Stumm Gemurmel in der Menge,
jeder hört sich selber sprechen,
mancher strebt in das Gedränge,
um nicht dort heraus zu stechen.

Fließend schwankt die Masse dann,
mal nach links und dann nach recht,
und ein jeder ist, wie alle dann,
ausnahmslos der Obren Knecht.

Und der Brei aus Menschenleibern,
strömet blind den Weg entlang,
mit Männern, Kindern und den Weibern,
im Eigenhohn, mit Lobgesang.

Gesteuert von den kalten Trieben,
die man ihnen hat gelassen,
auch die Dummheit ist geblieben,
Güte ist hier nicht zu fassen.

Am Wegesrande stehen staunend,
jene die den Strom verließen,
um nicht, mit der Herde raunend,
in den Untergang zu fließen.

Klaren Blickes, voller Kummer,
nehmen sie Gespött in Kauf,
rufen in der Menschen Schlummer,
voller Inbrunst „Wachet auf!“