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  1. #1
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    Schattenmission

    S c h a t t e n m i s s i o n

    Verteufle nie die Schattenseiten,
    aus eingeschränkter kurzer Sicht.
    Lass ab vom Hadern oder Streiten,
    du kennst die Hintergründe nicht.


    Sie fordern dich heraus zu lernen
    wie man sie respektieren kann.
    Und kannst du dich für sie erwärmen,
    so nimm sie liebevoll auch an.

    Ein Schatten will nur dieses sagen:
    Ich bin der Geist, den du negierst
    und werde dich so lange plagen,
    bis du mich endlich transformierst.


    Hast du mich erst ins Licht gewendet,
    dem ich entstamme, so wie du,
    sind deine Ängste bald beendet,
    zurück kehrt tiefste Seelenruh’.

    "Getrenntsein", wirst du einst erfahren,
    ist eine Menschheits-Illusion.
    Die Wahrheit dir zu offenbaren,
    ist meine einzige Mission.
    Geändert von crux (12.11.2006 um 16:51 Uhr)

  2. #2
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    Aloha crux!

    Ja, da hast du deinem Plagegeist aber ein sinnvolles Ventil gegeben.

    Das, was man nicht haben möchte, bekommt man dafür umso mehr. Diesen einfachen Satz hast du hier sehr ausführlich veranschaulicht. Ich tendiere sogar fast dazu, zu sagen, dass du noch mehr verdichten könntest. Aber diese Klarheit, die dir nun einmal folgt wie ein Hund seinem Herrchen, zu negieren und der Wille sie loszuwerden, würden ja auch wieder nur zu mehr davon führen.

    Meines Erachtens lassen sich die einzelnen Phasen ganz gut unterteilen:

    1. Kampf wg. Inakzteptanz
    2. Herausforderung
    3. Aufschlüsselung
    4. Einsicht
    5. Akzeptanz

    Wobei die Klarheit und der für mich etwas zu lehrhaft geratene Tonfall keine anschmiegsame Symbiose bilden. Du hast ja recht, möchte man sagen. Nichtsdestotrotz bleibt das Thema für weite Bevölkerungsteile aktuell und ich kenne speziell bei diesem den Hintergrund (glaube ich zumindest... ). Ob das jetzt ein Vor- oder Nachteil ist in punkto Resonanz und Objektivität?

    Formal besehen, mag ich weder mäkeln noch meckern, dass lohnt sich bei dir in den seltensten Fällen und abgesehen von der optisch hier durchaus reizvoll eingesetzten Zeilenumbruchspielerei, bietet es aufgrund von sauberen Kreuzreim-Vierzeilern eh' keine Angriffsfläche.

    Halt-Stopp! Du hast was verändert. Das "die" vor der Wahrheit hat in meinen Augen keine Unterstreichung nötig.

    Liebe Grüße aus dem Schatten
    Now, for the Poet, he nothing affirmeth, and therefore never lieth:
    for as I take it, to lie, is to affirm that to be true, which is false.

    An Apology for Poetry - Sir Philip Sidney


  3. #3
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    Abend, crux!

    Ich bin bisher im Interpretieren von Gedichten noch nicht so geübt , aber ich versuche mich einfach mal, ja?

    Erstmal finde ich es sehr schön, wie du die "Schattenseiten des Lebens" grafisch umgesetzt hast sowohl im Titel als auch in den verschiedenen Strophen.

    Ich finde deinen Text ziemlich verständlich, daher werde ich jetzt nicht zu jeder Strophe etwas Spezielles sagen.
    Als Grundaussage lese ich hier die Warnung heraus, nicht über schlechte, schwierige Zeiten (die wohl in jedem Leben zahlreich auftreten) zu schimpfen, sich nicht im Selbstmitleid zu verlieren und versuchen das "Licht" in den Schatten zu sehen. Nämlich die Botschaft, die uns jene senden: Auf jede schlechte Zeit folgt eine gute, sofern man aus der schlechten Zeit etwas gelernt hat bzw. (wie in V, 1-3) akzeptiert, dass das "Dunkle", dass auf den ersten Blick negativ und störend wirkt, genauso zu einem gehört, wie das "Helle". Jede schwere Zeit bietet auch in gewisser Weise eine Phase der Ruhe, der Selbstfindung. Das Verdrängte bricht aus (ich bin der Geist, den du negierst) und zwingt zum Nachdenken.

