1. #1
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    Ich im Spiegel

    Ich schaue in den Spiegel,
    schaue genau hin,
    schaue in meine Augen und frage mich
    ob ich das wirklich bin?

    Die Augen leer und voller Hass,
    das Gesicht ist rot, doch gleichzeitig blass.
    Kein Lachen mehr auf diesem Gesicht
    und genau das will ich nicht.

    Ich will lachen froh und frei,
    meine Augen sollten wie Diamanten sein.
    Sie sollen strahlen wie der Regenbogen
    und nicht mehr glasig leer und so verlogen.
    Geändert von mausi14 (15.11.2006 um 20:40 Uhr)

  2. #2
    dein_engelchen Guest
    hey.
    die Idee ist gut umgesetzt, ich finde dein Gedicht gut.
    Aber ich habe auch ein paar Verbesserungsvorschläge:
    Zitat Zitat von mausi14
    Die Augen leer und voller Hass,
    das Gesicht ist rot, doch gleichzeitig blass.
    Kein Lachen mehr auf diesem Gesicht
    und genau das will ich nicht.
    2.vers: das Gesicht rot und leichenblass --->lesefluss
    kein lachen mehr auf DEM Gesicht ---> lesefluss, rhytmus

    Zitat Zitat von mausi14
    Ich will lachen froh und frei,
    meine Augen sollten wie Diamanten sein.
    Sie sollen strahlen wie der Regenbogen
    und nicht mehr glasig leer und so verlogen.
    Ich will ein Lachen froh und frei,
    Augen sollen wie Diamanten schimmern, ----> frei-sein unreiner reim!!!
    strahlen wie ein Regenbogen
    nicht mehr leer und so verlogen.

    glg engelchen

  3. #3
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    eine radikale selbstaufnahme. spannend.
    die umsetzng kann besser sein. ein so kurzes gedicht erträgt keine falschen reime, als da wären: frei/sein in s3 dann hast du verschiedene reimmuster, deren notwenigkeit ichnicht erkennen kann.
    und das mit dem lesefluss wurde ja schon angesprochen.
    wenn du den text laut und langsm liest, kannst du sicher noch einiges glätten.
    gruass lepi
    .
    .
    "Vielleicht fing ich an zu dichten, weil ich arm war und einer Nebenbeschäftigung bedurfte, damit ich mich reicher fühlte." ROBERT WALSER

  4. #4
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    Hallo, mausi
    metrisch haperts an mehreren Stellen, das ließe sich mit einiger Mühe glätten. Ich will mich auf den Inhalt stürzen. 1. Strophe - einverstanden mit leporello
    2. Str.: Augen leer - voller Hass ? Wenn Du Widersprüchlichkeiten andeuten willst, dann geht das so nicht. Leere Augen bedeuten doch etwas völlig anderes als Augen voller Hass. (Das mit dem Hass, ach Gottchen, warum denn immer gleich so viel Dickes?) Gesicht rot (vor Zorn/Ärger) und gleichzeitig blass (Aggressionsankündigung? Zurückweichen des Blutes aus den Kapillaren?), beides zusammen geht nicht. "Meine Augen ... wie Diamanten" -Diamanten sind zunächst mal hart und sehr unscheinbare Dinger. Aber da haben auch schon andere geschrieben "... wie Diamanten strahlen..." und meinten Brillanten. Augen, die wie Regenbogenstrahlen? Ein Regenbogen ist bunt, farbig. Wenn meine Geliebte Augen wie ein Regenbogen hätte, fände ich das sehr bedenklich. "Kein Lachen mehr auf diesem Gesicht ... das will ich nicht" - diese Beinahe-Doppelverneinung verwirrt. Was willst Du denn? Willst Du wieder lachen? Ja, dann schreib das doch! "Kein Essen will ich nicht haben", das sagt doch auch kein Mensch, sondern "ich will was essen". DemLob vom engelchen kann ich michnicht anschließen, ich halte Dein Gedicht für sehr bearbeitungsbedürftig (aber auch nur, weil die Grundidee ehrlich und gut ist).
    Gruß!
    heinzi
    PS. Hast Du die falsche Schreibweise in der Überschrift schon bemerkt?
    Geändert von Festival (15.11.2006 um 18:14 Uhr)

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