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  1. #1
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    Wie überarbeitet ihr eure Texte

    Ihr kennt das sicher: Ihr habt einen Text geschrieben, freut euch, dass ihr fertig seid. Aber nun geht es darum, das ganze zu überarbeiten. Wie macht ihr das besonders effektiv?

  2. #2
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    Hallo Armer Poet,

    wirklich weiterhelfen kann ich dir nicht, weil ich meine Texte in die Tasta tippe,
    schaue und beim Tippen verändere.

    Aber da ein Thread von vielen Antworten lebt, ist die Entstehungsweise meiner Texte ein Teil davon.

    Wie hältst du es denn?

    Übrigens: ich hab dich hier noch nicht gesehen.
    Willkommen im Forum

    Mit Gruß,
    s.k.
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  3. #3
    apple Guest
    mit therzi4.0
    und viel Alkohol & Zigaretten



    nein im Ernst: erst einmal liegen lassen und nach ein paar Stunden oder am nächsten Tag nochnal drauf schauen
    und die Bilder im Kopf nochmal abspielen. Meist fällt erst später auf, wenn noch etwas hackt. Das kritische Auge einer schreibenden besseren Hälfte ist auch nicht zu unterschätzen
    Geändert von apple (11.11.2006 um 19:13 Uhr)

  4. #4
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    Zitat Zitat von supikatzi
    Wie hältst du es denn?
    Oft ist es so, dass ich Gedichte mit der Hand schreibe. Beim Eintippen in den Computer ergeben sich dann automatisch noch Veränderungen, weil ich merke, dass die eine oder andere Stelle nicht so richtig passt.

    Bei längeren Texten fehlt mir aber eine methodische Vorgehensweise.

    Danke für den Willkommensgruß

  5. #5
    Florestan Guest
    Nach dem Schreiben einfach Zeit vergehen lassen. Wieder und wieder lesen, nachdenken, schauen ob sich vielleicht noch neue Aspekte ergeben, Schriftbild optimieren etc. kommt zum Schluss, sofern es nicht darauf ausgelegt ist.

  6. #6
    königindernacht Guest
    Die Texte, die ihre Ursprünglichkeit behalten und die, deren Überarbeitung notwendig geworden ist, halten sich bei mir etwa die Waage.

    Anlässe für Veränderungen ergeben sich aus Kritiken (z.B. im Forum), Vorbereitung auf bestimmte Projekte oder eben auch aus dem eigenen Wunsch. Gerade Letzteres ist spannend, wachsen doch der Anspruch an die eigenen Texte und die Fähigkeit, sich besser ausdrücken zu wollen und zu können, von Jahr zu Jahr.
    Dann lasse ich mir Zeit und arbeite bewusst an der Sprache- ziehe neben der Phantasie auch Synonymwörterbücher heran und prüfe die Ideen der Kritiker, z.B. von euch.

    Möge sich die Arbeit an unseren Texten immer lohnen,

    herzlichst, KÖ

  7. #7
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    Hallo Armer Poet

    Die Gedichte-Überarbeitungen sind bei mir in der Regel äusserst chaotisch und für Aussenstehende nicht nachvollziehbar (hundert Kreise und Pfeile und durchgestrichene/drübergeschriebene Sätze und Nummerierungen...)

    Du präzisierst ja aber weiter unten deine Nachfrage: Überarbeitung längerer Texte.
    Zuerst ein sehr banaler, aber in meinen Augen äusserst nützlicher Tipp: Die Erstversion mit grossem Zeilenabstand schreiben, so dass alle (oder wenigstens ein Grossteil der) Bemerkungen/Korrekturen unmittelbar drüber oder drunter geschrieben werden können. Auch auf der Seite genug Platz lassen!
    (Würd ich auch bei handgeschriebenen Texten so handhaben, ist einfach eine Gewohnheitssache)

    * Ruhen lassen ist wichtig, aber wohl auch nicht zu lange, da man sonst den 'Hunger' verliert.
    * Schwachstellen sind häufig die Übergänge. Dort vielleicht mehrere Varianten schreiben.
    * Hilfreich ist in meinen Augen immer das 'Lektorat'; nicht von einem Profi natürlich (das ist teuer und unnötig, wenn es nicht gedruckt wird), aber von einer wohlwollenden, aber kritischen Person. Fremde Leser merken am ehesten, was 'klemmt' und was rund ist. Dann könnt ihr eure Positionen immer noch vergleichen.

    Ich hoffe, diese Tipps helfen weiter.

    LG
    yarasa
    Geändert von yarasa (12.11.2006 um 16:17 Uhr)
    Saitenweise Ideen
    aber vielleicht leckt das Gehirn so sehr, dass ich auch mal wieder dichtend unterwegs sein werde

    Eine Art Grundsatzpapier zu meinen Kritiken
    yarasas Fingerübungen

    Die Frederick-Maus hat mich schon als Kind nachhaltig verdorben. Von da an wollte ich Dichterin sein.

