Schwere Schritte trag ich durch den Schnee,
die Angst, meine Spur zu verlieren,
stehts an meiner Seite,
niemals wissend, wo ich enden würd'.
Hinter mir verschwinden sie wieder
im weißen Orkan,
doch solange ich meiner Schnur zuhöre
trägt sie mich zu den klaren Ebenen,
an denen ich mich sättigen kann.
Der Winter erlaubt dem Frühling den nächsten Tag
und erleichtert mir den Weg,
leise dankend geh ich weiter,
niemals erreichend,
und doch bin ich so nah am Frühling,
wo junge Triebe spriessen,
jünger als ich es jeh war
und Sprachlos sinke ich zu Boden,
der Anblick des Tals
spricht Bände.
Eingefroren sind die jungen Rosen
spröde und eisig kalt,
der Versuch sie zu pflücken,
würde zerstören, was jüngst geschaffen,
summend fallen sie zu Boden
und schreien schrill beim Aufprall
vor Schmerzen,
sodass ich, auch wenn mit guter Absicht
mich Sünder schimpfe,
Zerstörer des jungen Lebens.