    Ich hoffe, ich liege nicht allzu sehr daneben
    Sehr gelungenes Gedicht, dass nachdenklich macht und mich an einigen Stellen zustimmend nicken lässt.
    Allerdings ist mir bewusst, dass sicher einige weitere Ebenen hier zu finden sind, schließlich ist dieses Gedicht ja von unserem schlauen crux

    Liebe Grüße, Morgennebel
    ~*~ Dichten ist mit Worten zu malen ~*~

    Könnten alle noch Kommis vertragen ^.~

    Glasperlen

    Sternenstaub

    Alienna

  4. #4
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    Tag
    Lieber crux dein Gedicht ist....
    ..einmal sehr fein.
    ...an einer stelle nicht nach meinem GEschmack(Ein Schatten will nur dieses sagen:
    Ich bin der Geist, den du negierst
    und werde dich so lange plagen,
    bis du mich endlich transformierst.
    )--->das transformieren ist mir zu erdkundlich und politisch für ein Gedicht...wobei das meine ganz eigene Meinung ist
    ...fett und normal gedruckt, was ich durchaus gelungen finde.
    ...fünf stroßfen lang und in passender Form.
    ..genua richtig für meine momentane Stimmung und Botschaft
    ...eine schöne ABendliche Lektüre.

    Liebe Grüße
    Luise

    In manchen Restaurants sind Schnecken ein Renner.

    wenn ich meinen namen hier lasse, steht da nur ein leeres wort, hinterlasse ich ein sterneNwort...erinnert ihr euch?

  5. #5
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    Moin z'am

    @ liebes wollknäuelchen,

    ist das schön, dich nach so langer Abwesenheit endlich mal wieder unter einem meiner Gedichte wiederzufinden und dann gleich mit einem so ausgefeilt präzisen Kommentar, der mich spontan an die schönen Sommerzeiten erinnert als du noch volle Kanne hier mitgemischt und mit die besten Kommentare und Kritiken abgegeben hast, die ich je bekam.

    Sätze wie diesen:
    Ich tendiere sogar fast dazu, zu sagen, dass du noch mehr verdichten könntest. Aber diese Klarheit, die dir nun einmal folgt wie ein Hund seinem Herrchen, zu negieren und der Wille sie loszuwerden, würden ja auch wieder nur zu mehr davon führen.
    habe ich irgendwie vermisst.

    Natürlich ist dir sogleich der etwas belehrende Tonfall aufgestoßen, wobei ich mich erst gar nicht dagegen sträuben will, dass da was dran ist, nur, wie vermeiden?

    Die fünf Phasen des Aufbaus hast du auch wie immer treffsicher erkannt und benannt, wie ich überhaupt es von dir gewohnt bin, dass deinem Adlerauge nichts entgeht, egal ob im positiven oder negativen Sinne.

    Das unterstrichenen Die in S5 habe ich übrigens gleich wieder entfernt, Danke für den Hinweis.

    @ hallo Morgennebel,

    genau das ist die richtige Einstellung, denn wenn man meint, man sei noch nicht gar so sattelfest im Schreiben von Kommentaren, es dann eben fleißig zu üben und ich denke, dass du es schon sehr gut machst.

    Jedenfalls hast du etwas für dich herausgelesen, das zwar nicht ganz dem entspricht, was ich in mind hatte, aber das ist völlig okay so, denn fast jedes Gedicht kann man auf mind. zwei Ebenen lesen und verstehen.

    Mir kam es hier mehr darauf an, die Schattenseiten (psychlogisch-seelische Vorgänge) im einzelnen Menschen wie beispielsweise verdrängte negative Erlebnisse oder Taten, für sich sprechen zu lassen, ihnen quasi ein eigenes Bewusstsein zu übertragen, damit man erkennen kann, dass sie zu uns gehören wie das gute Gewissen selbst und eben auch Beachtung verlangen, damit man sich mit ihnen auseinandersetzt und sie verarbeitet, sie also ins Licht holt. Bleibt es nämlich über längere Zeiträume beim Verdrängen, melden die "Schatten" ihre Ansprüche zumeist durch körperliche Symptome an. Der Betreffende wird wahrscheinlich psychosomatisch erkranken und zwar mit großer Symbolkraft, die ihm einen deutlichen Hinweis darauf geben, wo sich bei ihm die Gleichgewichte zwischen Ratio und Psyche verschoben haben. Habe mich dabei weitestgehend an das ziemlich bekannte Buch "Krankheit als Weg" von Rüdiger Dahlke angelehnt.

