Thema: rote Spuren

  1. #1
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    rote Spuren

    rote Spuren

    Ich finde mich in Deinen Händen,
    die forsch und gänzlich ungeniert
    mein zartes Jungfrauwesen schänden.
    Mit Fingern streichst Du meinen Mund,
    der Lippenstift ist schon verschmiert.

    Die Küsse, die die Finger jagen,
    zieh´n rote Spuren über Haut.
    Und heute Nacht will ich es wagen,
    ein kleiner Teil von mir soll weichen.
    Am Tag hätt´ ich mich nie getraut.

    Ich zittere aus Lust und Angst,
    wenn meine Hüllen langsam fallen.
    Ich gebe Dir, was Du verlangst,
    weiß, Du willst mich stöhnen hören,
    so lasse ich mein Schreien hallen.

    Und wenn Dein Wille von mir lässt,
    tief atmend, still, liegst Du jetzt da.
    Dann halt ich Deine Hand ganz fest,
    wünsch mir, dass Du mich noch mal küsst
    und frag mich, ob das Liebe war.
    Geändert von Ashtray (07.11.2006 um 15:02 Uhr)
    I want to live where soul meets body. (Death Cap For Cutie)

  2. #2
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    Hallo AshtrayGirl,

    zum Inhalt:
    für meine Begriffe wenig erotisch, wenn dein LI - und das tut es ja - aus seiner Sicht berichtet.
    Es hat mehr Angst und die Enttäuschung am Ende ist groß, was beim ersten Mal fast immer der Fall ist ( ).

    zum Stil:
    der gefällt mir, auch das Reimschema, es lässt keine Langeweile aufkommen, ist in Bewegung.
    Dein Text liest sich flüssig ohne Holperer.

    Insgesamt ein gutes Werk.

    Mit Gruß,
    Katzi
    Nickänderung: supikatzi wurde zu Chavali


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  3. #3
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    Hallo Supikatze!

    Vielen Dank für Deine Antwort!

    Du hast recht, vielleicht ist es in der Rubrik "Erotik" nicht ganz am richtigen Platz. Darüber habe ich auch schon nachgedacht. Ich war mir aber nicht sicher, wo ich es zuordnen soll. Ich war so auf Erotik fixiert, weil ich ürsprünglich mit einem ganz anderen Hintergrund anfing dieses Gedicht zu schreiben. Der Inhalt, der im Endeffekt eher ein wenig traurig ist, kam spontan. Ich finde aber auch, dass es trotzdem nicht wirklich zu "Trauer und Düsteres" passt. Wohin hättest Du es denn gestellt? Mir fehlt die Idee, vllt bin ich zu festgefahren, um es zu erkennen

    LG Ashtray
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  4. #4
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    Hallo AshtrayGirl,

    dein Gedicht ist wirklich sehr flüssig und angenehm zu lesen, das Reimschema macht Laune. Handwerklich - und auch sprachlich - ist es wirklich eine sehr runde, schöne Sache geworden.

    Inhaltlich steckt auch viel drin, du beschreibst hier gekonnt eine Gefühlskälte, wodurch Sex mit Liebe verwechselt wird. Das lyr. Ich wirkt sehr jung, neugierig und als Leser weiß man, wenn man die Geschichte in Gedanken weiter spinnt, dass das lyr. Ich später einmal große Enttäuschungen aufgrund der völlig falschen Erwartungshaltung erleben wird. Großartig!

    Die Rubrik ist meiner Ansicht nach nicht schlecht gewählt, denn vordergründig geht es ja um Sex und es finden sich auch genügend wirklich erotische Passagen, keine Frage. Ich denke, dass es jedem Leser leicht fällt, diese kritische Komponente des Textes für sich herauszulesen und nicht durch die gewählte Rubrik erst mit dem Kopf darauf gestoßen werden muss. Ich würde das Gedicht also hier in dieser Rubrik lassen.

    [edit]: Ach ja, ich würde mir eher noch Gedanken über den Titel machen, denn "Jungfrauwesen" klingt für mich irgendwie eigenartig, passt nicht so richtig zum Gedicht an sich.

