Hi, ich habe schon immer ein bisschen geschrieben und bei surfen bin ich dann irgendwann auf euch gestoßen...
Dann habe ich mich vorgestern rangesetzt und ein Gedicht geschrieben, war dann kurz weg, und habe es jetzt nochmal überarbeitet.
Hier ist es:

In dieser jenen Nacht,
gänzlich schwarz und kalt,
er das letzte Mal lacht,
auch wenn er nicht alt.

Er friert am ganzen Leib.
Er friert am tiefsten Punkt des Herzen.
Wenn er außen auch reibt,
bleiben innen doch die Schmerzen.

Der Grund für die seinen Leiden,
die er diese Nacht erduldet,
lassen sich sehr gut beschreiben -
Obwohl es niemand ihm schuldet.

Er lebte ein Leben
in „Saus“ und „Braus“.
Wollte nie was geben -
gab nie was raus.

Doch Gott ist allmächtig,
lässt sowas nicht zu.
Der, der ihm nicht knechtet,
den bringt er zur Ruh'.

So wird ihm denn nun schlecht
ohne Hoffnung auf Genesen.
War gewesen nie Knecht.
Hat gut gelebt nur von Spesen.

Das allererste Mal
vor seinem bald'gen Tod
ist bloßgelegt die Qual,
die man spürt in der Not.

Er zweifelt nun endlich,
ob auch sein Leben war gut.
Doch, für jeden erkenntlich,
alles auf Sünden beruht.

Er, voller Entsetzen,
ruft jenen heran,
den er nie wollt verletzen
übermacht, was er kann.

Doch das war nun zu spät,
sein Atem wird schneller,
während der Schmerz ihn noch quält,
wird der Raum immer heller.

Die Kälte immer schlimmer,
strebt zum Vergeben
doch sie erreicht sie nimmer
zu schlimm war all sein Streben.


Was sagt Ihr dazu ?

Euer Bob-ForgettoN