Die Welt im tristen Grau erwacht,
Verschleiert sich im Nebel der Nacht.
Aufgeweckt durch das Feuer im Licht,
Zeigt sie sich.

Das Wolkenmeer am Himmel tanzt
Und reflektiert im schrillen Glanz.
Morgenröte zeichnet das Firmament,
Die Weite, sie flammt, sie lodert und brennt.

Idyllisch scheint das ganze Bild,
Die Wirklichkeit hinterm schützend´ Schild.
Verräterisch im sonst so frischen Wind,
Gerüche vom wahren Unheil sind.

Jetzt ist der Feuerball überm Horizont
Beglückt jede Blume die sich sonnt.
Und auch der Hahn weiß jetzt zu krähen,
Bald Köpfe aus den Fenstern spähen.

Glück hat der, der die Wahrheit nicht kennt
und nicht täglich um sein Leben rennt.
Gezielt wird schon ewig die Menschheit getrennt,
Die Weite, sie flammt, sie lodert und brennt.