    Viele Grüße

    Thomas
    "Man schreibt nicht, was man schreiben möchte, sondern was man zu schreiben fähig ist."
    Jorge Luis Borges


    Mein Wiedereinstiegsgedicht nach all der Zeit: So ist mein Herz ein dunkler Teich

    Meine Werke und meine Empfehlungen.

    Freiwillige Selbstverpflichtung 3:1

    Und hier noch auf Wunsch von Nachteule etwas von ihm (als Dank für die Hilfe im Mod-Faden): Nachteule

  5. #5
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    ich sehe auch zumindest schemenhaft die heilige elisabeth auf der wartburg, es kommen aber auch paar nonnenfürzchen aus dem lust spundloch
    wasserphall

  6. #6
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    Hallo alle zusammen!

    @juno:
    Danke für Deine Antwort, schön, dass Dir mein Gedicht gefällt!

    @Roderich:
    Mit Deiner Interpretation hast Du es genau auf den Punkt gebracht, das freut mich! Und vielen Dank für das Lob.
    Mit der Rubrik bin ich mittlerweile ziemlich verunsichert...
    Es ist hier nicht die typische Erotik beschrieben, aber trotzdem hat es auch nichts mit Gewalt oder so zu tun. Das Gedicht hat natürlich einen kritischen Aspekt, aber in erster Linie geht es um Sex, wie Du schon gesagt hast.


    @schrumpfwachs:
    ähh... ja


    LG Ashtray
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  7. #7
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    Huhu A.G.

    vielleicht nach "Nachdenkliches"?

    Wenn nicht, ists auch ok.
    Ein schönes Teil ich habe es eben nochmals gelesen

    Titelvorschläge habe ich auch, falls du ändern willst

    "Ich frage mich" - "Fordend" - "Rote Spuren" - "Heute Nacht"

    alles Zeilen aus deinem Gedicht: so hat der Titel Bezug.
    "Jungfrauwesen" klingt wirklich ein wenig eigenartig.

    Lieben Gruß nochmal
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  8. #8
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    Hm... ich fand den Titel eigentlich sehr schön. Vorallem wegen dem "Wesen", weil Wesen für mich etwas zerbrechliches darstellen. Aber okay, mit dem Inhalt hat der Titel nicht wirklich was zu tun. Und ich muss sagen, "Rote Spuren" gefällt mir auch sehr gut, da es metaphorisch eigentlich bestens passt.

    Ich lasse den Titel ändern, ich kann doch Deinen Vorschlag übernehmen Supikatzi?

    Danke für die Vorschläge!

    LG Ashtray
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  9. #9
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    Zitat Zitat von AshtrayGirl
    Ich lasse den Titel ändern, ich kann doch Deinen Vorschlag übernehmen Supikatzi?
    Na klar, deshalb hab ich ihn doch vorgeschlagen AshtrayGirl
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  10. #10
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    Titel geändert.

  11. #11
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    ...gestern zu müde, heute Morgen keine Zeit, und jetz bin ich wieder Letzter

    Na ja, dann kann ich mir die Interpretation zumindest sparen Danke Roderich.

    Ansonsten hat auch mir dein Gedicht sehr gut gefallen. Inhalt und Form harmonieren sehr gut miteinander und lassen mich nichts bekritteln.

    Insbesondere gefällt mir der Lippenstift und dessen rote Spuren. Bereits unter dem alten anderen Titel ist mir da die Zweideutigkeit aufgefallen. Der neue Titel verstärkt dieses noch.
    "Jungfrauwesen" hat mir zwar auch gefallen, klingt aber eher "zierlich". "Rote Spuren" ist etwas sachlicher (trotz Doppeldeutung) und unterstützt die kühle Atmosphäre im Gedicht.
    Die Angst und Unsicherheit des LI ist spürbar, die Enttäuschung absehbar. Das LD scheint hier nur nach schneller Befriedigung zu verlangen (und erinnert so etwas an den Film "Kids" ). Das LI ist im Irrglauben, sich mit Sex Liebe erkaufen zu können, bzw. Sex=Liebe. Zärtlichkeiten oder Gedanken an eine romatische, liebevolle Zweisamkeit gibt es aber auf beiden Seiten nicht.
    Auch das LI wird wohl feststellen, nicht geliebt worden zu sein und nicht geliebt zu haben.