    "Der schlaue crux" hat mich dann wieder amüsiert, na ja, ist halt auch relativ und eher noch zu beweisen, aber gerne gelesen habe ich es schon.

    Ich danke dir für die investierte Zeit und deine zustimmenden Worte.

    @ Hallo PanNio,

    wir sind uns auch schon känger nicht mehr begegnet, wenn ich aufgepasst habe, umso mehr freut es mich, dich mal wieder begrüßen zu können.

    Verstehe deine Einwände gegen S3 durchaus, denke aber, dass man sie noch tolerabel sind, ohne dass ich da noch einmal groß eingreife, aber ich warte mal ab, ob sich noch andere in dieser Weise dazu äußern werden.

    Merci à tous

    Liebe Grüße
    crux

  6. #6
    Tessa Guest
    Lieber crux,

    da du mich kennst, weißt du, dass dein neues Werk ganz genau meinem Denken und Handeln entspricht.
    Was bringt es schon, ewig die Schattenseiten zu beleuchten, sich zu ereifern, zu plagen und zu quälen.
    Selbstverständlich gehören diese Schatten zum Leben, wie die Sonnenseite, die Gefühle, die Liebe und auch die Trauen, all diese Dinge und noch tausend mehr.
    Doch sollten sich die Schatten nie gänzlich über uns beugen, unsere Seele verdunkeln und das Leid somit noch größer machen.
    Alles hat seinen Sinn, so oder so, es gilt diesen zu erkennen, zu hinterfragen, in sich zu gehen und das Positive mit zu nehmen.
    Manchmal ist es nur ein winziger Halm, viell.wird er zum einzigen Halt und viell.wird er zum Stamm, wenn man nur will.

    Mir gefällt die Umsetzung, die Steigerung oder Erkenntnis, die Wahrheit und die positive Energie. Wie immer im perfekten Leserhythmus,
    einfach gelungen. Mein Kompliment,
    ich habe es sehr gern gelesen, gern gedacht und noch viel lieber kommentiert.
    Ganz liebe Grüße,
    Tessa

  7. #7
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    Nach langer Zeit mal wieder...

    Hallo Crux!

    nach langer Zeit wieder einmal darf ich positive Worte über dein Schaffen verlieren.

    Gefällt mir ausserordentlich gut, dein Werk!
    Da eigentlich schon alles gesagt ist, einschließlich sehr ausführlicher Beschreibung, werde ich durch wenige Worte glänzen:

    Weiter so!


    Gern gelesen
    Ashitaka
    Ganz neu und
    noch zu kritisieren:

    Am Totenbett
    Die Vogelscheuche

  8. #8
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    Schattenmision

    @ liebe Tessi,

    bin immer wieder aufs Neue von deinen Kommentaren beigeistert, denn sie erfreuen mein Gemüt nicht nur wegen ihrer stets klaren und hilfreichen Assagen, sondern sie strahlen zumeist auch eine -wie soll ich sagen- eine so wohlige Wärme aus, das man süchtig danach werden könnte...

    Mein Kompliment, ich habe es sehr gern gelesen, gern gedacht und noch viel lieber kommentiert.
    Ich danke dir sehr für die lieben Worte und dein feines Lob.

    @ Hallo Ashitaka,

    es freut mich sehr, auch dich mal wieder bei mir begrüßen zu können, und dein relativ knappes "weiter so!" sagt mehr als viele Worte.

