1. #1
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    willkommene Abwechslung

    Viele Male haben wir
    unsere Versprechen
    einfach gebrochen,
    um freier zu leben.

    Den grauen Alltag ließen
    wir wehrlos,
    fast absichtlich,
    in unsere kalten Herzen.

    Nun scheint unsere Trennung
    eine willkommene Abwechslung.



    mhh...so ganz zufrieden bin ich noch nicht...
    Gott denkt in den Genies, träumt in den Dichtern und schläft in den übrigen Menschen.
    -Peter Altenberg-

  2. #2
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    hi!
    ich finds schade dass du hier keinen platz für interpretationen lässt..du servierst sozusagen alles auf dem silbertablett..
    Den grauen Alltag ließen
    wir, wehrlos,
    sollte hier nicht ein beistrich stehen, denn sonst hat man schwierigkeiten mit dem verständnis...

    die letzte strophe bestehend aus zwei zeilen hat irgendetwas..hmm tut mir leid aber im großen und ganzen finde ich, hat dein gedicht nicht so viel hergegeben..bitte nicht traurig sein..du kannst mir ja das gegentei beweisen!
    lg
    MoOdy
    Der Boden unter meinen Füßen bewegt sich wie Treibsand;
    Aus keiner Ecke leuchtet mir mehr ein Licht.
    Ich muss den Sand der Zeit aus meinen Augen reiben.
    von Dornenrose in "Schwarzes Licht"

  3. #3
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    Hallo Angel!!

    mhm.. mir scheint, man kann schon verschiedenes aus deinem gedicht lesen..

    als ich nämlich die erste strophe gelesen hatte,( die anderen noch nich..) hatte ich mir zwei verliebte vorgestellt, die einfach aus allem ausbrechen.. alle VERSPRECHEN, sich normal zu verhalten gebrochen haben und durchgebrannt sind..
    doch dann kamen die anderen zwei strophen und mein schönes bild von zwei menschen, die, sich an den händen haltend über eine blumenwiese laufen verschwand..
    zurück blieben zwei menschen, die ihre beziehung haben schleifen lassen und so alles zerstört haben.. jegliche romantik, jegliche magie( ist es das nicht auch?)..
    eigentlich schade, dass es so ausgehen musste..

    naja, insgesamt ganz nett, aber moody hat recht, nicht so ganz der bringer..

    viele Grüße
    Julia
    "Leuchtende Momente - nicht weinen, dass sie vorüber. Lächeln, dass sie gewesen." (Rabindranath Tagore)

    Copyright auf alle meine Werke!!!
    JuliaCapulet

  4. #4
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    hallo ihr beiden,
    erstmal zu dir mood:
    zu erst ein danke fürs kommentieren.
    ja mit dem beistrich... ich weiß nicht ob da einer hin soll , muss ich mal überlegen.
    ich weiß, das gedicht ist nicht das beste (hab ich ja schon oben angemerkt)
    aber ich hatte diese idee und die musste einfach raus
    kannst dich ja mal durch meine anderen werke lesen, vielleicht gefällt dir ja eins

    nun zu dir julia:
    auch dir ein dankeschön
    dieses bild kann einem wirklich kommen, aber ich hatte es eigentlich so gedacht:
    das Li und sein partner haben die versprechen die sie sich gegenseitig gegeben haben gebrochen damit jeder sein eigenes leben zwanglos und ohne bindung leben kann.
    bei der zweiten strophe hast du recht.


    lg
    darkangel16
    Geändert von (Alb)traumtänzerin (24.11.2006 um 14:32 Uhr)
    Gott denkt in den Genies, träumt in den Dichtern und schläft in den übrigen Menschen.
    -Peter Altenberg-

  5. #5
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    Hallo darkangel

    Ich muss sagen, dass mir der Text eigentlich ganz gut gefällt...
    Bei meiner Leseweise fällt auch die zweite Strophe etwas aus dem Rahmen, aber nur ein klein wenig.

    Zwei Menschen, die sich aneinander gewöhnt haben, so sehr, dass sie sich Freiheiten herausnehmen, die wehtun und verletzten - und doch können sie den letzten Schritt nicht gehen, die Trennung nicht vollziehen.
    Ich fürchte, viele Paare kleben irgendwann mal in diesem Leim fest, in dem 'unter dem Hag grasen' und Reue sich abwechseln, aber nicht wirklich etwas passiert.

    Insofern finde ich den Text doch stark verdichtet - beinahe etwas homöpathisch

    Lg
    yarasa
    Saitenweise Ideen
    aber vielleicht leckt das Gehirn so sehr, dass ich auch mal wieder dichtend unterwegs sein werde

    Eine Art Grundsatzpapier zu meinen Kritiken
    yarasas Fingerübungen

    Die Frederick-Maus hat mich schon als Kind nachhaltig verdorben. Von da an wollte ich Dichterin sein.

  6. #6
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    hallo yarasa,
    endlich mal ein kommentar von dir
    schön, dass es dir gafällt.
    mhh..bei der zweiten strophe habt ihr alle recht. aber wie könnte ich sie verbessern?
    habt ihr vielleicht einen vorschlag?
    danke nochmal
    lg
    darkangel16
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    -Peter Altenberg-

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