1. #1
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    ego!



    im angesicht der kälte
    bleiben rosen einzelnd
    ungekauft.
    und deine worte: rot

    im angriff der zärtlichkeit
    bleiben reflexionen matt
    verhalten.
    und die aussicht: nebel

    im verständnis der gefühle
    bleibt der schmerz
    an erster stelle.
    und im spiegel ich: häßlich




    ego!

    [Geändert durch lassiefaire am 06-06-2001 um 16:58]

  2. #2
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    Hi, lassie.

    Ich würde Dein Werk gern bewundern,
    komme aber nur bis zum Neid.

    Sorry,

    M.

  3. #3
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    PS: Gegenüber dem Original eine schöne Wendung der Selbst-Gerechtigkeit: Die bedeutet in Deiner Vision, daß die Schuld als ein sichtbarer, physischer Makel, als entstellendes Stigma erscheint: Narziß wagt einen zweiten Blick.

  4. #4
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    lieber M.

    was mich neben deinem lob bewegt,
    ist die vorstellung, ich selbst
    wäre autobiografisch am werke gewesen.

    von einem der auszog
    das gruseln zu lernen


    mfg


    l.s.m.

  5. #5
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    Hallo ihr 2

    Ich freue mich darüber, dass ihr mein Gedicht
    umgeschrieben habt. Aber ich frage mich nun, ob
    mein Gedicht wirklich so schlecht ist. Ich bin
    Anfänger und habe deshalb nicht sehr viel Ahnung
    davon. Ich würde mich freuen wenn ihr mir mal eine
    direkte Meinung sagt.

    greez illsoul

  6. #6
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    die antwort liebe freunde,

    findet ihr im original

    mfg

    l.s.m.

  7. #7
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    Hallo Lassie,

    ich muss Dir recht geben und das mache ich gern.

    Es ist wirklich interessanter als das Original. Und,
    obwohl nicht oberflächlich, doch recht leicht zu
    deuten.

    Mag sein, der Umstand, daß ich das Original
    von Illsoul zu erst laß, war mir behilflich.

    Die Wendung zum häßlichen Narziß, wie sie Prust beschreibt,
    wäre mir fast verborgen geblieben.
    Daraus und aus Deiner Bemerkung

    "was mich neben deinem lob bewegt,
    ist die vorstellung, ich selbst
    wäre autobiografisch am werke gewesen."

    läßt sich deuten, daß Du den Verfasser oder Erzähler (?),
    also Illsoul, sehr kritsch siehst, ihm sogar reines Selbstmitleid
    vorwirfst.

    Dazu werd ich mich sicherlich noch äußern, wenn nicht in einer
    eigenen Umschreibung des Ursprungstextes von Illsoul, dann hier.

    Tschüß

    quit pro quo

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