1. #1
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    Noch ohne Titel

    Hallo zusammen!

    Ich bin noch neu hier, also kritisiert nicht zu scharf. Ich beginne gerade erst mit der Gedichtschreiberei

    Das folgende Gedicht ist noch nicht fertig, aber ich hätte gerne eine oder mehrere fachkundige Meinungen, ob ich halbwegs auf dem richtgen Weg bin.

    Noch Ohne Titel

    Allein in der Welt,
    nirgends zuhaus´,
    was nützt alles Geld,
    wenn nie du kommst raus?

    Einsames Glasherz,
    vernarbt und allein,
    fühlst du ihn, Schmerz?
    Willst du bei mir sein?

    Magst du bei mir sein,
    komm´ her zu mir,
    dann lass mich allein,
    es gibt nur noch "wir".

  2. #2
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    Hi Alundra (gutes Spiel),

    was heißt schon richtiger Weg, du musst dir im klaren sein, was du schreiben willst und dann gibts verschiedene Wege, etwas halbwegs gehaltvolles zu verfassen. Du kannst dich verstärkt auf Metrik und klare Reimstruktur fixieren (siehe Sprechzimmer), oder aber eine lebendige und ausgefallene Sprache nutzen (bzw. experimentelle Mittel), im Idealfall trifft natürlich beides zusammen, das braucht dann aber einige Zeit.

    wenn nie du kommst raus?
    Benutze niemals verdrehte Grammatik, um einen Reim zu erhalten. (schlechter Stil)

    Willst du bei mir sein?

    Magst du bei mir sein,
    Quasi zweimal dieselbe Zeile...

    Einsames Glasherz,
    vernarbt und allein,
    Der einzigste Teil deines Gedichts, bei dem du die möglichkeiten der Sprache ansatzweise nutzt, aber das macht ein gutes Gedicht aus, sei kreativ, spiele mit der Sprache.
    Der Rest reimt sich zwar, ist aber gänzlich uninspiriert. Das sollte dein erster Ansatzpunkt sein, überlege was du ausdrücken willst und forme Bilder mit deinen Worten.

    Danke für die Aufmerksamkeit...

    Gruß
    Demon to some-Angel to others

  3. #3
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    Hallo Uncut,

    danke für deine Worte.

    Ja die Zeile mit der vedrehten Grammatik stört mich auch massiv, jedoch hab ich irgendwie grade nen Knoten im Hirn. Mir will nichts anderes einfallen.

    Das mit den zwei "gleichen" Zeilen war Absicht. Erst die Frage "Willst du bei mir sein?", dann die Annahme "Magst du bei mir sein," . Aber du hast wohl recht, dass das bisschen merkwürdig ausschaut. War halt ein Versuch. Ich werd mich in jedem Fall nochmal dransetzen. Zumal es ja eh noch nicht fertig ist. Aber bevor ich weiterschreibe, werd ich erstmal das Vorhandene ausbessern.

    LG
    Alundra
    Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen, eine Katze zu streicheln, einem Affen zuzunicken oder vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.
    Maxim Gorki

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