Augen

Zwei Augen blicken stumm in einen hellen Raum.
Man weiß nicht, ob sie seh'n, wie alles sich um sie bewegt.
Und dennoch ist ein leichter Glanz darin, man sieht es kaum.
Ein Schimmer von Hoffnung, denn es ist noch nicht zu spät.

Eine Hand streicht über längst schon weißes Haar.
Es ist ein Hauch von Wärme, von dem sie umgeben.
Tränen rollen stumm über die blasse Haut.
Das Herz und der Geist füll'n sich mit neuem Leben.

Ein jeder hat das Recht zu hoffen,
drum regen wir die Lebensgeister an.
So lang' der Wille den Körper nicht verlassen,
ist für den Arzt die halbe Arbeit schon getan.

P.S. ich wünsche mit diesen Worten allen Kranken baldige Gesundheit.

freundlichst
mona rie