1. #1
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    Totgeschwiegen

    Das üble Schicksal derer Menschen.
    Menschen in der Dritten Welt.
    Das Schicksal hat’s so hingestellt,
    Hingestellt hat’s hohe Grenzen.

    Die Grenzen sperren unsre Blicke.
    Unsre Blicke geh'n vorbei.
    Hören nicht den lauten Schrei.
    Den Schrei, der schallt in unsre Mitte.

    Hungersnot, Gewalt und Mord.
    Mord der jeden Tag geschieht,
    Den jedes Kinderauge sieht.
    Sieht es täglich, geht so fort.

    Totgeschwiegen wird das Leid.
    Das Leid, das tausend Seelen quält.
    Lügen werden oft erzählt,
    Erzählt von tödlich Eitelkeit.
    Geändert von *schwarzeRose* (20.11.2006 um 18:55 Uhr)
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    frisch aus meiner Feder Seelenbrand im Stundenschlaf, Göttertanz, Seelenduett,
    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben
    Hermann Hesse

    *schwarzeRose*

  2. #2
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    Hallo du ,
    wieder ein neues werk von dir

    Das üble Schicksal derer Menschen.
    Menschen in der Dritten Welt.
    Das Schicksal hat’s so hingestellt,
    Hingestellt hat’s hohe Grenzen.
    xXxXxXxXx
    XxXxXxX
    xXxXxXxX
    XxXxXxXx
    das metrum ist durchaus intressant. man kanns eigentlich flüssig lesen.
    was mich bisschen stört ist der unsaubere Reim und die Wortwiederholung.

    Die Grenzen sperren unsre Blicke.
    Unsre Blicke geh'n vorbei.
    Hören nicht den lauten Schrei.
    Den Schrei, der schallt in unsre Mitte <- . ^^
    xXxXxXxXx
    XxXxXxX
    XxXxXxX
    xXxXxXxXx
    jetzt wechselst du das metrum, ich finde so ists passender.
    die strophe gefällt mir.

    Hungersnot, Gewalt und Mord.
    Mord der jeden Tag geschieht,
    Den jedes Kinderauge sieht.
    Sieht es täglich, geht so fort.
    XxXxXxX
    XxXxXxX
    xXxXxXxX <- vlt. ohne "den" ?
    XxXxXxX

    Totgeschwiegen wird das Leid.
    Das Leid, das tausend Seelen quält.
    Lügen werden oft erzählt,
    Erzählt von tödlich Eitelkeit.
    XxXxXxX
    xXxXxXxX
    XxXxXxX
    xXxXxXxX
    eine traurige Wahrheit.
    was mich bisschen stört sind die vielen wortwiederholungen
    du kannst ja nochmal "drüberarbeiten".
    gern gelesen und kommentiert.
    liebe grüße
    Onkie

  3. #3
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    hallo onkie
    also gleich zu anfang: die wortwiederholungen sind hier gewollt und ein stilistisches mittel.

    Hungersnot, Gewalt und Mord.
    Mord der jeden Tag geschieht,
    Den jedes Kinderauge sieht.
    Sieht es täglich, geht so fort.
    XxXxXxX
    XxXxXxX
    xXxXxXxX <- vlt. ohne "den" ? das den kann ich ja schlecht weglassen. dann ist ja der ganze relativsatz im eimer
    XxXxXxX

    vielen dank fürs X-en und kritisieren

    glg
    rose
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    *schwarzeRose*

  4. #4
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    hallo 2- liebste rose hier im forum

    mir gefällt dein gedicht sehr gut, mach dir keine sorgen, man kann eindeutig in deinem gedicht feststellen, dass es sich um ein stilmittel bei deinen gedichten handelt!
    das stilmittel lässt irgendwie von einem lyrischen ich die rede sein, das selbstkaum glauben kann, was hier so passiert, ich fide es sehr gut gewählt.

    Hungersnot, Gewalt und Mord.
    Mord der jeden Tag geschieht,
    Den jedes Kinderauge sieht.
    Sieht es täglich, geht so fort.
    XxXxXxX
    XxXxXxX
    xXxXxXxX <- vlt. ohne "den" ? das den kann ich ja schlecht weglassen. dann ist ja der ganze relativsatz im eimer
    XxXxXxX
    also ich finde du kannst "den" wirklich weglassen, schadet nicht so richtig, das wäre höchstens dichterische freiheit

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    Den Schrei, der schallt in unsre Mitte
    obwohl du hier den punkt am ende des letzten verses vergessen hast gefällt mir diese strophe sehr sehr gut!
    sehr dramatisch, gut gewählt!

    ist zwar jetzt nicht gerade der konstruktive kommentar schlechthin (was man eh von mir schon gewöhnt ist ) aber ich hoffen du kannst was damit anfangen
    c~k
    Der Boden unter meinen Füßen bewegt sich wie Treibsand;
    Aus keiner Ecke leuchtet mir mehr ein Licht.
    Ich muss den Sand der Zeit aus meinen Augen reiben.
    von Dornenrose in "Schwarzes Licht"

  5. #5
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    hallo mood.on.paper
    vielen dank für deinen kommentar
    also ich finde in konstuktiv genug.
    ich freu mich ja schon wenn du dir meine gedichte überhaup zu gemüte führst
    ich glaub mit dem zweitliebste kann ich mich ganz gut abfinden, wo ich deine liebste rose ja auch gut kenne und durchaus verstehen kann, dass deine wahl auf sie gefallen ist
    es freut mich, dass dir mein gedicht gefällt und dass du das stilmittel erkannst hast.
    also wenn du auch meinst, dass ich das den weglassen kann, werde ich wohl euer beider rat folgen und es wegmachen.
    da kann ich ja gar nicht anders, wenn gleich zwei leute so auf mich einreden
    also den kleinen punkt kann ich ja noch im nachhinein hinsetzen
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    *schwarzeRose*

  6. #6
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    haste recht, aber wenn du das den besser findest, glaube ich ist das auch nicht so schlimm, das problem ist: mit "den" leidet die metrik, ohne den leidet die grammatik..
    hab gerade gesehen dass du noch gar nicht so alt bist, das beeindruckt mich umso mehr, thematik hätte glaube ich heinzi nicht besser umsetzten können^^

    lg
    MoOdy
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    Aus keiner Ecke leuchtet mir mehr ein Licht.
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    von Dornenrose in "Schwarzes Licht"

  7. #7
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    wow!
    also das nenn ich jetzt ein dickes kompliment.
    vielen dank! das freut mich wirklich sehr mit heinzi verglichen zu werden, da ich von seine gedichten immer wieder begeistert bin und seine meinungen zu gedichten immer schätze.
    ja ich weiß auch nich wie es besser sit...ich glaub ich muss noch mal drüber schlafen und mich dann entscheiden ob ichs wegmache oder lasse...
    also als alt würde ich mich auch nicht bezeichnen. aber ich merke, dass ich langsam älter werde..die alten knochen, du weiß schon

    lg
    rose
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  8. #8
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    lg
    Ck
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    von Dornenrose in "Schwarzes Licht"

  9. #9
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    das will ich hoffen
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