Thema: gefangen

  1. #1
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    gefangen

    Wieder ein mal ist eine nacht vergangen,
    bist stumpf durch raum und zeit gegangen.
    Es ist schon wieder hell geworden,
    und schon wieder kommen deine sorgen.
    Längst hat der nächste tag begonnen,
    schon wieder sinnlos zeit verronnen?
    Vielleicht nicht ganz, hast du doch viel nachgedacht,
    aber im endeffekt, hats dir nicht wirklich was gebracht.
    Und wieder ein mal liegst du immer noch wach,
    und merkst, deine eigene dummheit hält dich im schach.
    Liegst wieder ein mal da und wünschst endlich deiner trägheit zu erliegen,
    und merkst, deine eigene dummheit hat dich dort hingetrieben.
    Vergebens jedweder versuch,
    du weißt, heute lastet auf dir ein fluch.
    Fragst dich immer wieder, hat es sich gelohnt?
    Dich selber hast du damit nicht geschont.
    Bist wieder ein mal durch die nacht geirrt,
    dein geist jetzt noch viel mehr verwirrt.
    Auf der suche nach der wahren erkenntnis,
    wachst auf und machst dir selber ein geständnis,
    so wirst du sie in deinem leben niemals erlangen,
    bleibst nur durch dein beschränktes denken gefangen.
    Machst die selber immer wieder versprechen,
    diesen kreislauf endlich zu durchbrechen.
    Versuchst mal um mal diesen bruch endlich zu machen,
    doch ohne wirklichen willen wirst du es niemals schaffen.
    Willst nur glauben an die schönen momente,
    nimmst sie als einmalige geschenke,
    das schlechte das geschehen,
    willst du gar nicht sehen.
    Aber das schlechte holt dich ein jedes mal,
    doch schnell ist es dir wieder egal.
    Zu spät merkst du, du bewegst dich im kreis,
    die realität liefert dir irgendwann den beweis.
    Hast du glück, wachst du auf aus diesem traum,
    und glaubst es dann selber kaum,
    wo bist du nur abgeblieben,
    was hat dich dort hingetrieben.
    Die antworten wirst du vielleicht nie finden,
    was zählt, du musst dich endlich überwinden!

  2. #2
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    Den Inhalt betrachtend sagt mir dein Gedicht sehr viel. Höre ich im letzten Vers sogar den Geist Nietzsches sprechen?
    Nur schade ist dein Gedicht nicht flüssig zu lesen. Versuch doch mal mit betonter und unbetonter Silbe abzuwechseln. Also so: xXxXxX

    MR

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