Thema: Schachspiel

  1. #1
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    Schachspiel

    Dein Leben,
    einem Schachbrett gleich.
    Spielst du dein Spiel,
    machst deine Züge.

    Rückst vor in deinem Leben,
    nur schwarz und weiß.
    Dein Eifer treibt dich an.

    Doch vergiss ihn nicht,
    den König deines Spiels,
    ansonsten sag ich "Schach"

    Und Ohne es zu ahnen,
    weil du es nicht siehst,
    setz ich dich "matt".

    Wann begreifst du nur,
    dass du in uns`rer Liebe
    nicht verlieren kannst?




    Aus einer Vorlage meines besten Freundes entstand dies Gedicht.
    In dir hab ich wohl eine neue Muse gefunden.
    Für M.F.
    Geändert von tenderness (06.11.2006 um 23:43 Uhr)
    "Wie kurz ist die Liebe und wie lang das Vergessen..." Pablo Neruda

  2. #2
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    Hi Tenderness

    Dein Leben,
    eines Schachbrett gleich.........einem Schachbrett gleich [sonst eines Schachbrettes gleich)
    Spielst du dein Spiel,........ der Satz ist keine Fortsetzung des vorigen, daher eher *Du spielst dein Spiel*
    machst deine Züge.

    Rückst vor in deinem Leben,
    nur schwarz und weiß.
    Dein Eifer treibt dich an.

    Doch vergiss ihn nicht,
    den König deines Spiels,
    ansonsten sag ich "schach"......Schach

    Und Ohne es zu ahnen,
    weil du es nicht siehst,
    setz ich dich "matt".

    Wann begreifst du nur,
    dass du in der Liebe..............dass du in unserer Liebe
    nicht verlieren kannst.

    Ein sehr schönes Gedicht an den Geliebten, nur mit der letzten Strophe
    bin ich nicht ganz einverstanden, denn in der Liebe kann man sehr wohl
    verlieren, sogar sehr viel, ja alles... angefangen bei materiellen Dingen bis
    zu seiner eigenen Selbstachtung. Deshalb würde ich meinen, dass du einbauen
    solltest, bei der Liebe des LI kann das LD nicht verlieren, und es nicht so allgemein
    halten solltest..

    liebe Grüße

    Shadow...
    neu: Düsteres Tal
    Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche bleibt den Augen verborgen.
    ( Der kleine Prinz, Saint Exupéry )


  3. #3
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    Ha! Erwischt!
    Liebe Tenderness, wenn jemand ein Gedicht einstellt mit diesem Titel, dann erwarte ich 64 Wörter, denn das sind ja die Felder des Schachspiels. Und da kann unsere Lady machen was sie will, die Anzahl der Wörter muss gleich bleiben, wo bliebe sonst der Reiz der Sache? Ich bin da nur drauf gekommen, weil ich ein ähnliches Experiment mit den Maßen einer jungen Dame (168 cm groß = 168 Wörter und den Nabel in den Goldenen Schnitt). Jetzt gilt es also, Dein Gedicht hinsichtlich der Metrik zu überprüfen, der richtigen Schreibweise und natürlich des Inhalts.
    Du hast nach meinem Sprachgefühl mit einem Jambus xX/x in der Überschrift begonnen. Die Verse 1 (einem Schachbrett gleich/ doch vergiss ihn nicht/ weil du es nicht siehst/ wann begreifst du/ nicht verlieren kannst sind dreihebige Trochäen, alle anderen Verse sind jambisch mit Zwei-, Drei- und Vierhebern. Alles schön regelmäßig (wenn Du bei der Wortwahl bleibst). "schach" steht nach der Anzahl der Verse genau im Goldenen Schnitt.
    Zum Inhalt brauche ich nichts zu sagen, das hat Shadowlady in hinreichendem Maße getan. Einmal muss ich unserer Lady widersprechen. Ich finde dieses vertrauensvermittelnde "Wann begreifst du nur,/dass du in unsrer Liebe/nicht verlieren kannst?" ist eine wunderbare Liebeserklärung. Aber nur, wenn Du in "unserer" das "e" hinten wegnimmst (sonst stimmt die Regelmäßigkeit des Trochäus nicht mehr) und hinter eine Frage auch ein Fragezeichen setzt.
    Liebe Tenderness, Klasse gemacht!
    Liebe Grüße,
    heinzi

  4. #4
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    so, einiges habe ich schon geändert, weil du wirklich recht hast. was das ende alledings angeht. bin ich anderer meinung. man kann zwar in vielerlei hinsicht verlieren, aber hauptsächlich nur gewinnen. werd noch mal drüber nachdenken und rücksprache mit meiner muse halten.

    trotzdem danke

    lg tender
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  5. #5
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    lieber heinzi,

    ich bin hocherfreut über dieses positive kommentar. gerade bei diesem gedicht bedeutet mir das viel.
    ich danke dir für die netten worte.

    lg tender
    "Wie kurz ist die Liebe und wie lang das Vergessen..." Pablo Neruda

  6. #6
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    Hi Tender...

    So gefällt es mir nun wunderbar und unumstritten...
    Und es freut mich auch, dass du mit meinen Vorschlägen etwas anfangen konntest

    Lieber Heinzi

    Eigentlich hast du mir nicht widersprochen, denn *uns'rer* Liebe ist eh ok, aber Tender
    hatte vorher das *unser* nicht, daher habe ich urgiert. So wie es nun dasteht
    ist es jene wunderschöne Liebeserklärung, wie du es auch angedeutet hast.

    lg... Shadow...
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  7. #7
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    Liebe Tenderness,
    verrat mir doch bitte, ob die 64 Wörter Absicht waren?
    Liebe Lady, was soll ich sagen? Du hast Recht, wie immer!
    heinzi

  8. #8
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    In gewissen Belangen wäre es schön, wenn ich wirklich immer recht hätte...
    aber das habe ich nicht...
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  9. #9
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    lieber heinzi,

    das mit den 64 worten war gewollt.hattte aber überlegt ob ich das überhaupt hinbekomme und hab esdeshalb aufgegeben. jetzt ist es also unbewusst geschehn.

    liebe lady,
    die vorschläge warn gut also sprach nix dagegen.danke

    lg tender
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