1. #1
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    gefangen in deiner liebe

    Wenn du mich anlächelst
    Verliere ich den Boden unter den Füßen
    Und ich kann kaum noch stehen
    Ich verliere mich in dem Blau deiner Augen
    Und sehe nichts vor Tränen der Verzweifelung

    Wenn du mich ansiehst
    Steht die Welt für mich still
    Und ich kann mich nicht rühren
    Stehe stumm im Raum
    Und um mich herum rauscht das Leben

    Wenn du mit mir sprichst
    Schmelze ich zu nichts
    Lausche nur dem Klang deiner Worte
    Und könnte weinen

    Ich weiß, dass es dich nicht interessiert
    Und du von dem allem nichts merkst
    Und trotzdem lieg ich jede Nacht wach
    Denke nur an dich und kann nicht schlafen
    Ich bin verzweifelt und am Ende,
    Und ich merke ich komme nicht von dir los
    Der Gedanke an dich hält mich Gefangen wie ein Netz,
    dass mich mehr und mehr verschlingt.

  2. #2
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    Liebe Beginnerin!

    Dein Text gefällt mir zwar recht gut, doch wirkt vor allem die letzte Strophe auf mich eher wie ein Brief, oder Tagebucheintrag. Das liegt wohl hauptsächlich daran, dass deine Verse eine sehr unterschiedliche Silbenanzahl enthalten und zudem keine Reime. Naja, Geschmackssache, vielleicht liest man ja eines Tages ein "klassischeres" Gedicht von dir. Ich sehe, du hast nicht wenig Talent und hoffe, dir gelingt es bald, dein volles Potential auszuschöpfen!

    Lg, Edgar Zohner
    "Ein Tag ohne Bier ist wie ein Tag ohne Wein."
    (Thomas Kapielski)

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    (Christoph Grissemann)



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    Resignation
    Einherjer
    ich liebe dich

  3. #3
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    Hallo, Beginnerin
    das geht vorüber. Was Du geschrieben hast, ist zum Teil herzergreifend traurig, zerrissen uns so. Aber das will ich nicht lesen. Das kann ich nämlich selbst schreiben. Ich möchte, dass ein Gedicht nicht aussagt, sondern bewirkt! Die Aussage Deines Werks ruft bei etwas lebenserfahrernen Leuten genau den Satz vor, den ich an den Anfang gestellt habe. Mehr nicht. Ich denke, Du musst da noch ein bisschen üben, um Gefühle nicht zu schildern, sondern durch Wortwahl, Rhythmus und andere Gestaltungselemente hervor zu rufen.
    Gruß,
    heinzi

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