1. #1
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    Ein neues Gefühl

    Ein neues Gefühl

    Ich kenn etwas, es ist ganz neu
    So frisch und sanft

    Ich fühl mich wie in einer Wolke
    Nehm gar nichts mehr wahr

    Denk nur noch an dieses Gefühl

    So unbekannt
    Sehr schön

    Ich weiß nicht so recht
    Doch ein Vöglein hat mir gezwitschert

    Dieses wunderbare Gefühl
    Empfindet man nur für wunderbare Geschöpfe wie du

    Dieses einzigartige Gefühl
    Nennt man Liebe


    a poem begins as a lump in the throat, a sense of wrong,
    a homesickness, a lovesickness.

  2. #2
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    Hallo Lostüü,

    da möchte ich dir mal dein Alter zu Gute halten, denn in so jungen Jahren findet man vielleicht gar keine anderen Worte, um eine aufkeimende Liebe zu beschreiben.

    Insofern: Genieße es!

    Um aber von einem gelungenen Gedicht sprechen zu können, fehlt leider so einiges. Die von dir verwendeten Beschreibungen sind viel zu oft schon für die Beschreibung der Liebe benutzt worden. Dazu kommt, dass du lieber versuchen solltest, weniger zu beschreiben und mehr zu umschreiben. Versuche nicht, dem Leser zu schildern, was das lyr. Ich empfindet, sondern versuche, bei dem Leser selbst durch deine Bilder und Metaphern dieses Gefühl auszulösen. Wenn dir das gelingt, dann bist du schon auf einem sehr guten Weg und man kann dann noch am Formalen den letzten Feinschliff machen.

    Wie du auf diesen Weg gelangst? Lies viel - Gedichte von Leuten, die hier gerne gelesen werden und - noch wichtiger - von anerkannten Dichtern. Speziell, was Liebeslyrik betrifft, kann ich dir Pablo Neruda ans Herz legen. Wenn du ihn liest, dann wirst du vermutlich besser verstehen, was ich meine.

    Ansonsten: Einfach weiterschreiben, denn Übung macht bekanntlich den Meister. Du bist noch jung, du hast viel Zeit. Nur nicht die Geduld verlieren.

    Viele Grüße

    Thomas
    "Man schreibt nicht, was man schreiben möchte, sondern was man zu schreiben fähig ist."
    Jorge Luis Borges


    Mein Wiedereinstiegsgedicht nach all der Zeit: So ist mein Herz ein dunkler Teich

    Meine Werke und meine Empfehlungen.

    Freiwillige Selbstverpflichtung 3:1

    Und hier noch auf Wunsch von Nachteule etwas von ihm (als Dank für die Hilfe im Mod-Faden): Nachteule

  3. #3
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    Danke für deine Worte, Roderich.Ich werde heute gleich mal in die Bibliothek wandern und mal versuchen, etwas von diesem Pablo Neruda rauszufinden =]

    Natürlich versuche ich weiter mich zu verbessern und versuche ebenfalls dieses Gedicht besser zu schreiben.

    Danke nochmals

    Lg Lostüü


    a poem begins as a lump in the throat, a sense of wrong,
    a homesickness, a lovesickness.

  4. #4
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    Ich kenn etwas, es ist ganz neu
    So rein und besinnlich

    Ich fühl mich wie im Nebel
    Außenhin alles taub, Innen ein explodierender Vulkan

    Denk nur noch an dieses Blendwerk

    So fremd
    Überaus angenehm

    Ich weiß nicht so recht
    Doch ein Vöglein hat mir gezwitschert

    Dieses himmlische Gefühl
    Empfindet man nur für wunderbare Geschöpfe wie du

    Dieses einzigartige Gefühl
    Nennt man Liebe


    So ich habe jetzt mal versucht die ausdrucksweise einwenig zu verändern.


    a poem begins as a lump in the throat, a sense of wrong,
    a homesickness, a lovesickness.

  5. #5
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    Hallo, Lostüü
    was Du da gerade gemacht hast, darfst Du nicht. Die überarbeitete Fassung gehört oben in die Schublade, sonst kommt Dir die Direktion mit `nem Überfallkommando. Ich schließe mich, endlich spricht mir mal wieder einer aus dem Herzen!, dem Roderich an. Das platte Gefühlebeschreiben, das kann doch jeder Journalist, eigentlich jeder, der einen Bleistift halten kann. Was "atmet" Dein "Gedicht"? Nix. Und das ist zu wenig. Lies doch mal Goethes Mailied. Das kannst Du im Internet bei Google einfach unter Goethe Gedichte aufrufen. Da stehen über tausend, aber sie sind alphabetisch geordnet. Da ist erstmal überhaupt keine Rede von Liebe und "ich fühle", da übermittelt sich ein Gefühl für Freude, Aufbruch usw., ohne dass Goethe das direkt erwähnt. Ich denke, das meint der Roderich mit anderen Worten genauso wie ich.
    Beste Grüße,
    heinzi

  6. #6
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    Alles klar, danke für deinen Kommentar.

    Puh ich glaube ich bleibe bei Trauer und Düsteres^^

    Naja, natürlich werde ich jetzt nicht aufgeben und versuchen mich da irgendwie zu verbessern.

    Lg Lostüü


    a poem begins as a lump in the throat, a sense of wrong,
    a homesickness, a lovesickness.

  7. #7
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    Warum? Denkst Du, die User in dieser Rubrik kriegen das Saft- und Kraftlose nicht irgendwann mit?
    heinzi

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