Tränen

Kaum ein Wort von dir verletzte mich je schwer. Es ist nur ein einziges Wort, das mich nichtsagend geißelt und mir ebenso fremd wächst. Ein leerer Schlund bleibt ungesättigt und verkommt zu einem klaffenden Abrund, aus dem kaum Wärme strömt. Die kalte Luft schmerzt auf meiner Haut, die fast gänzlich so umschlungen ist. Von dem Element umspült, strahlt Schmerz aus über weites Land in jede Pohre. Der Wind vollbringt seichte Wellen auf dem Tümpel. Wenn die Tränen doch das Meer erschaffen könnten, das ich in meinen Träumen sehe. Die Tränen sind Gebete, daß alles besser werden mag.