Thema: Zeit

  1. #1
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    Zeit

    Dein Leben zu Ende,
    die Zeit war begrenzt.
    Ich muss an dich denken,
    mein Glück ist gebremst.

    Uns're Zeit war wie Wasser,
    dahin floss sie leiß'.
    Doch nun kommt der Winter -
    gefroren zu Eis.

    Die Liebe wie Feuer,
    doch Feuer erlischt
    zurück bleibt nur Asche
    vom Winde verwischt.

    Unser Leben zusammen
    wie Farben so heiß,
    doch Farben verblassen
    das Blatt ist längst weiß.

    Dein Körper wie Rosen,
    vollkommen im Laub.
    Auch Rosen verwelken,
    zerfallen zu Staub.

    Was kann ich jetzt tun?
    In Trauer gefangen,
    keiner, der mir beisteht,
    denn du bist gegangen.

    Die Zeit ändert alles
    Zeit geht vorüber
    alles vergänglich
    nichts ist wie früher

    Nun bin ich alleine,
    fort bist du längst.
    Die Zeit vergeht weiter,
    obwohl du nichts schenkst.

    Dem Weinen ein Ende,
    denn Zeit heilt die Wunden.
    Der Frühling beginnt.
    Mein Glück gefunden.

    Mich interessieren eure Meinungen und Kritiken (auch Negatives), denn nur so kann ich mich verbessern, also scheibt mir bitte.
    Literatur
    Die Kunst, Außergewöhnliches an gewöhnlichen Menschen zu entdecken und darüber mit gewöhnlichen Worten Außergewöhnliches zu sagen.

  2. #2
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    hallo white miss
    also ich muss zugeben, dass ich dachte ein ganz gutes gedicht vor mir zu haben, als ich die ersten verse gelesen habe, aber dann hast du mich leider ein wenig enttäuscht.
    der ansatz ist nicht schlecht, aber je weiter ich mich in das gedicht hineingelesen habe, desto schwerer fiel es mir gefallen daran zu finden.

    Zitat Zitat von whitemiss
    Dein Leben zu Ende,
    die Zeit war begrenzt.
    Ich muss an dich denken,
    mein Glück ist gebremst.

    Uns're Zeit war wie Wasser,
    dahin floss sie leiß'.
    Doch nun kommt der Winter -
    gefroren zu Eis.
    die strophe ist schön so

    Die Liebe wie Feuer,
    doch Feuer erlischt
    zurück bleibt nur Asche
    vom Winde verwischt.
    auch in ordnung

    Unser Leben zusammen
    wie Farben so heiß,
    doch Farben verblassen
    das Blatt ist längst weiß.
    dieser reim ist leider ziemlich erzwungen. seit wann sind denn farben heiß? das ist unlogisch

    Dein Körper wie Rosen,
    vollkommen im Laub.
    Auch Rosen verwelken,
    zerfallen zu Staub.
    auch schön

    Was kann ich jetzt tun?
    In Trauer gefangen,
    keiner, der mir beisteht,
    hier stimmt die metrik nicht mehr. mein vorschlag: mir steht keiner bei, aber da wär dann immernoch der bruch im reimschema
    denn du bist gegangen.

    Die Zeit ändert alles
    Zeit geht vorüber
    auch hier die metrik. der reim früher-vorüber ist auch nicht schön
    alles vergänglich
    nichts ist wie früher

    Nun bin ich alleine,
    fort bist du längst.
    Die Zeit vergeht weiter,
    obwohl du nichts schenkst.
    metrik...wie obwohl du nichts schenkst?? schon wieder so ein gezwugener reim

    Dem Weinen ein Ende,
    denn Zeit heilt die Wunden.
    Der Frühling beginnt.
    Mein Glück gefunden.
    auch hier stimmt die metrik nich
    schreib doch: hab mein glück nun gefunden


    Mich interessieren eure Meinungen und Kritiken (auch Negatives), denn nur so kann ich mich verbessern, also scheibt mir bitte.
    also liebe miss: ansätze sind da, allerdings müsstest du diese wirklich noch überarbeiten und ausbessern, damit aus den guten ansätzen auch ein schönes gedicht werden kann.

    lg
    rose
    Geändert von *schwarzeRose* (23.11.2006 um 17:14 Uhr)
    Zum Schwarzen Rosengarten (Werkeverzeichnis)


    frisch aus meiner Feder Seelenbrand im Stundenschlaf, Göttertanz, Seelenduett,
    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben
    Hermann Hesse

    *schwarzeRose*

  3. #3
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    @ebecky
    oh hoppal stimmt
    da hab ich wohl geschlafen
    ich nehms zurück
    sorry
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    *schwarzeRose*

  4. #4
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    ích versteh, was ihr meint. danke, für die kritik und auch die verbesserungsvorschläge.
    Literatur
    Die Kunst, Außergewöhnliches an gewöhnlichen Menschen zu entdecken und darüber mit gewöhnlichen Worten Außergewöhnliches zu sagen.

  5. #5
    yaira Guest
    Hallo whitemiss,

    die liebe Rose hat dir schon einige nützliche Tipps gegeben, deshalb will ich nur noch einen kleinen Denkanstoß anbieten.

    Was kann ich jetzt tun?
    In Trauer gefangen,
    keiner, der mir beisteht,
    denn du bist gegangen.

    Die Zeit ändert alles
    Zeit geht vorüber
    alles vergänglich
    nichts ist wie früher

    Nun bin ich alleine,
    fort bist du längst.
    Die Zeit vergeht weiter,
    obwohl du nichts schenkst.
    In diesen 3 Strophen verlässt du zum einen die metaphorische Ebene der anderen Strophen, was ich schade finde. Noch dazu denke ich, ist das zu viel Platz für recht wenig Aussage. Im Endeffekt sagen diese Strophen nur: Du bist weg, nichts ist mehr wie frpher, was soll ich machen? Ich würde das deshalb unbedingt straffen, kürzen, verdichten.

    Viele Grüße
    yaira

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