Thema: warum du

  1. #1
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    warum du

    standen immer hand an hand
    haben stets aneinander gedacht
    fühlte mich bei dir geborgen
    nahmst mir meine ängste und sorgen

    nach außen muss ich jetzt für dich lachen
    trotz des schmerzes mit dir faxen machen
    warst du bei mir, war ich glücklich
    jetzt zerreißt deine anwesenheit mich innerlich

    verschwinde, hab aufgehört für dich zu fühlen
    um es zu glauben muss ich mich selbst belügen
    bist du jetzt bei mir, ertrag ich´s nicht mehr
    denn bist du bei mir, fühl ich mich leer

    hab mich verloren, in meiner art wie ich bin
    wozu noch leben, so ganz ohne sinn
    ich bitte dich geh, hör auf zu reden
    und doch bleib, hilf mir zu überleben




    ich schreib noch nicht lange... vielleicht könnt ihr mir mit euren kritikten
    helfen, mich zu verbessern
    Geändert von erstickt (07.11.2006 um 02:56 Uhr)

  2. #2
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    hallo erstickt
    erstmal herzlich willommen hier im forum
    gut, dann versuch ich dir mal ein bisschen zu helfen
    also das erste was mir ins auge sticht ist die groß- und kleinschreibung. die solltest du in einem gedicht unbedingt beachten.
    in der ersten strophe in vers eins müsste es hand in hand heißen.
    und in der dritten strophe in vers vier muss es leer heißen
    so nun zu form und aufbau:
    in deinem gedicht ist die metrik völlig durcheinander.
    es ist kein regelmäßiger rythmus vorhanden.
    da du noch nicht lange schreibst vermute ich du weißt nicht, was metrik ist.
    die metrik ist der rythmus der betonungen, und der silben, die sich durch ein gedicht ziehen. genaueres erfährst du im sprechzimmer.
    dein reimschema ist auch nicht ganz regelmäßig.
    in der ersten strophe stimmt es schon mal nicht.
    die ersten zwei verse reímen sich nicht und dann gehst du in einen paarreim über.
    den führst du in der zweiten strophe fort. da stimmt es also.
    in der dritten stimmt es wieder nicht, da sich vers drei und vier nicht reimen
    und in der letzen ist es wieder in ordnung.
    der inhalt ist auch nicht sonderlich originell oder neu.

    ein kleiner tip noch zum abschluss: schau dich gut in diesem forum um. lies andere gedichte und versuch sie zu kommentieren, denn daraus lernst du am meisten. lies dir auch die kritiken der anderen leute aufmerksam durch und versuche sie nachzuvollziehen.

    ich hoffe ich konnte dir hier ein paar einführende tips geben und dir etwas weiterhelfen

    lg
    rose
    Zum Schwarzen Rosengarten (Werkeverzeichnis)


    frisch aus meiner Feder Seelenbrand im Stundenschlaf, Göttertanz, Seelenduett,
    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben
    Hermann Hesse

    *schwarzeRose*

  3. #3
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    hi schwarzeRose,
    ich danke dir für die kritik und das du dir zeit genommen hast mir genauer zu erklären wo meine fehler sind...

    mfg erstickt

  4. #4
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    64
    Warum dieses Gedicht?

    Ich kann nicht ohne ihn oder sie, ich kann nicht mit ihm oder ihr. Warum habe ich das Gefühl, dass schon etliche Male gelesen zu haben? Warum weiß ich nicht, was das besondere an Deinem Gedicht ist? Weil da nichts besonderes ist? Warum? Warum muß jede verheulte und halbreflektierte Gefühlsduselei gleich zu einem Gedicht verwurstet werden? Das verhöhnt das Empfundene. Oder ist das hier der Platz für Instant – Gedichte? Oh, mein Herz hat klopf, klopf gemacht, da hab ich gleich an ein (ge)dich(t) gedacht? Reicht das? Nein.

  5. #5
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    es geht dabei nicht um eine person für die ich fühle oder etwas in der art...
    und ich habe auch nicht aus einer laune heraus angefangen zu schreiben!
    es ist anfangs teil meiner drogentherapie gewesen und mit der zeit zu einer hilfe geworden mein leben zu verarbeiten...
    möchte hier nur anhand eurer bewertung zu meinen gedichten lernen richtig zu schreiben...

    trotzdem danke für die kritik

  6. #6
    Falderwald Guest
    Hallo erstickt,

    auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.
    Ich habe dein Gedicht interessiert gelesen und auch gesehen, daß du dir Mühe damit gegeben hast.
    Deine Absichten waren nicht unbedingt klar erkennbar, ich konnte es erst aus deiner letzten Antwort entnehmen.
    Daß das vorliegende Gedicht noch lange nicht perfekt ist, weißt du sicher selbst.
    Da ich dir nicht alles vorkauen möchte, mache ich hier nur einmal ein paar Verbesserungsvorschläge für die ersten beiden Strophen, damit du siehst, wie die Metrik eines Gedichtes eigentlich aussehen sollte:

    standen immer hand an hand
    haben stets aneinander gedacht
    fühlte mich bei dir geborgen
    nahmst mir meine ängste und sorgen

