Ein kalter Hauch, ich atme ein.
Es wird mein letzter auf Erden sein.
Das Herz steht still, die Brust liegt flach.
Mein innigster Wunsch wurde vollbracht.

Ich spürte Liebe in meinem Herzen.
Damit begannen all die Schmerzen.
Lust und Leidenschaft folgten nach,
sodass mein Herz beinahe brach.

Die Einsamkeit brach mein Herz entzwei.
Durch die Nacht erklang ein Schrei.
Nun wollte ich nur noch sterben.
Nicht mehr weilen hier auf Erden.

Der Tod sollte die Erlösung sein,
doch dies ist nun die grösste Pein.
Mein Herz ist schwarz wie die Nacht.
Dadurch wurden neue Schmerzen erwacht.

Das Leben bracht’ mir schlimme Zeiten.
Deshalb wollt’ ich den Tod begleiten.
Doch die Dunkelheit war schlimmer.
Solchen Schmerz verspürt’ ich nimmer.

Helft mir, ich möchte’ wieder leben.
Nun würd’ ich alles dafür geben.
Der Engel des Todes hält mich fest.
Da er mich nicht mehr gehen lässt.

(Geschrieben am 20.6.2006)