Thema: Mondkonzert

  1. #1
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    Mondkonzert

    Langsames Saitenspiel
    Untermalt den Schmerz
    Tief im einsamen Geist

    Unaufhaltsames Ticken
    Der kleinen Lebensuhr
    Weit unten im Schatten

    Vereinsamte Flötentöne
    Verirren sich ungehört
    Zwischen den Bäumen

    Ungehörte Hilfeschreie
    Drücken nichts mehr aus
    Wenn der Mond weint
    Um durch die Welt zu kommen, ist es zweckmäßig, einen großen Vorrat von Vorsicht und Nachsicht mitzunehmen.

    Arthur Schopenhauer


  2. #2
    Registriert seit
    Jul 2006
    Ort
    Radolfzell am schönen Bodensee
    Beiträge
    761
    hallo silver starlight
    na da hab ich ja echt was schönes ausgebuddelt
    und so eine kleine schönheit steht hier drinnen, seit zwei wochen ohne kommentar?
    das tut mir ja in der seele weh.
    also, dann mach ich mal den anfang
    das ist ein wunderschönes gedicht.
    einfach kasse!
    tolle bilder, die du mir da an den nachthimmel zauberst.
    die leichte melancholie gibt dem gedicht noch den letzen schliff.
    du beschreibst dieses Mondkonzert mit einer beeimdruckend schönen auswahl an worten.
    ich habe geradezu die melodie dieses kleinen meisterwerks in den ohren.

    sehr gern gelesen

    lg
    rose
    Geändert von *schwarzeRose* (23.11.2006 um 18:13 Uhr)
    Zum Schwarzen Rosengarten (Werkeverzeichnis)


    frisch aus meiner Feder Seelenbrand im Stundenschlaf, Göttertanz, Seelenduett,
    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben
    Hermann Hesse

    *schwarzeRose*

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