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  1. #1
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    die Ewigkeit duftet nach Zimt

    .
    .
    .
    Auch wenn nach Jahren
    das Uns nur noch
    eine Narretei der Jugend
    sein wird...
    .
    .
    .

    Wer lesen will, wie das Gedicht weiter geht, sieht hier den Grund dafür, warum ich es aus urheberrechtlichen Gründen gekürzt habe.
    Geändert von yarasa (19.07.2009 um 16:44 Uhr)
    Saitenweise Ideen
    aber vielleicht leckt das Gehirn so sehr, dass ich auch mal wieder dichtend unterwegs sein werde

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    Die Frederick-Maus hat mich schon als Kind nachhaltig verdorben. Von da an wollte ich Dichterin sein.

  2. #2
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    Hallo yarasa,

    das Gedicht ist sehr schön, nur erwartet man am Ende noch eine Fortsetzung. Man hat ein schönes Bild vor Augen, verliert es aber recht schnell wieder, weil das Gedicht zu kurz ist.

    MiezeMia

  3. #3
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    Hallo MiezeMia

    die 'yarasas' sind in der Regel kurz. Was fehlt dir denn hier? Für mich ist die Geschichte fertig erzählt - was würdest du dir noch wünschen?

    LG
    yarasa
    Saitenweise Ideen
    aber vielleicht leckt das Gehirn so sehr, dass ich auch mal wieder dichtend unterwegs sein werde

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  4. #4
    yaira Guest
    Hallo yarasa,

    inhaltlich ist das ein Gedicht zum Wohlfühlen. Es ist zwar prosalastig, aber es hinterlässt in mir eine Wärme, deretwegen ich es gleich mehrere Male gelesen habe.
    Ein kleines Tippmissgeschick: "In dem".

    Liebe Grüße
    yaira

  5. #5
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    Yarasa,

    ich kann es Dir nicht wirklich beschreiben, was mir genau fehlt.

    Allerdings habe ich das Gedicht jetzt, wie auch yaira, öfter gelesen und es gefällt mir immer besser.

    MiezeMia

  6. #6
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    schon mit den ersten zeilen spüre ich eine leichte traurigkeit...die sich immer weite durch jede strophe zieht
    und der letzte abend macht es endent sehr traurig und vollkommen...

    es erinnert mich an alte liebesbriefe die jemadn nach jahren aus dem dachboden hervorkramt

    gern gelesen
    liebe grüße alexa
    Die neusten: Zerträumte Illusionen - Fremdes Selberfinden

    Meine persöhnlichen Lieblinge: Verlassen... - Einhorn - Muse - Rose aus Papier
    Meine ersten Haiku-Gehversuche: Kirschblüten - Blühender Jasmin
    Die ersten vertonten Gedichte: Stillstand - Auf wiedersehn, Geliebter

  7. #7
    ria.roos Guest

    Thumbs up

    Hallo, Yarasa,

    Dein Gedicht ist kurz und sagt sehr viel aus.
    Gedanken, die uns während eines Musikstücks , oder wie bei Dir der Duft des Zimt, blitzartig in vergangene, unsagbar schöne Momente zurückversetzen, Erinnerungen aufblitzen lassen, wir versuchen sie fest zu halten. Kostbarkeiten, die wir in unseren Herzen tragen, ewig.

    Sehr gern gelesen und kommentiert

    mit lieben Grüßen
    ria.roos
    ***

  8. #8
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    ein sehr schönes gedicht,
    süße Wehmut aus Zucker und Zimt

    kleiner Vorschlag: 1.Str. würde ich ins Präsens nehmen - also: eine Narretei der Jugend ist

    klingt dann der Rest für mich logischer

    sorry :0)
    "Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen."
    Mark Twain

  9. #9
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    Liebe yarasa,

    im schönen Wechsel, heute mal wieder ein vers librè von dir, der zu gefallen weiß.

    Ich lese beides heraus, sowohl eine leichte Melancholie, die vorausschauend bereits die zu erwartende Reminiszenz sinniert, wie auch ein dankbares Loslassen und Abschiednehmen seitens des LI von einer großen Jugendliebe, an die es sich besonders zur Adventszeit lächelnd erinnern wird, wohl weil die Trennung damals in diese Zeit fiel.

    Lese z.Z. besonders gerne gelungene Werke in freier Form, da ich mein nächstes Gedicht auch wieder mal von der strengen Reimleine lassen möchte.

    Liebe Grüße
    crux

  10. #10
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    hallo yarasa
    ich finde dein gedicht echt schön.
    wehmütig, melancholisch und trotzdem eine wunderbare stimmung.
    das ist dir wirklich gelungen

    lg
    rose
    Zum Schwarzen Rosengarten (Werkeverzeichnis)


    frisch aus meiner Feder Seelenbrand im Stundenschlaf, Göttertanz, Seelenduett,
    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben
    Hermann Hesse

    *schwarzeRose*

  11. #11
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    Hallo Yarasa,
    Ich finde dein Gedicht sehr schön,es weckt Erinnerungen in mir und passt sehr gut zu der Jahreszeit, irgentwie denke ich dabei sofort an Weihnachten aber ich muss MizeMia zustimmen, ich hätte das schöne Bild eines glücklichen Paares vor dem Kaminfeuer auch gerne noch etwas beibehalten. Aber auch so ist das Gedicht super geworden und lässt mal wieder viel Platz zum Träumen und Interpretieren.
    Gruß Maddy
    Auch gefallene Engel haben Flügel...

