Sein weiter Flügelschlag läßt nun die Welt erzittern
unaufhaltsam brach Er ein in das geliebte Land
brausender Donnerschlag versengendes Gewittern
vergebliches anrennen von tapferen Rittern.
Niemand hält den überirdisch starken Kräften stand
Speere und Spieße die an seiner Haut zersplittern ,
bleiben wirkungslos, geschleudert von der Menschen Hand

Kein Herz schlägt in seiner Brust Erbarmen zu zeigen
Seine Wille ist es zu vernichten, zu zerstören
wenn blutrote Feuer aus seinen Nüstern steigen
dann zerschmettert, wild wütend Er was nicht sein Eigen
und was nicht ihm, dem Ruchlosen , will zugehören
Alle sollen ihre Häupter vor ihm verneigen
Weh denen, die ihm nicht ewige Treue schwören

Hat Er nicht seine Lügenboten hinaus geschickt
das Land mit falschen Versprechungen zu verführen
hat man seine dunklen Vasallen nicht schon erblickt ?
Sie wissen mit verführerischen Worten geschickt
die Wünsche der Menschen im Innersten zu rühren.
Scheinbar ist der Docht erloschen und das Rohr geknickt
alle werden seine Splitter im Fleische spüren

Doch nicht für immer wird das Land in Angst verweilen
und nicht auf ewig soll das Böse triumphieren;
denn Vernichtung wird es nach seiner Zeit ereilen
wer ihm angehört wird mit ihm sein Schicksal teilen
wer mit ihm streitet wird mit ihm den Kampf verlieren;
Wer am Sieg teilhaben will , der soll nicht verweilen
Goldener Lorbeerkranz wird seine Stirne zieren

Laßt uns ziehen, dem wahren Herrscher Huld zu zeigen,
nach Jerusalem , der neu erbauten Königsstadt
dem Morgenstern, vor dem wir die Häupter neigen,
Ihm. dem wahren König allein sind wir zu eigen
der uns erlöst von unseren argen Feinden hat .
Räucherduft soll versöhnend in die Himmel steigen
so brauchen wir nicht länger mehr Furcht und Feigenblatt