Das Kleid

Die Wut lässt das Herz kochen,
Menschen werden in Gedanken erstochen,
rote Flüssigkeit zeigt des Herzens Leid,
strömt es aus des Teufels Kleid.
Harte Kugeln werden wild losgeschossen,
Freundschaften in Gedanken gebrochen.
Unschuldige im Kugelfeuer festgeschlossen,
Erinnerungen einfach in der See ersoffen.

Die Trauer lässt die Wut erschlaffen,
das Teufelskleid langsam zu Nichte machen,
färbt es sich in ein schwarzes Gewand,
wartet bis ein leuchtender Punkt es hat erkannt,
Freude und Glückseligkeit es ihm gibt,
doch das Gewand es sich zuschnürt und aufgibt.
Der helle Punkt verliert seine Leuchtkraft,
Die Gestalt im dunklen Gewand ist zu boden gebracht.
So tränkt sie den grauen Boden,
hat dafür ihre Tränen auserkoren.

Ein kleiner Sprößling läutet das Aufstreben ein,
grüne Blätter bieten Kontrast zu dem schwarzen Schein,
das dunkle Kleid erstrahlt langsam in neuer Helligkeit,
es fühlt sich für eine Ewigkeit bereit,
animiert es die Gestalt zu bewegen,
sich dem Tanz der Vögel hinzugeben.
Erinnerungen werden wach,
sowas hat es doch schonmal mitgemacht.
Die Gedanken der Gestalt sind gelenkt,
von der Glückseligkeit der Welt.

Doch so wechselt das Kleid schon wieder seine Farbe,
die Gestalt ist gezeichnet mit einer Narbe.

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Bitte schreibt mir eine Kritik drunter, ich freu mich drüber, wenn ich weiss, was verbesserungswürdig ist, und vorallem ob euch der Inhalt gefällt.
Ich hab an mich selbst nicht so hohe Ansprüche, hab für das Gedicht auch nicht allzulang gebraucht, also müsst ihr mir jetzt nichts von Rechtschreibfehlern oder soetwas erzählen!

Danke