    Wir standen immer Hand in Hand,
    und haben stets an uns gedacht,
    ich fühlte mich bei dir geborgen,
    du nahmst mir meine Furcht und Sorgen.


    nach außen muss ich jetzt für dich lachen
    trotz des schmerzes mit dir faxen machen
    warst du bei mir, war ich glücklich
    jetzt zerreißt deine anwesenheit mich innerlich

    Nach außen muß ich für dich lachen,
    trotz Schmerzen Faxen mit dir machen,
    und warst du bei mir, war ich glücklich,
    doch nun zerreißt's mich innerlich.


    So, den Rest mußt dir mal selbst überarbeiten. Das Ganze ist nicht schlecht, aber eben noch verbesserungswürdig.
    Vielleicht liest du mal ein paar Gedichte von crux, denn seine Gedichte sind metrisch immer einwandfrei, und somit als gutes Lehrmaterial geeignet.

    Liebe Grüße

    Bis bald

    Falderwald


    PS: Laß dich durch Kommentare, wie die von Plumperquatsch, nicht entmutigen, denn der hat eh' nichts anderes zu tun, als sich auf Gedichte von Neulingen zu stürzen, und diese niederzumachen.
    Das ist aber hier nicht die Regel

    Übrigens, letzte Zeile, dritte Strophe: leer, nicht lehr
    Geändert von Falderwald (07.11.2006 um 02:51 Uhr)

  7. #7
    Registriert seit
    Nov 2006
    Beiträge
    4
    @ falderwald

    vielen lieben dank für die mühe die du dir mit meinem gedicht gemacht hast...und die netten worte!!!
    es fällt mir sehr schwer ein sinn, um zu leben, zu finden und das schreiben gibt mir die kraft trotz allem weiter danach zu suchen...
    daher bin ich für eure kritiken sehr dankbar, um zu lernen und mich zu verbessern!

    liebe grüße erstickt

  8. #8
    Falderwald Guest
    Hallo erstickt,

    weißt du, jeder hat mal Zeiten, wo er keinen Sinn in seinem Leben findet.
    Doch genauso schnell, wie das kommt, kann es auch wieder gehen.
    Mit dem Schreiben anzufangen ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.
    Nur solltest du dabei aufpassen, daß du dich dabei nicht zu sehr entblößt.
    Denn wenn du hier deine Gefühle niederschreibst, sie in Gedichten wiedergibst, dann kann es dir durchaus passieren, daß man deine Gedichte auf harte Art und Weise kritisiert.
    Das hat aber dann auch oft zur Folge, daß sich der Autor persönlich verletzt fühlt.
    Du kannst zwar deine Gefühle verdichten, doch wahre immer einen gewissen Abstand zu deinen Werken.
    Das ist nur ein Tipp, um dir Enttäuschungen zu ersparen.
    Und um sich zu verbessern, heißt es Lesen, Lesen und noch mal Lesen.
    Es wird auch weiterhelfen, wenn du zu anderen Gedichten Kommentare schreibst.
    Allerdings sollten diese sich nicht auf ein "toll", "gefällt mir" oder "schönes Gedicht" beschränken.
    Wenn du gar nicht weiter weißt, dann hilft es auch schonmal, dem Autor Fragen zu stellen, vor allen Dingen über unklare Stellen oder ähnliches.
    Und denke daran, die wenigsten sehen es hier gerne, wenn man dieses Forum als Selbsthilfegruppe betrachtet.
    Das ist auch nicht der Sinn und Zweck.
    Und deshalb darfst du bitte nicht erwarten, daß du Hilfe für deine Lebenssituation bekommst.
    Aber trotzdem noch ein Rat von mir:
    Egal was im Leben passiert, es geht weiter, irgendwie.
    Und wenn dir deine jetzige Situation nicht gefällt, dann ändere etwas daran.
    Die Welt wird sich niemals für dich ändern, aber du kannst es. Und wenn du dich änderst, dann betrachtest du auch die Welt wieder mit anderen Augen.
    Zieh einen Schlußstrich unter dein Drogenleben, beende den Konsum.
    Und bedenke: In jedem Ende liegt ein neuer Anfang. Du mußt es nur wollen.
    Zu sagen, daß schaffe ich nicht, ist feige. Damit macht man es sich zu leicht.
    Es liegt an dir und an niemand sonst. Nur du kannst dein Ding machen. Verstanden?

    In diesem Sinne...

    Liebe Grüße

    Bis bald

    Falderwald

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