    Gruß

    Garahn
    ...der "Softy", der wirklich noch an echte Liebe glaubt....
    Blicke zurück, um zu lernen.
    Schaue nach vorn, um zu träumen.
    Halte inne, um zu leben.

  12. #12
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    n`Abend, Girl
    ich habe es vermieden, die anderen Stellungnahmen zu genau zu lesen. Dein gedicht gefällt mir und ich glaube sogar so etwas wie fatalistischen Humor zu entdecken. Darf ich Dir eine kleine Änderung vorschlagen? Du schreibst:"weiß, Du willst mich schreien hören,/so lasse ich mein Stöhnen hallen." Also "hallendes Stöhnen", det passt nich! Wenn Du schreibst: "weiß, Du willst mich stöhnen hören,/so lasse ich mein Schreien hallen", dann ist da sogar noch eine Steigerung im zweiten Vers. Ansonsten: Klasse gemacht!
    Liebe Grüße, heinzi

  13. #13
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    Hallo lieder Grahan!

    Ich freu mich trotzdem sehr, dass Du Deinen Kommentar noch geschrieben hast! Besser spät als nie

    Schön, wenn Dir mein Gedicht gefällt!

    Das LI ist im Irrglauben, sich mit Sex Liebe erkaufen zu können, bzw. Sex=Liebe.
    Genau so fühlt/denkt das lyr.Ich.

    Zärtlichkeiten oder Gedanken an eine romatische, liebevolle Zweisamkeit gibt es aber auf beiden Seiten nicht.
    Naja, das lyr.Ich hat diese Gedanken schon. Sie (in diesem Fall) denkt, durch den Sex Liebe erhalten zu haben. Ein Fehlschluß, den leider viele junge Mädchen begehen. Sie verlieben sich, lassen sich entjungfern und denken, sie werden auch geliebt. Diese Situation wollte ich beschreiben. Das böse Erwachen hab ich weggelassen, ist aber unumgänglich.

    @Kulturheinzi:

    Dir auch vielen Dank für Deine Rückmeldung! Deinen Vorschlag find ich gut und werde ihn übernehmen. Ich hab an der Stelle mit dem "hallenden Stöhnen" auch schon rumüberlegt, wie ich das ändern könnte, aber bei den eigenen Werken ist man machmal blind Deine Version gefällt mir auch besser!

    LG Ashtray
    ... die auch an echt Liebe glaubt
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  14. #14
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    Hallo, Girl
    siehst Du, so böse bin ich gar nicht. Wenn man ein bisschen helfen kann, kommt man dafür auch in den Himmel.
    Tschüss,
    heinzi

  15. #15
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    Hallo AshtrayGirl

    Ja, sehr interessant. Ich habe die Titeldiskussion gelesen und finde „rote Spuren“ auch besser als vorher. Das Gedicht an sich finde ich auch gelungen und gut.

    S1: Metrisch und syntaktisch sehr rund und gut gemacht. Ein sehr schöner Einstieg, auch wenn mein Gefühl doch sehr gegen dieses „schänden“ aufbegehrt. Es ist mir einfach zu brachial und negativ konnotiert und schmeisst mich extrem auf die Vergewaltigungsschiene – ich musste (auch gerade beim Lippenstift) an das Jeanny-Video des guten alten Hans Hölzl denken.
    Ich als Romantikdödel kann mir in einem Gedicht halt auf das Wort „Händen“ keinen anderen Reim vorstellen als „Lenden“ – aber das ist eher mein Problem als dasjenige des Gedichtes .

