Drei Dohlen tanzen taumelnd
übers frisch bestellte Feld,
gleichen willenlosem Laub,
wenn es von Wechselwinden hin-
und wieder hergerissen wird.

Plötzlich und bedrohlich
steigen dunkle Silhouetten
und verharren in der Luft;
der bedeckte Himmel schiebt
sich schweigend fort zum Horizont.

Und der Windpark auf dem Hügel
wirkt so seltsam aufgedreht,
und doch gibt es eine Mühle
die dem Wind trotzt, wenn er weht.

Während wir hier steh’n und warten
Und die Engel nach uns schauen,
weil wir regungslos verharren,
ob wir jemals uns bewegten.

Und so werden alte Brücken
uns zu alten Ufern tragen,
jenseits welcher nur verdaut wird,
doch was wollen wir beklagen?

Denn jetzt dämmert’s auch derselben
und die Wolken reißen auf.
Mir wird kühl, denn ich begreife,
ich muss fort, muss mich bewegen,
und ich habe doch kein Ziel.