1. #1
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    Ich mag Metaphern ;)

    Der leuchtende Löwe

    An deines Käfigs Gitter du,
    Sitzt da und ich, ich schau dir zu
    Wie du dich dort im Lichte aalst
    Und wie die Sonne selbst erstrahlst

    Ein schlafend Ungetüm bist du
    In Sonne legst du dich zur Ruh
    Beobachtest die Welt um dich
    Herum und schnarchst gelegentlich

    So wie du dort so liegst vor mir,
    Verfalle ich mit Herzen dir
    Ich schaue dich für alle Zeit
    Denn das vertreibt die Einsamkeit


    Wie Sonne strahlst du immernoch
    Ja strahlst selbst aus dem dunklen Loch,
    In dem du nun für Ewig lebst
    Und mir gleich nach der Freiheit strebst
    Ich trag dich weiter übers Land

  2. #2
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    Hallo Cythara
    Eigendlich finde ich dein Gedicht nett und interessant gewählt allerdings muss man dazu so einge Satzholperer in kauf nehmen. Schon in den ersten zwei Zeilen bin ich gestolpert. Da hast du dem Reim zu liebe den Satz so umgestellt das ich den Satz erstmal so zusammen finden musste wie er gemeint ist: Du sitzt hinter den Gittern deines Käfigs und ich schau dir zu.
    Wie wär es mit : hinter den Gittern deines Käfigs sitz(es)t du
    und ich (steh davor und) schau dir zu
    das würde den Text leichter lesbar machen und würde ihm das am reim hängengebliebene stolpern nehmen.
    Dann finde ich den Zeilensprung von Zeile 7 auf 8 irritierend beim Lesen könntest da doch einfach bis "um dich" stehen lassen und dann noch ein anderes Wort als herum für die nächste Zeile suchen das sich auf die Zeil bezieht mir käme da so spontan "Schnarchst" in den Sinn.
    Ansonsten stört mich noch das "schaue" in Zeile 11 und der fehlende Artikel vor Sonne in Zeile 6, wie ich in zeile 9 ein so zu viel finde.
    Ansonsten Gefällt mir das Gedicht aber wirklich wenn man eben von den Form Fehlern absieht die aber allesamt behebar sind (lieber schönheit als rheimschema beachten, finde ich).
    Besonders der Schluss hat es mir angetan! Schönes Gedicht.
    Grüssle Nusenhuhn
    Kopf hoch, auch wenn der Hals dreckig ist!

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