  8. #8
    Taurus ist offline L' Héautontimorouménos
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    @ yarasa

    Gute Tips. Hat ähnlichkeit zu meinem System :0
    ..........(___)...............................Im Moment ist mir aber diese Masse von Dichtern zuwider,
    ...........|Oo|...............................die weder Innovatives noch Attraktives produziert
    .... /```` OO)...Tauri are fine!........und wo sich hinter jedem Satz ein
    .../ |____-- ................................"Was mach ich hier eigentlich?" versteckt.
    .*...L....L....................................-AiAiAwa-

  9. #9
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    Tal der flüsternden Winde ;)
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    Stimmt, aber alle Tipps hier sind gut.
    Wo ich aber wirklich von abraten würde, ist die Gedichte länger als drei Tage liegen zu lassen. Man kann sich das Gefühl in dem man das Gedicht geschrieben hat nicht mehr so wie in dem Moment vorstellen...
    Auch kann man sich immer wieder neue Gedanken in den Tagen machen.

    LG
    ashok
    "Angesichts der Macht der lebendigen Natur überkommt den Menschen ein Gefühl von Furcht.
    Um nicht wieder in tierhaftes Benehmen zurückzufallen, ist er dazu gezwungen, sich zu zivilisieren.
    So macht er sich ein ganz eigenes Bild von den Tieren, und über die Rollen, die er ihnen in diesem Spiel zuweist,
    versichert er sich seiner eigenen Situation."

    aus: Tiere und Menschen - Die Geschichte einer besonderen Beziehung

  10. #10
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    Zitat Zitat von Gemini
    Ich lege sie, wenn ich damit fertig bin, unter mein Kopfkissen und schlafe eine Nacht darüber. Wenn ich am Morgen aufwavhe sind die Gedichte korrigiert.
    Seltsamerweise fehlt mir dann aber auch immer ein Zahn.
    Und nun bist du zahnlos?
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  11. #11
    Honour ist offline Ritter der Leidenschaf(f)t
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    Naja meistens lege ich sie halbfertig weg.. danach lass ich sie ruhen.. ne woche... vielleicht weniger lang vielleicht länger.. danach geh ich ans beenden und überarbeiten.. klappt meistens... aber eben..


    SUCHE: Muse
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    Lieber Gruss
    Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren!

    Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehn.(Plato)

    Ewigkeit ist die Zeit die zulang war als sie eigentlich hätte sein dürfen(Daniel Baldegger)
    Respe©t

  12. #12
    Niquita Guest
    Zitat Zitat von Gemini
    Ich lege sie, wenn ich damit fertig bin, unter mein Kopfkissen und schlafe eine Nacht darüber. Wenn ich am Morgen aufwavhe sind die Gedichte korrigiert.
    Seltsamerweise fehlt mir dann aber auch immer ein Zahn.
    ab dem 33. Gedicht sollte sich aber auch dieses Problem erledigt haben...

    Das Wichtigste ist hier schon geschrieben worden. Geschriebenes erstmal ruhen lassen. Wie lange ist wahrscheinlich persönliches Ermessen. Mir fällt nur immer auf, wenn ich mich nach einer Woche nicht an die Überarbeitung begeben habe, bleibt das Gedicht auch unfertig.

  13. #13
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    Aaah, noch einer, der von großartigen Korrekturen nix hören will.
    Kleinere Sachen, ja, wie ein Satzumbau oder ein Wortaustausch ist bei mir auch immer drin.

    Was ich allerdings auch schon gemacht hab:
    Ganz alte Sachen völlig neu bearbeitet - der Sinn blieb, die Worte meistens kaum
    Aber das im Abstand von mindestens einem Jahr.
    Dann findet man seine alten, lange nicht angeschauten Texte wieder spannend
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  14. #14
    yaira Guest
    Ja, Katzi, das ist die einzige Möglichkeit für mich, um zurzeit überhaupt etwas zu schreiben. Ich packe alte Texte und bearbeite sie. Heute hab ich ein wenig mehr Sprachgefühl, als ich die Erstversionen schrieb, hatte ich mehr Ideen...

    Aber an sich: Ich habe kein System bei der Bearbeitung, sie ist unendlich chaotisch: Kringel hier, Sternchen da, dort etwas durchgestrichen und dann noch was dazugefügt *g*
    Der 2. Überarbeitungsschritt erfolgt dann hier im Forum.

  15. #15
    Niquita Guest
    Das finde ich auch spannend. Ich habe gerade gestern Abend noch etliche alte Gedichte von mir ausgedruckt, da ich ich mit der damaligen Version nicht mehr wirklich zufrieden bin. Es kann auch sehr spannend sein zu sehen, wie sich Dinge verändern.

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