Ich schau dich an, bin ganz still
Ich bin so wütend, mein Herz schlägt wie wild
Du kannst mir verbieten was du willst, ich kann nix tun
Ich komm mir so verdammt hilflos vor, mein Herz rast, kann nicht ruh´n
Doch der Hass funkelt in meinen Augen
Verdammt, ich lass mir meine Freiheit nicht rauben!
Verdammt noch mal, ich will das nicht!

Doch plötzlich kullern Tränen über mein Gesicht
Als wär der Hass in ihnen gefangen,
Brennen sie auf meinen Wangen
Hab dir schon alles gesagt, nix davon hat dich interessiert
Bin mir nicht sicher, hast du irgendwas davon kapiert?
Du sagst „Sei still“, nimmst mir meine Worte weg
Ich will noch was sagen, doch es hat keinen Zweck

Meine Stimme klingt unter Tränen so schwach
Ich kann nicht mehr, deine verdammte Macht
Ich bin gefangen, gefangen in mir selbst
Weil du mich in mir gefangen hältst
Weil ich kämpfen kann wie ich will
Und du einfach sagst „Sei still“

Ich schau dich nicht an, weil ich weiß, dass in meinen Augen Verzweiflung schimmert
Weil ich weiß, dass dich das nicht kümmert
Weil ich gar nicht will, dass du das siehst
Weil du anscheinend nicht weißt wie das ist
Keiner ist hier der mich versteht
„Sei still, lass das sein!“ Warum? „Weil es so halt nicht geht!“
Entschuldigen musst du dich eh nicht
Denn die, die von dir abhängig ist, das bin ja ich!