Thema: Heute Abend

  1. #1
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    Wink Heute Abend


    Heute Abend bin ich,
    bin ich mit Dir,
    nicht nur bei Dir.
    So gehe ich auf eine Weise,
    nicht neben Dir,
    nein, mit Dir;
    denn ich begleite Dich.

    Heute Abend bist Du,
    bist Du mit mir,
    nicht nur bei mir.
    So schmieg ich mich herzklopfend, sanft und leise,
    nicht neben Dir,
    nein, hin zu Dir;
    denn das was ich will bist Du.

    Heute Abend sind wir,
    sind wir mit uns,
    berühren uns.
    Finger gehen auf die Reise,
    wir spüren uns,
    da macht es Rums,
    nein, nicht bei uns;
    denn wir, wir lieben uns.

    Geändert von lupettox (12.11.2006 um 01:47 Uhr)

  2. #2
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    Hi Lupettox!

    Man sieht auf jeden Fall das du dir Mühe gegeben hast!
    Der Aufbau steht wie die Mauer bis 89
    Schön die Entwicklung der Abhängigkeit der Exitenz in seiner temporären Form vom Zusammensein zu benutzen um die Strophen einzuführen!
    Allerdings sind die "Bilder" recht platt und alles andere als neu.
    Außerdem tut man sich mit dem flüssigen Lesen sehr schwer....
    Allerdings denke ich da einen guten Ansatz zu erkennen und du soltest evtl. einfach nochmal drüber gehn denn die Form sagt häufig mehr aus als man denkt! Achja und las doch bitte die Gedankenstriche weg, die stören ungemein.

    Ich geh mal durch:

    Heute Abend bin ich
    bin ich mit Dir.
    Nicht nur bei Dir,
    - sondern in einer Weise -(weg damit evtl. Ersatzvers)
    nicht neben Dir,
    nein, mit Dir;
    denn ich liebe Dich. (kommt ein bisschen früh?!)

    Heute Abend bist Du –
    bist Du mit mir,
    nicht nur bei mir.
    So schmieg ich mich herzklopfend, sanft und leise,(was machen wir damit nur?!)
    nicht neben Dir,
    nein, hin zu Dir;
    denn das was ich will bist Du. (das mit dem Fühlen kommt doch erst in der Dritten?!)

    Heute Abend sind wir -
    sind wir mit uns.
    berühren uns. (das wir hackt und steckt im uns schon drin)
    Finger gehen auf die Reise (Wessen ist ja klar...sonst einfach zu lang und holprig)
    wir spüren uns.
    da macht es Rums,
    nein, nicht bei uns;
    denn wir, wir lieben uns. (da isses, da gehört es hin!)

    So musses sein, am Schluss soll man hängen bleiben aber das passiert einfach schon im Text viel zu oft und so verliert mancher schon am Anfang die Lust es zu Ende zu lesen.

    Hab hier nur versucht dir aufzuzeigen wo die ganz groben Schlenzer drin sind....
    Und wenn ich ehrlich bin sieht die letzte Strophe so dann schomal richtig gut aus...
    und aus dem Rest lässt sich auch was machen denk ich:
    Work on it!


    lg red
    Geändert von redmoon (11.11.2006 um 02:15 Uhr)
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  3. #3
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    Hallo redmoon,
    merci für den konstruktiven Ansatz Deiner klaren Kritik. Ich sehe, Du hast Dir dabei DIE Mühe gemacht, die einst E. Geibel beschrieb: aufzuzeigen, wie es besser geht.
    Sei versichert: ich werde Deine Hinweise aufsaugen + sicher beim nächsten Versuch verinnerlichen.
    Besten Gruss nach Aichelberg

  4. #4
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    Heute Abend - geändert

    Redmoon sei Dank habe ich mein Gedicht abgeändert.
    Nicht verzichten wollte ich eine Komponente einzubauen, dessen Endung jeweils nur einmal pro Abschnitt vorkommt.
    Wie denken die Betrachter/Leser darüber?
    Ich freue mich auf konstruktive Kritik.

  5. #5
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    Guten Morgen!
    Scho a weng besser!

    Aber das stört echt brutal:
    "So schmieg ich mich herzklopfend, sanft und leise," (s2v4) sticht allein schon wegen der Länge hervor!

    Und das klingt nicht wirklich viel besser als vorher:
    "So gehe ich auf eine Weise,"(s1v4)

    Ansonsten kannst dus so stehen lassen denk ich...das vollends zu verhackstückeln halte ih für überzogen bist ja noch in der Prägephase?!
    Wir lernen doch alle nie aus
    Die machst noch raus und dann bin ich mal gespannt auf deine nächsten Werke!

    lg redmoon
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