1. #1
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    Gefährliche Freundschaft.

    Bringt meine Seele oft zum Weinen,
    wenn dies, mein Herz, will nur den einen
    Wunsch, der noch nicht erfüllbar ist,
    dazu setzt gnadenlos die Frist.

    Die Seele auch dem Geist verwandt,
    sie wandert so von Land zu Land,
    muss zwischen Herz, Verstand vermitteln,
    muss zahlen oft aus Schuldentiteln.

    Doch da geübt sie mit Problemen,
    tut sie, erstaunlich oft bequemen,
    das Herz und Gegenpart Verstand,
    dass beide gehen Hand in Hand.

    Das Schönste ist für diese beiden,
    wenn sie nach langem Liebesleiden,
    gemeinsam einen Weg gefunden,
    der dieses Leiden lässt gesunden.

    Dann der Verstand zeigt Emotionen,
    das Herz gar will Vernunft belohnen
    und beide sind sich wohlgesonnen,
    weil endlich ist die Schlacht gewonnen.

    In diesem Rausch der Hochgefühle,
    sind frei für Fremde keine Stühle,
    nur die, die Ursache zur Schlacht,
    wird froh begrüßt in dieser Nacht.

    Doch, hat das Fest im Ziel geendet,
    oft auch die Freundschaft plötzlich endet,
    weil der Verstand will manches wissen,
    derweil das Herz umarmt die Kissen.

    Das ist für jede junge Liebe,
    der Augenblick, wo Geistes Diebe,
    den hohen Wert, weil ruht, entwenden,
    die Freude, schlummernd zwischen Lenden.
    Geändert von wenigviel (04.12.2006 um 08:34 Uhr)
    wenigviel


    Es kann sein, alles ist anders als wir es wahrnehmen und erkennen und doch müssen wir es uns glauben.

  2. #2
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    wie wahr, wie wahr! Da hast du mit aus der Seele geschrieben.
    ~~Ae~~

  3. #3
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    Hallo Anette,

    da ich bei solchem Erlebnis, wie hier in meinem Gedicht beschrieben und auch bei der Erinnerung daran, stets auch Wehmut empfinde, weiß ich nicht, ob ich mich bei Dir für Deine Äußerung bedanken soll/darf, Dir vielleicht auch dazu verholfen zu haben, selbst wenn es mir gelungen ist, mit meinen Worten eine übereinstimmendes Seelenverhalten bei einem bestimmten Ereignis zu beschreiben.
    Sollte hier die alte Volksweisheit *Geteiltes Leid ist halbes Leid* sich bewahrheiten, dann freue ich mich Dir eine Hälfte davon habe abnehmen zu können und bedanke mich bei Dir für Deine erleichternde Hilfe, die Du mir durch Deine Antwort hast ebenso zuteil werden lassen.

    Mit Halbehalbegruß, wenigviel
    Geändert von wenigviel (04.12.2006 um 09:45 Uhr)
    wenigviel


    Es kann sein, alles ist anders als wir es wahrnehmen und erkennen und doch müssen wir es uns glauben.

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