Reise, Reise! (Fernweh)


Es zeigt sich wieder eine weite Straße
die Reise ruft, das Abenteuer schreit
und man läuft einfach nach der eig'nen Nase
egal, wie hart der Weg, egal wie weit.
Es ist jetzt Zeit, der nächste Berg, er sei genommen
und was da kommen mag: Es soll ruhig kommen.

Es ist der Geist noch lang nicht müd' geworden
dem Ruf des Unbekannten nachzugeh'n
sei es nun Osten, Westen, Süden, Norden,
es gilt zu laufen, bleibt nicht steh'n!
So vieles vor uns ist noch nicht erkundet,
zu viele Meilen noch nicht überwunden.

Da öffnet sich uns weit die nächste Wüste
und dunkler Wald und Felsenküste neckt;
Die fernen Weiten entsenden uns Grüße,
woll'n zeigen, was sie lang vor uns versteckt.
Sie sagen uns: 'Entdeckt, was liegt verborgen
und tragt es mit euch in ein neues Morgen.'


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