel erreichen lässt, nur zustimmen. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist für mich persönlich Pablo Neruda, dessen Sprache und Bilderwelt oftmals auch sehr einfach gestrickt wirkt, aber dennoch eine unheimliche Lyrizität entfaltet, die fast unerreicht ist.

    Ein Hoch also auf die Gänseblümchen dieser Welt!

    Liebe Grüße

    Thomas

    PS: Freut mich auch sehr, dass du mein Salzburg-Gedicht gelesen hast und dass es unkommentiert bleibt, kann ich gut verstehen. Habe ja selbst schon festgestellt, dass es eben schwer zu kommentieren ist, wenn man Salzburg bzw. den Autor nicht kennt. Ich habe da eigentlich mit überhaupt keinen Kommentaren gerechnet und erst, nachdem ich Crux per PN quasi angebettelt habe, sind dann auch noch andere Kommentare gekommen, was mich aber - positiv - überrascht hat. Aber, wie gesagt, ich kann es voll und ganz verstehen, wenn man mit dem Salzburg-Gedicht nicht viel anfangen kann. Da sind die Chrysanthemen leichter zu kommentieren. Trotzdem eben vielen herzlichen Dank fürs Lesen.
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  10. #10
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    Hallo Ferdi,

    vielen Dank auch dir für deine Worte - hat mich sehr gefreut, dass das Gedicht in seiner Kürze bei dir angekommen ist.

    Was deinen Änderungsvorschlag betrifft, so ist der sicherlich gut, aber ich mag das mögen. Mir gefällt die letzte Zeile in ihrer kindlichen Trotzigkeit eigentlich recht gut in diesem Zusammenhang. Deshalb auch das mögen, obwohl die Wiese aus den "i"s natürlich sehr nett anzusehen wäre, das stimmt.

    Viele Grüße

    Thomas
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