    Danke und auf bald
    crux

  9. #9
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    hallo Crux,

    Mir gefällt dieses nachdenklich stimmende Gedicht im Kreuzreim (stell dir vor ich habe es bemerkt ) sehr gut.
    Hier nun meine Interpretation:
    1. Strophe:
    Das lyr. ich wird aufgefordert die negativen Seiten einer Person nicht zu verteufeln und keinen Streit vom Zaun zu brechen, da es die Hintergründe nicht kennt. Es weiß nicht, warum die Person so geworden ist, wie sie jetzt ist. Es weiß nicht, was sie geprägt hat.
    2. Strophe:
    Das lyr. ich wird aufgefordert sich der Herausforderung zu stellen. Selbst wenn es sich auch nicht für jene Wesensart erwärmen kann,sollte sie bereit sein, diese doch zumindest zu respektieren und zu tollerieren.
    3. Strophe:
    Hier, ich gestehe habe ich Probleme: Was bedeutet negierst? Selbst mein Wörterbuch streikt bei diesem Begriff. Ich habe schon an einen Rechtschreibfehler gedacht, vielleicht sollte es regierst heißen, doch das wäre den anderen schon aufgefallen. Sicherlich hilfst du mir hier auf die Sprünge,( Verona kann ja nicht alles wissen, aber sie kennt jemand der alles weiß ) Auf Grund meijner unvollständigen Kenntnisse interpretier ich hier: Die dunklen, negativen Seiten sind ein Teil von uns, den wir lernen müssen zu akzeptieren und zuzulassen. Erst wenn wir uns dies eingestehen, werden sie uns nicht mehr plagen.
    4. Strophe:
    Wenn man seine Fehler zugibt, seine Schattenseite offen eingesteht, also förmlich ans Licht bringt, dann findet man innren Frieden.
    5. Strophe:
    Getrenntsein gibt es nicht, wo Licht ist, ist auch Schatten. Jeder Mensch hat gute und schlechte Seiten und dies gilt es zu begreifen. Dieses den Menschen klar zu machen ist die Aufgabe des Schattens. Wir müssen uns unsere Schwächen eingestehen, auch gegenüber anderen und zugleich auch anderen ihre Schwächen zugestehen. Natürlich neigt man leicht dazu seine Fehler herunterzuspielen und die, der anderen aufzuwerten. Auch dagegen gilt es anzukämpfen.
    Vielleicht liege ich völlig falsch. Warte also gespannt auf deine Antwort.

    Gruß
    Speedie

    (Ich habe mein Versprechen eingehalten ).
    Geändert von speedie84 (13.04.2007 um 10:30 Uhr)
    [FONT="Arial Narrow"]Fantasien sind für manche Menschen unvorstellbar. (Gabriel Laub)

  10. #10
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    Liebe speedie84,

    bin begeistert von deiner Interpretation, trifft sie doch in jedem Punkte meine Intention völlig richtg, wobei natürlich schon noch weitere Aspekte hinzugedacht werden können, aber eben nicht müssen.

    Mir ging es vordergründig um die stark verbreitete Tendenz unter uns Menschen, die bei jedem vorhandenen Schattenseiten lieber zu ignorieren, den Kopf in den berühmten Sand zu stecken und seine Kellerleichen und negativen Seiten dauerthaft einzukerkern, sieht sich doch ein jeder von uns viel lieber im Glanzlicht seiner mehr oder weniger eingebildeten positiven Eigenschaften, was zwar natürlich erscheinen mag, da es ja alle so machen, aber keiner scheint sich darüber im Klaren zu sein, welch verheerende Folgen diese Haltung für seine Psyche und Physis mit sich bringt. Fast 75% aller bekannten Krankheitsbilder lassen sich auf psychosomatische Ursachen zurückführen, eine erschreckend hohe Zahl.

    Negieren = Verneinen, habe ich nur aus reimtechnischen Gründen verwendet.

    Als Conclusio habe ich bewusst die übergroße Illusion des "Getrenntseins" gesetzt um damit daran zu erinnern, dass wir alle, die gesamte Schöpfung wirklich EINS sind, was aber kaum jemand wirklich so sieht, und dennoch ist es, sogar unter logischen Aspekten, Fakt. Erst wenn sich diese Wahrheit allgemein als gegeben durchgesetzt haben wird, kann diese Welt anfangen zu genesen. Vorher müssen wir wohl alle noch durch verdammt viel Leid und Elend hindurch, was aber absolut nicht notwendig wäre.

    Ich freue mich, dass dir dieses Gedicht gefällt und deinen dezenten Hinweis am Ende habe ich durchaus registriert...

    Liebe Grüße
    crux

  11. #11
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    Hallo diechallenger,

    Sag mal kann es sein das dich dein zornesausbruch an anderer Stelle inspiriert hat, dieses Meisterwerk zu schreiben?
    Nein, liebe "Herausforderung", wenn du damit meine Kommentare unter Falderwalds Faden "Lebewohl Mama" meinst, die sich gegen die User "zuckerrohr" bzw. "grey.zone" richten, die ich persönlich für sog. Trolle halte, dann hat das eine nichts mit dem anderen zu tun. Habe den Einfall zu diesem Gedicht urplötzlich während des Schreibens an einer PN bekommen und es sogleich niedergeschrieben. Fand es selbst merkwürdig, aber so geht es mir öfter mal, halt spontanös...

