Thema: Frömmigkeit?

  1. #1
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    Frömmigkeit?

    Der eine dies, der andre das,
    Jeder glaubt an irgendwas.
    Am heftigsten der Atheist,
    Der Gott und Himmel nicht vermisst.

    Die Position ist schwer zu halten,
    Recht gern verehrt man Heilsgestalten.
    Man zähle auch, genau genommen,
    Den Leugner zu den ehrlich Frommen.

    Er glaubt, dass Glaube sinnlos sei,
    Verstaubter Zopf und Hexerei.
    Am Abend sinkt er müd’ aufs Kissen
    Und dankt dem Herrgott für dies Wissen.
    Ibrahim (Ingo Baumgartner)

  2. #2
    Honour ist offline Ritter der Leidenschaf(f)t
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    Hallo Ingo!

    ich danke dir für die Belehrung Jetzt weiss ich, dass ich heute Abend dem
    Herrgott danken werde=)
    Gut umgesetzt mit einem guten Schuss Pfeffer
    Immer irgendjemanden auf die Schippe nehmend

    Lieber Gruss
    Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren!

    Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehn.(Plato)

    Ewigkeit ist die Zeit die zulang war als sie eigentlich hätte sein dürfen(Daniel Baldegger)
    Respe©t

  3. #3
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    Hallo Honour!

    Irgendwie scheue ich das Thema (das mich aber besonders reizt), weil bei nicht ganz entsprechender Interpretation leicht jemand einen Tritt auf die Zehen verspürt. Na ja, hin und wieder darf es ja sein. Lg Ingo
    Ibrahim (Ingo Baumgartner)

  4. #4
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    hallo Ibrahim,

    Eine schöne, gelungene Satire. Ja, es ist nicht leicht, Atheist zu sein, obwohl es die Mehrheit ist, die Gesellschaft tut aber gerne fromm (2x im Jahr in die Kirche gehen, schön ist man gläubig ).

    Welchem Atheist flutscht nicht mal ein "Ogottogott" heraus oder ein "gottseidank"

    liebe Grüße
    Hwölfin
    Es ist schwieriger ein Vorurteil
    zu zertrümmern,als ein Atom.

    (Albert Einstein)

    Nicht mehr Neu

    Briefe von Jonathan : Die Sanduhr

  5. #5
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    Moin Ingo

    für mich hast du mal wieder einen Volltreffer gelandet. Sehr amüsant und wunderbar pointiert zu lesen wie es den armen Atheisten so geht mit dem Glauben. Die Schlusspointe aber setzt dem Ganzen noch kräftig eins drauf.

    Konnte mich natürlich mal wieder nicht bremsen, ein paar zusätzliche Gedanken zum Thema beizusteuern.

    Es glaubt ja gern der Atheist,
    das Glaubensfrei das Beste ist.
    Doch wundert er sich ziemlich oft,
    was er so alles glaubt und hofft,
    und keiner mitkriegt, außenseitig.

    So ist es denn auch wenig streitig:
    Der Atheist glaubt sehr verkappt,
    das ihm der Glaube sehr verknappt,
    zu glauben er sei glaubensfrei.

    Denn, ist er ihm auch einerlei,
    so glaubt er doch, er habe recht,
    wer das nicht glaubt, den nennt er schlecht....

    Liebe Grüße
    crux

  6. #6
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    Hallo crux!

    Wie immer setzt du dem Ganzen den Tupfen auf dem i auf. Bremse dich nie mit Zusätzen! Danke! Lg Ingo
    Ibrahim (Ingo Baumgartner)

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