Wenn die Rose, mit ihren
Feuerroten Blättern,
die Wärme und Liebe
nicht nur symbolisieren, sondern
tief in sich haben,
auf dem Boden liegt
und nach und nach
ihre satte Farbe verliert
und in das Schwarze vergeht,
und wenn vom Gesichte
die eine Träne
langsam, im Anschein
es dauere Jahrzehnte,
das Auge verlässt und
sanft die Nase streichelt,
und letztendlich vom zarten Kinn
hinabfällt, als ob
sie in einer metertiefen Kluft
scheinbar für ewig,
scheinbar vergänglich,
versinkt,
wenn es einem scheint,
dass das Herz einem
einfriert, oder gar
abstirbt,
dann ist’s die Trauer,
die um sich greift, wie eine
Kreatur mit scheußlichen Armen,
die auch bis in schönste
Helligkeit um sich greift,
und scheinbar alles Schöne
mit sich ins Dunkle zieht
und auf ewig in der Tiefe bindet.