Thema: Du, der Wind

  1. #1
    Registriert seit
    Nov 2006
    Beiträge
    2

    Du, der Wind

    Als ich dem Sturm ausgesetzt war
    Als welkes trocknes Blatt-und starr
    Als sich meine Seele mit Wut erfüllte
    Weil dieser Sturm tief in mir wühlte
    Losgelöst, vom Baum gefallen
    Während neben mir zarte Winde wallen

    Doch dann, ganz still und weich
    Und herrlich duftend doch zugleich
    Kam da ein wohl zarter Wind
    Hob mich auf, trug mich davon
    -zärtlich wie ein Kind

    Trug mich über Meere und Felder
    Als zarter Wind von fernen Wäldern
    Trotzdem manch graue Nebel wallten
    Ließ er mich doch niemals fallen
    Wo der Sturm tief in mir wühlte
    Sich mein Herz nun mit Liebe füllte

    Ich, das welke, trockne Blatt
    Wurde seidig, sanft und glatt
    Er trug mich davon-zärtlich wie ein Kind
    Denn es warst du, der Wind
    Geändert von samiya (20.11.2006 um 20:37 Uhr)

  2. #2
    Registriert seit
    Sep 2006
    Ort
    Hilden, NRW
    Beiträge
    7.022
    Hallo, Samiya,
    Du bist die letzte Autorin, deren Werk ich vorm Zubettgehen lese. Und was lese ich? Schöne Ansätze, schöne Gedanken. Aber bei der Ausführung und den Begrifflichkeiten hapert es noch. Er (der Wind) hob mich auf ... (o.k.) zärtlich wie ein Kind (???). Der Wind ist zärtlich wie ein Kind? Du meinst, denke ich, er hob dich genauso zärtlich auf, wie man ein Kind aufhebt.
    wühlte - füllte, das willst Du doch nicht als Paarreim verkaufen?
    war - starr, das ist auch noch nicht das Gelbe vom Ei.
    Zur Metrik sage ich jetzt noch nichts, ganz einfach, weil es schon zu spät ist.
    Ich sage es aber gern nochmal: Ich spüre gute Ansätze und Du kannst Dich bestimmt weiter entwickeln.
    Liebe Grüße,
    heinzi

  3. #3
    Registriert seit
    Nov 2006
    Beiträge
    2
    bei diesem gedicht habe ich mich an symbolen der traumdeutung orientiert. und mit dem kind... er hob mich auf und war dabei zärtlich wie es unschuldige kinderhände wären.
    bin nicht pathophiel-aber es geht mir um die reinheit der symbolik. dieses gedicht ist auch meinem freund gewidmet, der mich wirklich vorm sturm rettete... und das mit einer zärtlichkeit, wie ich sie noch nie erlebte.
    hinter jedem wort-egal welches-steckt tiefste bedeutung. und ob sie richtig ist oder nicht-sie kommt aus tiefstem herzen.

    liebe grüße an alle user.

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. wind
    Von gigi im Forum Natur und Jahreszeiten
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 14.11.2010, 18:36
  2. Der Wind,der Wind...
    Von Amrei-lyrics im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 17.08.2005, 19:16
  3. Wie der Wind
    Von DevilBee im Forum Natur und Jahreszeiten
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 04.08.2005, 18:11
  4. Der wind
    Von chilli ketchup im Forum Erotik
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 28.07.2005, 15:18
  5. Wind
    Von Thrax im Forum Natur und Jahreszeiten
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 16.11.2004, 22:48

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden