Thema: Unser Elixier

  1. #1
    Registriert seit
    Oct 2006
    Ort
    8-bit-Märchenland
    Beiträge
    58

    Unser Elixier

    Winternächte- und die Zeit ist vorbei
    Entzweit, und verschwommen
    Am Fenster ein Bild
    Und du?
    Lang nichts gesehn voneinander, na nun
    In herbstliche Gassen wurden wir geführt
    Tag um Tag, mit dem Laub gespielt
    Wie nett, na ja
    Und was gabs für Kuchen mein lieber
    Herr Gesangsverein
    Stundenlang saßen wir auf unserer Insel
    In der Teestube beisammen
    Ach wie trübe nachher alles aussieht
    Na man tut was man kann, und das ist nicht viel
    Und jeden Sonntag gehe ich in die Kirche
    Und sie spielen unser Lied
    Dann denke ich, was hast du geweint
    Und was Tränen schon zählen
    So vergehts
    Und unsere Sucht nach dem Elixier
    Dem einzigen wahren
    Für immer
    Hierhin hat sie mich nun geführt
    Und keinen Schritt weiter
    Leb wohl



    -------------------
    Würde mich über Kritik und Kommentare jeglicher Art sehr freuen,
    Liebe Grüße,
    Cinderella
    "Das ewige Nichts ist okay, wenn man entsprechend gekleidet ist." Woody Allen

  2. #2
    Registriert seit
    Dec 2005
    Ort
    Da, wo ich sein möchte
    Beiträge
    360
    Hi *cinderella*,

    ich muss sagen, einerseits hast du Passagen in deinem Gedicht, die mir wirklich gefallen. Der Rest sagt mir leider überhaupt nicht zu.

    Zum "warum":

    Wie wärs, wenn du deinem Gedicht eine Form verleihen würdest?
    Wenn man einen Text in einem Brocken vorgesetzt bekommt, vergeht einem einem oft dann schon die Lust am Lesen.
    Weiterhin sollte man darauf achten, dass verschiedene Zeilen gleich viele Silben haben, wenn man nicht in der freien Form schreibt, was wohl nicht deine Absicht war.

    Außerdem passen Phrasen wie "mein lieber Herr Gesangsverein" meiner Meinung nach nicht so sehr in ein Gedicht, dass in Trauer & Düsteres steht. Das wirkt einfach nur deplatziert.

    Fürs nächste mal; Versuch, mit den Worten im Kopf des Lesers ein Bild entstehen zu lassen. Arbeite mit Metaphern, achte auf ein einheitliches Metrum. Versuchs wenigstens mal, am Anfang tut sich jeder, der eine mehr, der andere weniger, schwer damit.


    Liebe Grüße,
    Dark Rain
    ! N E U !
    Unser Horizont

    ~ So Baby, please kill me! Oh Baby, don't kill me! ~


    Gesammelte Werke

  3. #3
    Registriert seit
    Oct 2006
    Ort
    8-bit-Märchenland
    Beiträge
    58
    Hallo Dark Rain,

    erst einmal, lieben Dank für die Rückmeldung!
    Ich muss sagen dass es eigentlich schon meine Absicht war dies Gedicht in der freien Form zu verfassen, was mir allerdings offensichtlich nciht gerade geglückt ist, wenn es gar nicht zu erkennen ist

    Muss allerdings auch sagen dass das ziemliches Neuland für mich ist, weil ich ansonsten meist nur in Reimform und Versmaß schreibe...
    Ich glaub ich werd deinem Vorschlag tatsächlich mal folgen und versuchen aus diesem Gedicht eines mit "ordentlicher" Form zu entwerfen, um zu sehen ob es dann besser wirkt...

    Zur Verteidigung meiner "reingeschmissenen" Phrase muss ich sagen, dass ich persönlich diese Phrase mit Sinnentleertheit und geheuchelter Aufregung verbinde. Ich hab sie deswegen reingestellt, um den Prozess des Altwerdens in Verbindung mit schwindender Emotionalität zu verdeutlichen.
    Schade dass das nicht angekommen ist

    Mit lieben Grüßen, Cinderella
    "Das ewige Nichts ist okay, wenn man entsprechend gekleidet ist." Woody Allen

  4. #4
    Registriert seit
    Oct 2006
    Ort
    8-bit-Märchenland
    Beiträge
    58

    Unser Elixier

    Unser Elixier

    In Winternächten längst vergangner Zeit
    Entzweit, verschwommen
    Das Bild von dir am Fenster, verschneit
    Und du- lang nichts gehört von einander
    Na nun

    Durch herbstliche Gassen hast du mich geführt
    Ein erstes Mal mit dem Laub gespielt
    Damals hat uns beide das noch berührt
    Der Nebel durchwirkt das Licht
    Wie nett, na ja

    Und was gab’s für Kuchen so gut
    Er schmeckte nach Glück
    Und erhoben über jedwede Flut
    Saßen wir zusammen auf unserer Insel
    Stundenlang malten wir Farben
    Und du warst mein Einfallspinsel

    In Vergessenheit unserer Flucht
    Schaue ich auf sprachlose Bilder
    In blasser Erinnerung unserer Sucht
    Nach dem wahren Elixier
    Der Ewigkeit

    Unerwartet bin ich angekommen
    Hierhin hat mein Sehnen mich geführt
    Keine bezwungene Grenze
    Kein weiterer Schritt
    Und ganz benommen
    Kann ich sagen
    Ich wurde berührt

    Leb wohl!


    ----------------
    So ich habs mal überarbeitet und versucht dem ganzen außer einer Form auch noch ein paar Reime zu verpassen
    Vielleicht ensteht ja jetzt eher die gewünschte Wirkung??

    LG, die kleine Prinzessin
    "Das ewige Nichts ist okay, wenn man entsprechend gekleidet ist." Woody Allen

  5. #5
    Registriert seit
    Mar 2006
    Ort
    In meiner Welt
    Beiträge
    1.033
    Kleiner Tip am rande.

    Wenn du (oben bei deinem Gedicht) unten rechts "ändern" drückst, kannst du das original verändern und musst es nicht nochmal posten


    Mfg Benny

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. elixier
    Von horstgrosse2 im Forum Liebe und Romantik
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 24.10.2011, 12:11
  2. Das Elixier des Teufels
    Von carlino im Forum Humor, Satire und Rätselhaftes
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 18.08.2011, 16:28
  3. Elixier
    Von *Jinx* im Forum Trauer und Düsteres
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 10.12.2006, 19:03
  4. Betäubendes Elixier
    Von kata im Forum Liebe und Romantik
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 25.01.2006, 21:41
  5. Unser Morgen - Unser Traum
    Von KnatschKopf im Forum Liebe und Romantik
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 22.02.2005, 16:44

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden