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Thema: Katzentreue

  1. #1
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    Katzentreue

    Das Näschen stupst auf leisen Pfoten
    im schmeidig seichten Katzengang
    an meine Haut und tausend Noten
    erklingen in dem Schnurrgesang.

    Geborgen will ich innehalten,
    in Augen funkelt sacht die Glut
    der Seele, will sie bei mir halten
    und fahre durch die Haaresflut.

    Mit leisem Sanftmut und Vertrauen
    schmiegt sie sich zärtlich dann und wann
    an mich, beginnt mich anzuschauen,
    ein Freund der bleibt ein Leben lang.

  2. #2
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    Hallo onkie,

    Der Hund sagt: oh, die Menschen geben mir zu essen, sie müssen Götter sein.
    Die Katze sagt, oh, die Menschen geben mir zu essen, ich muss ein Gott sein

    Ich will dir deinen Idealismus nicht nehmen,aber Katzen sind nur so lange treu, wie sie von die gefüttert werden.
    Hunde würden verhungern für dich.

    Doch nun zu deinem Text.
    Mir als Katzenfreak ist das natürlich Musik in meinen Ohren.
    Deshalb bin ich wahrscheinlich auch nicht unbedingt in der Lage, einen objektiven Kommi abzugeben

    Ein schönes, ein liebes Gedicht, ja, ganz und gar ein Liebesgedicht auf deine Mieze.
    Gefällt mir sehr gut, auch wenn ich weiss, warum sie schnurren und dich ansehen...*zwink*

    Lieben Gruß,
    Katzi
    Nickänderung: supikatzi wurde zu Chavali


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  3. #3
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    Hey onkie,
    na was haben wir denn da? Ein wunnefulles Werk über dein Kätzchen, ich finde es wirklich total cute, supercute, zum sniffen...

    Du musst deine Katze wirklich lieben, dass du so etwas schreibst. Oft wirken solche "Liebesbeweise" aufgesetzt, doch dein Gedicht klingt natürlich und etwas verträumt...
    Wunderschön, will mehr ^^+ auch so eine Katze
    bisou+baibai
    deine fee
    Schnee glitzert nur, wenn man langsam genug geht...

  4. #4
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    hmmm Hi Katzenbetörer,

    ich habe Dein Gedicht wahhhhhnsinnig gern gelesen und finde es äußerst gelungen - ich verstehe nur die Treue nicht ... sind das nicht eher Hunde ?

    Katzen sind, so goldig sie sind eigensinnige Biester, oder ?

    Grüße kratz, rauch

    Kerlchen32

  5. #5
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    Hallo ihr drei
    erstmal danke an euch für die lieben kommentare. hab mich sehr gefreut.
    und supikatzi muss natürlich hier den ersten Kommentar gemacht haben

    an supikatzi :
    ^^ die sprüche sind gut
    also meinen idealismus kannst du mir nicht so leicht nehmen.
    katzen werden durchaus nicht nur von der person beeinflusst, die sie mit essen versorgt, denn sie brauchen wie menschen geborgenheit und ein miteinander mit den menschen. ebenso brauchen sie aufmerksamkeit. soweit meine bescheidene erfahrung. also nächstesmal denk da einfach drann, wenn du deine katze anschaust. die ist nicht nur lieb wegen dem essen!
    vielen dank dir für deinen netten kommi.
    auf ein baldiges.

    an mein Feechen :
    hehe ach lini.^^ dankeschön für deine wohltuenden worte.
    nach mehr muss ich mal schauen... vielleicht mach ich ja noch das ein oder andere. dankschön. (und aufi hol dir auch ne katze)

    an mein liebes kerlchen :
    danke für deine lobenden worte hab mich gefreut über einen kommentar von dir.
    ja da hast du recht, katzen haben einen eigenen willen
    aber das hebt sie gerade ab von den hunden...
    und zu der treue, ich hätte das gedicht fast in nachdenkliches gestellt.
    katzentreue ist was besonderes, nicht wie bei den hunden.
    denn nicht jede katze ist treu und befolgt alles so schön.
    und das gedicht ist übrigens nicht nur fröhlich, du kannst ja noch ein bisschen rätseln

    freu mich auf weitere kommentare
    liebe grüße
    Onkie

  6. #6
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    Hallo Katzen-onkie,

    wie schön, dass mir gelungen ist, dich zu provozieren
    Habe aber nun keine Argumente mehr - natürlich hast du recht.

    Ein Hund hat eine ganz andere, eben "hündische" Treue.
    Wenn eine Katze bei dir bleibt und treu ist - das ist etwas ganz besonderes.
    Eben deshalb, weil sie wild sind und durchaus allein (das gilt nicht für Zucht-und ausschließliche Wohnungkatzen)
    leben können.
    Sie kommen von ihrem Freigang ganz sicher "nach Hause" , dahin, wo ihre Menschen sind.
    Aber - sie machen sich nie Untertan, wie der Hund.

    Sie selbst sind die Götter und die Menschen ihnen untertan.

    Meine Güte, ich könnt ne ganz Abhandlung schreiben

    Dein Gedicht ist wirklich süüüß.

    Liebes Pfoteln,
    Katzi

    P.S- Strophe 3 "dann und wann" weg und dafür "ohne Zwang" reimt sich besser und ist stimmiger =^.^=
    Geändert von Chavali (15.11.2006 um 12:59 Uhr)
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  7. #7
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    katzi,
    eine katzenfanatikerin, wie ich es bin, findet dein gedicht so süss. ich finde keinen anderen ausdruck. leider... ein leben lang ... bezieht sich nur auf das katzenleben, nicht auf deines. seufz. im ernst, ich mag das gerne. noch eines erwünscht, wäre schön.
    lg cori

  8. #8
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    Zitat Zitat von cori
    katzi,.....................
    ...............findet dein gedicht so süss.
    Corilein,
    das hier ist von onkie - aber recht hast du *onkiiiiee ruf*
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  9. #9
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    hiho ihr

    @ supikatzi :
    schön, dass du dich noch mal gemeldet hast. gut, dass du das genauso siehst.
    sagscht mir bescheid ich les sie dann mal das mit der katzentreue könnt man jetzt auch auf den menschen beziehen...
    nee nee, wie gesagt da steckt noch bisschen mehr drinn. der unreine reim ist hier mit absicht gesetzt. es soll so sein. da wird es ein bisschen traurig.
    kannst ja nochmal drüber rätseln, warum ich das so gemacht hab.
    Edit: schau mal dazu coris beitrag
    pfötchen zurück.

    @ cori :
    ach die cori hat das ende mit dem unreinen reim schon entschlüsselt.
    sauber. toll, dass es dir gefällt.
    herzlichen dank für deinen lieben Kommentar.

    liebe grüße
    Onkie

  10. #10
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    sorry, onkie - katze und katzi habe ich zusammengetan. verzeih, mein komentar bleibt aber!und ich setz noch eines drauf: wunderbar. krieg sehnsucht nach meinem LOKI, ...
    danke, gerne gelesen und sorry....

  11. #11
    Honour ist offline Ritter der Leidenschaf(f)t
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    Hallo du!

    Ich hab auch immer Gedacht, dass Hunde die treuen Tiere wären
    Aber das Gedicht gefällt vielleicht auch gerade deswegen!
    Also es hat mir gut gefallen!

    lieber Gruss
    Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren!

    Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehn.(Plato)

    Ewigkeit ist die Zeit die zulang war als sie eigentlich hätte sein dürfen(Daniel Baldegger)
    Respe©t

  12. #12
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    honour, kurzer spam, eingeworfen: es kommt auf die katze an. manche kriegst nimmer vom rockzipfel weg und manche pfeifen dir was.lg cori

  13. #13
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    ... also ich finde auch nichts dabei, wenn man jemanden liebt, weil der einen zu Essen gibt. Ich mache das seit Jahrzehnten so ...

    Nein, hi onkie,

    ein reizendes Textlein über deine Katze hast du da geschrieben. Vor allem liest es sich sehr geschmeidig - wie ein zwischen die Füße schlenderndes Kätzchen. Ich hatte als Kind eine Katze, die mochte ich sehr und sie trug den Namen (nicht lachen!) Erich.

    Liebe Grüße
    Eva
    EvaAdams

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  14. #14
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    Hallo onkie!

    Das Gedicht gefällt mir sehr, nicht nur weil ich Tiere liebe (und so ein bisschen was katzenartig Eigensinniges an mir habe ).

    Die Worte sind sehr bedacht und sanft gewählt, wirklich schön. Nur „Haaresflut“ stört mich ein bisschen, das kommt mir irgendwie so vor, wie wenn die Katze eine Menge Haare verliert und das finde ich nicht zu prickelnd… Schöner wäre Haarespracht… Aber ich weiß, das Reimschema

    Wie Eva bereits erwähnte, liest sich dein Gedicht unglaublich geschmeidig… Tatsächlich wie so ein liebes Kätzchen. Wie hast du das nur gemacht *neidischguck*

    Also auf jeden Fall wunderbar gelungen!
    Liebe Grüße, Kari

  15. #15
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    Hallo onkie,

    dein Gedicht ( selbst so einen schnurrenden Tiger besitzend ) hat mich sofort angesprochen.

    Aber wie schon angesprochen, treu sind sie wohl nicht.

    Als Katzenfreund kann ich darüber aber locker hinwegsehen.

    Sehr gern gelesen

    LG
    Schnuck
    Lerne zuhören und du wirst auch von
    denjenigen Nutzen ziehen, die dummes Zeug reden.
    Platon

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