Donnernd prasselt der Regen
Schon seit Stunden
Vielleicht auch schon seit Tagen
Jeder Morgen fängt mit Regen an
Jede Nacht hört mit Regen auf
Unendliche Wassermassen
Schwemmen alles fort

Dennoch liebte ich ihn heute
Wie er mir so sanft
In die Haare fiel
Und mir wild ins Gesicht peitschte
Um mich aufzuwecken

(Jeder Tropfen
kullerte mir
Tränengleich
Über die Wangen
Und sprang an meinem Kinn
In seinen Tod)

Um mich aufzuwecken
Aus diesem Alptraum
Der immer wieder kehrt
Der deinen Namen trägt
Und mich mit deinen Augen ansieht
Sobald ich die meinen schließe

Traute mich kaum noch
Meine Augen zu schließen
Doch dann
Kam der Regen
Und wusch dich aus meinem Blick
Aus meinen Gedanken

Es regnet schon seit Stunden
Vielleicht auch seit Tagen
Sonnenschein?
Ist Jahre her
Alles grau in grau
Und nun endlich
Der befreiende
Regen

So würd mich freuen wenn ihr einen Kommentar und konstruktive Kritik für mich übrig hättet... Die Strophe in Klammern kriege ich nicht ganz in das Gedicht rein, weil die zweite und die vierte Strophe eigentlich zusammen gehören... wer eine Lösung parat hat, immer her damit