    S2: Hier wirft’s mich dann eben kurz raus, da die Lippen rote Spuren auf der Haut hinterlassen und die Finger jagen (finde ich sehr schön übrigens, sowohl das Jagen, als auch die Doppeldeutigkeit, auch wenn diese als etwas gar deutlich empfunden werden kann) werde ich unversehens aus meinem „Jeanny-Bild“ rausgeschleudert. Dies ist nicht dieser Strophe anzulasten, da sie vom Lesegefühl her zum Rest passt, sondern eben dem „schänden“ aus S1. Irgendwie finde ich es nicht ganz rund dadurch.

    Syntaktisch scheint mir hier doch etwas leicht im Argen zu liegen. Das „Und“ beginnt den Satz, um den jambischen Lesefluss zu sichern und ist keine Brücke zum Vorangegangenen, da dies ja (schön) aus der passiven Sicht des LyrI geschrieben wurde (die Küsse, nicht meine Küsse oder so ähnlich). Nichts Tragisches, ich schreibe nur auf, was mir auffällt. Zudem habe ich kurz überlegt, ob ich nicht „nicht“ besser fände als „nie“ . Es ist aber so o.k. da es dadurch recht Umgangssprachlich daherkommt („ich hätte mich nie getraut) hmm, reine Geschmackssache.

    S3: Das „wenn“ stört mich hier aus folgendem Grund: „Ich zittere aus Lust und Angst, wenn meine Hüllen langsam fallen“ d.h. „Wenn meine Hüllen langsam fallen, zittere ich aus Lust und Angst“ ist durch das „wenn“ eine allgemeine Aussage, d.h.“ immer wenn meine Hüllen fallen, zittere ich aus Lust und Angst“. Gemeint ist aber dieser einmalige Zeitpunkt (das ist genau der Unterschied zwischen den Worten „wenn“ und „als“, ersteres gibt eine allgemeine Sache an oder etwas, dass sich oft wiederholt, während „als“ sich auf etwas Einmaliges bezieht.
    Das ist auch nur eine kleine Detailbemerkung, aber manchmal können ja solche Dinge für zukünftiges Schreiben was bringen – ich würde einfach den Gebrauch und die Funktion des Wortes „wenn“ gut überlegen (vgl. auch Strophe 4).
    In V4 brichst du übrigens hier das einzige Mal deine Jamben – war das Absicht?
    Mir gefiele hier recht gut, wenn der Satz über die ersten drei Verse ginge. Hmm, sorry ich quassle zu viel, wahrscheinlich merkt man gar nicht, was mich genau stört (ich überlege gerade, ob ich es selber weiss ). Ich zeig’s mal an der Strophe, wie ich es meine – sorry, soll kein rumpfuschen sein:
    Ich zittere aus Lust und Angst,
    nun da die Hüllen langsam fallen
    und gebe Dir, was Du verlangst.
    Ich weiß, Du willst mich stöhnen hören,
    so lass ich meine Schreie hallen.

    Nun ja, wie gesagt Details. Ich überlege gerne an Alternativen rum um zu sehen, was sich von meinem Gefühl her ändert. Besonders bei guten Gedichten.

    In S4 ist doch der zweite Vers ein extremer Einschub. Mir gefielen hier Klammern sehr gut (aber es gibt Leute, denen so was nicht so gefällt), denn der V1 und V3 gehören doch zusammen und werden durch eine „Zwischenüberlegung“ oder „Zwischenbeobachtung“ des LyrI unterbrochen.
    D.h. ich fände Klammern um den zweiten Vers sehr toll, dafür ist dann der Satz am Schluss des zweiten Verses nicht zu ende (es ist ja ein Wenn-dann). Man kann ja auch einfach den Satz nicht beenden und ein Komma machen. Auf alle Fälle scheint mir, es ist nicht gut, den Satz mit „Dann“ zu beginnen, da es sich ja direkt auf das „wenn“ in S1 bezieht.

    Sonst gefällt mir der Abgang (wie auch das Gedicht an sich) sehr gut.

    Sehr gerne gelesen.

    Andvari
    Geändert von Andvari (08.11.2006 um 21:53 Uhr)

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