    Es freut mich natürlich sehr, wenn du es als "Meisterwerk" bezeichnest, das ist schon ein Riesenkompliment, vielen Dank, aber lassen wir die Kirche schon noch ein wenig im Dorf, denn Meisterwerke sehen -zumindest für mich- dann schon noch ein wenig anders aus... Meisterschaft kann man zwar anstreben, klar, aber ob wir sie jemals erreichen werden, das ist sehr die Frage...und nicht nur aleine von uns abhängig, denn diesen Titel erhält man, wenn überhaupt, nur von seinen Kritikern, also den Lesern.

    Liebe Grüße
    crux
    Geändert von crux (12.11.2006 um 16:54 Uhr)

  12. #12
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    Ich bin der Geist der stets verneint... Ich darf dich verneinen, aber du mich nicht?
    Lass ab vom Hadern oder Streiten,
    du kennst die Hintergründe nicht.
    Wohl wahr, wohl wahr. Und nur weil man die nicht kennt, soll man sich nicht aufregen dürfen?
    Heute tut es weh! Morgen lache ich über den Schnee von gestern der mir heute die Zehen erfriert... Aber mal Spaß beiseite, du hast schon recht. Und deine Mission ist ganz in Ordnung. In medias felicitas est. (Der einzige Spruch den ich behalten habe: In der Mitte liegt das Glück!)
    Weiterhin viel Glück bei deinem Job! Ist ja auch nicht leicht
    Gern gelesenes Gedicht!
    HKD

  13. #13
    königindernacht Guest
    Meinem Namen entsprechend aus den Schatten der Nacht ein Lächeln zu diesem Text, der so ganz "cruxig" ist in Inhalt und Form. Auch wenn der Titel ein wenig nach "Raumschiff Enterprise" klingt, mag ich das, was ihm folgt sehr.

    Auch hinter diesem Text steckt ein Stück erzählter Lebenserfahrung, der ich, ob ernst oder humorvoll in Gedichten vermittelt, gerne lausche,

    herzlichst, KÖ

  14. #14
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    Schattenmission

    @ hallo diechallenger,

    also gegen freundliche Grabungen hat hier glaube ich niemand etwas einzuwenden, es wär ja auch töricht, wolllte man das bestreiten..

    Nochmals vielen Dank für dein großes Lob, das ich jetzt einfach mal so annehme, obwohl mich da immer noch gewise Bedenken plagen, oder klingt das jetzt eher kokett...?

    @ hi Kopp_Delanay,

    ist das eigentlich unsere Erstbegegnung? Ich meine ja, also heiße ich dich erstmal in unserem feinen Clubgebäude... herzlich willkomen und wünsche dir viel Freude hier im Forum.

    Doch, natürlich darf sich jeder soviel aufregen wie er will, nur muss man sich wohl immer auch die Frage stellen, que bono? Sinngenäß: ist es mir oder anderen dienlich oder schadet eher?
    Die alte chinesisch-buddhistische Weisheut:
    In der Mitte liegt das Glück
    bewahrheitet sich ja auch immer wieder aufs Neue und ist natürlich erstrebenswert, klar.

    Danke dir für deinen Besuch und die guten Wünsche...

    @ liebe Kö,

    ach, ist das schön, dich nach sooo langer Zeit mal wieder unter einem meiner Gedichte begrüßen zu können, das muss ich erstmal auskosten....ahhh, so, und jetzt kann's weitergehen....

    Mit dem Titel tat ich mich schon ein wenig schwer, hatte u.a. an "Verdrängter Anteil" oder auch an "Schattenkampf" gedacht, mich dann aber doch für diesen entschieden, und nun ruft er bei dir Raumpatrouillen-Assoziationen wach, wie ulkig.

    Freut mich sehr zu wissen, dass du zu nachtschlafener Zeit der Botschaft gerne gelauscht hast.

    Liebe Grüße
    crux

  15. #15
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    Hi Reimgaul,

    ein ausgewachsenes Stück Weisheit und Psychologie von C. G. Jung und Watzlawik hast Du in eine tolle Form gebracht.
    Warum beschäftigt mich was, warum stört mich was so sehr und was hat es dann trotzdem mit mir zu tun?
    Wieder mal was sehr ausgereiftes aus Deiner Feder crux.

    Es grüßt am frühen Morgen

    Das Kerlchen

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