  12. #12
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    Hi yarasa,

    Ich spüre schmerzlichen Verlust heraus-aber auch das Schöne was einst verband(ein Ritual vielleicht?) Das Gedich schliesst wunderbar ab, man kann sich damit auch denken, dass diese Gedanken des lyr.Ichs noch öfters kommen werden..

    Gerne gelesen..

    Liebe Grüsse Wunnie
    ___Nicht am Rand-nein-Mittendurch___

  13. #13
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    Hier wird ja eifrig kommentiert und gelobt - wie schön.

    Dabei muss ich zugeben, es ist ein Textlein, flüchtig und leicht wie ein Duft...

    An die 'schade ist er nicht länger Fraktion' - es soll ja nicht um ein Bild gehen, in dem man schwelgen kann, sondern wirklich um den flüchtigen Gedanken, der plötzlich auftaucht, uns überfällt, in wehrlosen Momenten und uns in eine andere Welt trägt - hin über Jahr und Tag.
    Dass es ein Duft ist, steht ziemlich bewusst, denn der Geruchssinn ist am engsten mit unseren Erinnerungen verknüpft - und der unmittelbarste unserer Sinne. Gerüche können wir nicht filtern, die wirken direkt und herztief

    @ria
    Du hast wunderbar zusammengefasst, um was es geht - die Zeile mit dem Lied hatte ich sogar im Text und sie dann rausgekippt, weil dieses Bild zu qewöhnlich ist, zu bekannt *lächel*

    @Ingmar
    Was genau würde der Text gewinnen, wenn die erste Zeile im Präsens steht? Vielleicht ändert sich auch nur der Sinn, denn hier ist eigentlich das 'a night to remember' mitgemeint. Also auch ein Gedanke an ein 'morgen' in einer Beziehung, die noch nicht beendet ist - aber die wohl nicht immer halten wird. Daher legt das Futur für meinen Geschmack ein mehr an Zeit zwischen das jetzt und das 'in Zukunft'. Aber vielleicht stimmt das auch nicht...

    LG
    yarasa
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    aber vielleicht leckt das Gehirn so sehr, dass ich auch mal wieder dichtend unterwegs sein werde

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  14. #14
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    Liebste yarasa,

    dein Gedicht ist ähnlich wie der Zimt, welcher zwar intensiv riecht/schmeckt, aber auch schnell wieder verfliegt. Nicht nur deswegen gefällt mir dein Gedicht, sondern auch wegen der sehr homogenen Bilder die gut miteinander harmonieren. Schöner Gedanke, den du hier aufgegriffen hast.

    Gruß,
    Flo
    Neustes Werk aus meiner Feder:
    Liebe und Romantik - Schlaflied (für L.), Ein Leiserwerden, ohne Titel
    Verzweiflung schreit nicht, Verzweiflung schweigt.

    Die Melancholie des Seins - Fortsetzungsgeschichte
    Die Melancholie des Seins - Gesammelte Werke

  15. #15
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    Was fehlt dir denn hier? Für mich ist die Geschichte fertig erzählt
    Wo sind die Kerzen, die das romantische vermissen lassen? Wo sind die Lieder, die man zusammen falsch singt? Wo ist die Diät geschildert, die man nach den Plätzchen sich für das nächste Jahr vornimmt? Da kann noch eine Menge kommen!

    was würdest du dir noch wünschen?
    Also, ich wünsche mir noch eine Lokomotive in deinem Gedicht, einen Teddybär den man zusammen auf dem Weihnachtsmarkt gewonnen hat.......


    Mal ehrlich. Dein Text weiß zu gefallen. Schon der Titel ist sehr schön. Es gibt immer Sachen, die einem hängen bleiben, wenn man es mal wieder macht. Ich muss beim Plätzchen backen immer an zu Hause denken, wo ich immer naschen durfte. Es ist so simpel, aber das bleibt eben hängen.
    Ich bin mir nur beim Zuckerguss nicht sicher, ob es Zuckerguss' oder Zuckergusses heißen sollte. Ich denke aber, dass du besser in Deutsch aufgepasst hast, als ich. Deshalb werde ich hier nur lobende Worte zurücklassen!
    Gern gelesen und an zu Hause gedacht
    Liebe Grüße vom Strassenreimer
    (Du wärest nicht der Strassenreimer,
    wenn am Ende noch ein Vogelzwitschern zu hören gewesen wäre,
    eher hätte dir der fliegende Freund auf den Kopf gemacht.) Tessa

    Stolpersteine (alles aus Reimerhand)

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